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Bereitschaftspolizei

Die Geschichte ist nicht von mir aber ich möchte sie gerne mit Euch teilen. Ich finde sie einfach geil und werde beim Lesen immer ganz wuschig.

Polizeimeisterin Kathrin Melzer war heute nicht zum lachen zu Mute. Polizeimeisterin – klang eigentlich nicht schlecht! Eigentlich war sie ganz schön stolz als sie den Titel tragen durfte, als sie sich das erste mal mit ihrer Uniform im Spiegel sah. Selbst in der Kampfmontur die sie jetzt trug gefiel sie sich.

Sah ja schon beeindruckend aus, mit Helm, grüner Montur, breiten Schultern durch die Protektoren, Schlagstock und Schild, den schwarzen Boots, sie merkte schon dass selbst die Machos Respekt bekamen und sie genoss das durchaus. Nur dass sie jetzt am heißesten Tag des Frühsommers in dieser Kampfmontur in einer Kreuzberger Seitenstrasse stand, mit der dankbaren Aufgabe eine Kreuzung abseits des eigentlichen Geschehens zu „sichern“, wegen ein paar besoffener Punks und Autonomer und der gleichen Zahl Kreuzberger kids, für die das einfach ein vergnügliches Spektakel war, bei dem sie aus sicherer Entfernung die Kobs ärgern konnten.

Kathrin war genervt, die Sonne prallte ihr und ihren drei Kolleginnen auf die Helme, sie spürte wie sich überall kleine Schweißperlen bildeten und ihren stetigen Weg hinab suchten, das Unterhemd mit den Brust- und Rückenprotektoren verklebten, langsam an ihren Schenkeln und Waden herabkitzelten, sich an den unmöglichsten Stellen stauten (hinter ihren Schienbeinschützern, das war doch physikalisch fast unmöglich!) und dann als kleine Rinnsale weiter wanderten, um schließlich in den für die Hitze viel zu engen Boots zu landen.

Teufel war das heiß! Eigentlich liebte sie ihren Job, war seit anderthalb Jahren dabei und hatte sich im Zug mit ein paar wirklich netten Mädels zusammengefunden, mit denen sie wie heute fast eine eigene Gruppe bildete. Sie schielte durchs Visier herüber zu Nina, Andrea und Moni, die waren ne echte Bank, alle drei nicht so tussihaft wie selbst bei der Polizei viele Anwärterinnen waren. Warum zur Hölle bekamen sie keine atmungsaktiven Kampfstiefel? Die meisten ihrer männlichen Kollegen hatten sie schon!
Demoeinsätze waren ja normal eigentlich ganz okay; dass Polizistinnen da Probleme hätten sich zu behaupten war für sie ein Ammenmärchen.

Mit diesen Punks konnte sie nun wirklich fertig werden, dafür gab’s Kampsport- und Krafttraining, das sie alle vier mehr betrieben als gefordert. Selbst Kondition bolzten sie zusätzlich beim Fußball mit ein paar männlichen Kollegen. Außerdem hatte sie die Erfahrung gemacht, dass sich die meisten Männer plötzlich gar nicht mehr prügeln wollten wenn sie eine Polizistin vor sich sahen, besonders wenn die nicht nur weiblich sondern auch kräftig wirkte. Kathrin musste grinsen, hatte schon oft genug erlebt, dass die größten Machos in ihrer Gegenwart plötzlich nervös wurden, nicht mehr wussten wie sie sich verhalten sollten.

Und sie als Gegenerin schlichtweg nicht einschätzen konnten; das verpassten die Kampfuniform und ihre mit den ganzen Protektoren etwas stämmige Figur nicht ihre Wirkung. Ja, auf ihre Wirkung konnte sich Kathrin verlassen, sie erfüllte gleich beide Attribute, Weiblichkeit und Power, Durchsetzungsvermögen, und sie war stolz darauf: Die 58 kg auf 1,60 waren wirklich gut verteilt und energiegeladen. Stämmige aber feste, trainierte Waden und Schenkel trugen einen wohlproportionierten Oberkörper, dessen Schultern die ansprechend runden Hüften gerade soviel übertraf, dass sie athletisch aber eben nicht wie eine Bodybuilderin wirkte.

Ihr Gesicht war symmetrisch und drückte Entschlusskraft und Freundlichkeit aus, wurde umrahmt von dunkelblonden leicht gewellten Haaren; man wie lange hatte sie nach einer Tönung gesucht die zur ihren blauen Augen passte. Doch, sie konnte zufrieden sein mit sich. Okay, die Stupsnase und die paar überflüssigen Sommerstprossen hatten sie schon immer ein bischen gestört (obwohl sie feststellte dass die Männer davon fasziniert waren) und ihre Füße fand sie mit Größe 37 immer noch zu klein; aber zumindest in diesen klobigen Boots war das eher ein Vorteil.

Ein bißchen gelangweilt betrachtete sie ihre drei Freundinnen (ja, mittlerweile konnte sie sie Freundinnen nennen): worüber dachte sie eigentlich nach, man sah unter dieser Kampfmontur praktisch keinen Unterschied. Sie wusste dass die drei eine ähnliche Konstitution hatten, trainieren taten sie wie gesagt zusammen und stämmig waren sie alle, nur Andrea überragte sie vielleicht um zehn Zentimeter und war insgesamt etwas schlanker, schmaler geraten; sie war schlicht etwas trainigsfauler, machte öfters mal blau wenn’s ums sporteln, Kampfsporttraining, Kraftaufbau ging, gab das aber nie zu wenn Kathrin sie damit hänselte.. War schon ein gutes Gefühl mit den dreien hier zu stehen und zu wissen, dass keine Zicken oder Angsthasen dabei waren.

„Was meint ihr wie lang das hier noch geht?“, Moni war offensichtlich genauso genervt wie Kathrin. „Vielleicht so ein bis zwei Stunden, dann haben die sich ins Koma gesoffen“, Kathrin wunderte sich selbst über ihren harten Tonfall und setzte mit Blick auf vier kids die ihnen schon eine ganze Weile vor der Nase rumtanzten und Witze rissen extra laut nach „und wenn ich den Milchbubis da hinten den Hintern versohlen dürfte würd die Zeit noch schneller vergehen“.

Die Antwort von der anderen Straßenseite kam als demonstratives Gelächter, die Knaben waren frech wie Fliegendreck wenn sie sich in Sicherheit wähnten. Moni nickte zustimmend, sie hatte die vier schon eine Weile im Auge: vier typische Kreuzberger Knaben, denen man ansah, dass sie am Kottbusser Tor aufwuchsen. Der längere schlacksige, fast Andreas Größe, schien etwas älter zu sein; wahrscheinlich trieb er sich mit den kleineren rum weil er sich gegen die noch behaupten konnte.

„Eigentlich ne Schande“ meinte Nina „treiben sich hier rum, nehmen sich diese fertigen Gestalten zum Vorbild und riskieren ne große Klappe. Um die müsste sich einfach jemand kümmern, so wie diese Polizeisportprogamme in New York. “ Moni grinste, Kathrins soziale Ader trieb sie oft genug zur Weißglut: „Na wollt ihr vielleicht mal mit Tante Kathrin boxen gehen ihr lieben Kleinen?“ Kathrin registrierte diese Spitze nur am Rande, hörte das Funkgerät brummen, meldete sich und erhielt Order zum Sammelpunkt zurückzukehren, die Sache war beendet.

Nebenbei bekam sie von der anderen Straßenseite irgendwas wie „Buletten auch so flach legen mit“ so richtig schien Monis Vorschlag nicht angekommen zu sein und ihre Antwort flog schon herüber „pass auf was du sagst sonst kannst du heut abend nicht mehr auf deinem Hintern sitzen“. Moni wurde ernstlich sauer. „Reg Dich ab, wir können zum Sammelpunkt“. Aber Moni war angekratzt, sie haßte es als Bulette bezeichnet zu werden. Das nächste war zu viel: „schon lang nicht mehr gefickt worden, was?“ Das war zuviel, und Kathrin sah deutlich, dass das auch der lange Schlacks merkte, dem dieser Spruch herausgerutscht war.

Moni machte impulsiv ein paar Schritte auf die Burschen zu, die sich prombt umdrehten und in den nächsten Hinterhof stürmten.
„Janz schön doof die kleinen“ grinste Moni voller Genugtuung, ihren berühmten Killerblick in den Augenwinkeln „da kommen sie nicht raus. Was haltet ihr davon wenn wir denen n‘ bisschen Feuer unterm Hintern machen?“ Andrea schaute mißlaunig, „also um jetzt noch ein paar Zwerge durch die Gegend zu jagen ist’s mir eigentlich zu heiß“.

Aber Moni war schon auf dem Weg: „du kannst ja am Eingang warten falls wir doch abgeholt werden; aber lass die Knaben nicht entwischen“. „Okay“, Kathrin war auch ein bißchen sauer auf diese unverschämten Burschen. Denen mal ein bischen Angst einzujagen war vielleicht kein Fehler. Und stressig würds auch nicht, schließlich reichten ihnen die drei kleinen mal grad‘ über die Schulter und der Schlacks hatte vorhin schon die Panik im Blick gehabt. Und wegrennen konnten sie im Hof auch nicht.

Gesagt getan, Nina bewachte die Tür während Kathrin Andrea und Moni in den Hof gingen.
Wie erwartet standen sie in einem typischen Kreuzberger Hof: graue Fassaden mit zwei dunkel starrenden Löchern als Aufgängen, eine Reihe von Mülltonnen und verlassen; das hier Leute lebten merkte man erst abends wenn sie von der Arbeit kamen und die Fenster aufrissen um die sich abkühlende Luft herein und den Lärm von Musik, Küche und endlosen Streitereien heraus zu lassen.

Hoffentlich waren die Burschen nicht noch in ihrer Panik die Hinterhaustreppen hoch gerast; auf nen Aufstieg hatte Kathrin jetzt keine Lust mehr, zumal es in diesen Treppenhäusern miefte. Na toll, die Tür zum Hinterhaus stand offen. Moni und Andrea gingen rein und horchten, dann verlor sie Kathrin aus dem Blick. Sie schienen wohl tatsächlich hochzugehen, und alles wegen ein paar großmäuligen Knaben; dass sie jetzt selbst den Seitenflügel vier Stockwerke hochklettern sollte sah sie überhaupt nicht ein.

Kathrin registrierte ein leises Schnaufen hinter zwei Tonnen, gottseidank, hier saß einer den sie sich schnappen konnte; sollten doch die anderen die Treppen hoch keuchen. Den rechteckigen Schild lässig am linken Arm vor der Brust, schließlich wollte sie nicht noch einen Müllbeutel auf der Jacke hängen haben, und den Knüppel am rechten Handgelenk schlenkernd (schließlich sollten die Knaben nen ordentlichen Schrecken kriegen) zwängte sie sich zwischen zwei Tonnen, schob sie ein bischen auseinander, und lugte dahinter.

Die Bohnenstage, sie hatte ausgerechnet die Bohnenstange erwischt, Kathrin musste schmunzeln: die blanke Panik, der Bub hatte die blanke Panik im Gesicht stehen; sie brauchte ihn garnicht mehr anbrüllen damit ihm das Blut in den Adern gefror. Vom Gesicht her schätzte sie den Bub auf 13, aber körperlich wär er wohl auch als aufgeschossener 12jähriger durchgegangen. Die Bohnenstange tat ihr leid wie sie da in schmutzigen kurzen Hosen und ausgelatschten Billigturnschuhen hockte. Wahrscheinlich hatte er den jüngeren imponieren wollen und eine zu dicke Lippe riskiert.

Kathrin fragte sich was sie mit dem schlotternden Bündel jetzt anfangen sollte. Vielleicht sollte sie ihn jetzt einfach laufen lassen, bis Moni und Andrea zurückkämen dauerte es eh noch ein bischen. Sie wusste es selbst nicht, setzte aber vorsorglich ihren düstersten Blick auf.
Mirco hockte hinter den Mülltonnen und schaute hilfesuchend zu den drei andern hinter dem Recyclingcontainer hinüber. Warum hatte er bloß so eine Scheiße losgelassen, wie sollte er jetzt hier rauskommen? Die anderen lugten genauso hilflos zu ihm zurück.

Wenn die Polizistinnen in nachhause schleppen würden gäb’s wieder ne Tracht Prügel. Langsam packte ihn die Panik, Flucht irgendwie davonnrennen war sein einziger Gedanke. Die blonde Polizistin, Mirco war wirklich beeindruckt von dieser stämmigen Gestalt, drehte ihren Kopf zur Seite, schaute nach den Kolleginnen im Treppenhaus. Das war seine Chance an ihr vorbei zu kommen, wegzurennen. Mirco spannte alle Muskeln seiner ebenso langen wie dünnen Beine an und sprang los.
Kathrin registrierte eine schnelle Bewegung, schaute nach vorn und sah die Bohnenstange auf sich zufliegen.

Der Bub sprang hoch, wollte sich an ihr vorbeidrängen, hatte aber in seiner Panik die Enge zwischen den Tonnen unterschätzt und prallte frontal auf den Schild vor ihrer Brust. Kathrin wich instinktiv zwei Schritte zurück, genauer einen Schritt weil sie prompt mit dem rechten Fuß an dieser verflixten Tonne hängen blieb. Irgendwie versuchte sie sich auszubalancieren, die Wucht des Aufpralls auszugleichen, fühlte die vielleicht 45 kg des Burschen gegen den Schild und dann gegen ihren Oberkörper prallen.

Jetzt half auch keine Athletik mehr, Kathrin torkelte unter dem Aufprall und kippte um, prallte auf den Rücken, spürte die Wucht des Aufpralls gedämpft durch Rückenprotektor und Helm, zum Glück! Dann fluchte sie innerlich über diesen Tölpel, der versuchte sich aufzuraffen und über sie hinwegzuspringen, mit seinem rechten Turnschuh an ihrem verklemmten Bein hängenblieb und der Länge nach über sie plumpste. Reflexartig drückte sie den linken Arm unter dem Schild nach oben und fing den Aufprall ab, trotzdem fühlte sie wie sein Körpergewicht sich durch den Schild auf ihren Brustkorb legte, ihr den Schildarm in den Bauch drückte und für einen kurzen Moment die Luft nahm.

Wut kochte in ihre hoch, der Trottel versaute ihr auch noch die Uniform. Ihre Reflexe setzten ein, ihr Schlagarm holte aus…
Mirco war völlig verdattert, wie ein gestrandeter Walfisch landete er auf der Polizistin. Für einen kurzen Moment drückte er ungewollt seine Nase auf das Visier ihres Helmes, fing ihren ebenso wütenden wie verblüfften Blick ein, registrierte absurder Weise den Fettfleck den er auf dem Kunststoff hinterließ. Mirco stemmte sich mit den Armen hoch und zog die Beine an um aufzuspringen.

Für einen kurzen Moment hockte er halb auf halb neben dem Schild unter dem die Polizistin sich aufzurappeln versuchte, wollte aufspringen, nur wegrennen bevor sie ihn packen und verprügeln könnte, als er plötzlich einen Knüppel auf sich zu fliegen sah. Instinktiv riss er den linken Arm hoch und blockte den Hieb soweit, dass er nicht seine Schulter traf – Teufel tat das weh. Mirco wurde völlig panisch, sah den Knüppel wieder ausholen und kassierte einen zweiten Hieb auf den Arm.

Der Schmerz wuchs, er vergaß das Weglaufen, nicht noch ein Hieb! Er wankte zwischen Furcht, Ausweglosigkeit, Wut, sah den Knüppel erneut kommen und packte reflexartig das daran hängende Handgelenk. Er musste sich wehren.
Kathrin schlug mit voller Kraft zu, traf aber mehr mit dem Griff als mit dem Stock. Sie spürte dass sie die Kontrolle über sich verlor, bemühte sich dosiert zuzuschlagen, als sie plötzlich fünf langer Finger um ihre Handgelenk spürte die den Hieb bremsten.

Sie riss ihre Hand los, holte nochmals aus, warum stand der Tölpel nicht auf und rannte davon, der hatte doch die blanke Panik im Gesicht stehen? Die 40-50 kg auf dem Schild nahmen ihr die Luft, also noch ein Hieb und ….. wieder spürte sie den Griff um ihr Handgelenk, diesmal fester, entschlossener, dann eine zweite Hand die ihren Arm in der Luft stoppen ließ. Der Bub umklammerte voller Verzweiflung ihren Schlagarm, war völlig fixiert auf diese Hand mit dem Knüppel.

Kathrin kam sich vor wie beim Armdrücken, spannte ihre Arm- Schultermuskulatur an, davon hatte sie eigentlich ja genug. Der Bursche hielt mit beiden Armen dagegen, nutzte instinktiv sein Körpergewicht, er war kräftiger als sie gedacht hätte.
Kathrin wurde unruhig, versuchte den linken Arm unter dem Schild hervorzuziehen, schaffte es nicht weil sein rechtes Knie im Weg war. Der Knabe brachte sie völlig ahnungslos in die Predullie. Sie versuchte sich aufzubäumen, den Burschen abzuschütteln, kam aber nicht hoch.

Langsam spürte sie wie ihr Arm unter seinem Gewicht schwer wurde, zu brennen begann. Sie musste den anderen Arm frei bekommen, versuchte mit den Hüften den Schild hochzudrücken auf dem der Knabe hockte, den linken Arm hervorzuquetschen, blieb wieder an diesem knochigen Knabenknie hängen. Kathrin suchte nach einem Ausweg, so würde sie nicht mehr lange Widerstehen können, die Schulter begann zu schmerzen? Sie spürte eine heiße Welle in sich aufsteigen: Widerstehen? In ihrem Hals bildete sich ein Klos, eine leise Panik überkam sie: WAR SIE ES DIE SICH WEHRTE?! Von links vernahm sie eine schrille, ungläubige Knabenstimme „Guckt euch das an, Mirco verkloppt die Bulette!“.

Andi hatte sich hinter dem Recyclingcontainer um Augenbreite vorgewagt als er das Poltern hörte. Was er sah ließ ihm den Atem stocken: die blonde stämmige Polizistin, über deren Knie er sich schon hatte liegen sehen, lag hilflos wie ein Krebs rücklings zwischen zwei Mülltonnen, von Brust bis Oberschenkeln unter ihrem Schild begraben, das rechte Bein abgewinkelt weil ihr Stiefel unter einer der Tonnen klemmte, das linke eher hilflos herumstrampelnd. Und auf dem Schild, hockte breitbeinig Mirco, das linke Bein leicht abgespreizt weil der Schild so breit war, und …… und kämpfte mit ihr, hatte ihren Arm gepackt! Die drei Buben kamen ungläubig staunend hinter dem Container hervor, vergaßen das Atmen.

Mirco kämpfte verbissen, rang mit dem bedrohlich vor ihm schwebenden Knüppel, legte seine ganze Kraft in eine Attacke und wuchte den stockbewehrten Arm vor ihm auf den Schild. Wie im Rausch stieß er die um den Knüppel gespannte Hand drei vier mal gegen den Schild, plötzlich ging es viel leichter, und presste ihn endgültig nieder. Wie im Rausch begann er einen dieser kleinen, fleischigen, kräftigen Finger nach dem anderen vom Griff des Stockes zu lösen, die Hand gab auf, öffnete sich.

Erleichtert griff er den Stock, zog die Lederschlaufe über das kleine aber kräftige Handgelenk, über die erschlaffte Hand, warf den Stock fort soweit er konnte.
Er hatte den Stock erledigt, er hatte diesen bedrohlichen Stock entsorgt, die Panik verließ ihn. Die Bulette war bestimmt ganz schön sauer, er sollte jetzt machen das er davonkommt. Für einen Moment starrte er in das wütende, angespannte, verwirrte Gesicht seiner Gegnerin. Verwirrt? Dieses ebenmäßige Gesicht mit den Sommersprossen und der Stupsnase, dass er unter dem Visier erkannte, blonde Haare die ein bißchen unter dem Helm hervorlugten, schön.

Und verwirrt. Irgend etwas hatte sich geändert Sein Hirn arbeitete, ER hatte DIE POLIZISTIN zu Boden geworfen, ER hatte sich IHREN Stock geschnappt, sie war so wunderschön, ER hatte IHR den Stock abnehmen können obwohl sie sich dagegen gewehrt hatte, SIE HATTE SICH GEGEN IHN GEWEHRT, unter dem Visier sah er Schweißperlen auf dieser ebenmäßigen Stirn stehen! Mirco begriff dass er nicht mehr davonlaufen musste.
Kathrins rechter Arm fühlte sich an wie Gummi.

Aber zumindest hatte sie ihr Bein frei bekommen. Dieser kleine Scheißer hatte ihr den Stock abgenommen. Die Vorstellung dass Nina und Moni gleich herunterkämen und sie hier liegen sähen ließ endgültig Panik in ihr aufsteigen, sie musste ihn abschütteln. Kathrin dachte nicht mehr klar. Soweit es ging winkelte sie die Beine an, stemmte die Profilsohlen ihrer Boots auf den Boden spannte ihre Muskulatur und mobilisierte alle Kräfte. Sie explodierte förmlich, stieß ihre Oberschenkel, Hüfte, Bauch in die Höhe um den Burschen abzuwerfen und spürte tatsächlich sein Gewicht schwinden.

Der Bub stieg hoch konnte sich an einer Tonne abfangen, sie musste sofort reagieren. Kathrin stieß den Schild weg drehte sich vom Rücken auf die Seite, auf den Bauch, begann sich mit den Armen hochzustoßen um aufzustehen, Scheiße der linke Arme war unter dem Schild eingeschlafen, aber gleich würde sie sich den Knaben schnappen und ihm eins übersimmsen, es reichte ihr.
Es reichte ihm, Mirco sah seine Träume entschwinden, die Polizistin versuchte aufzustehen, das durfte sie nicht, sie hatte doch schon unter ihm gelegen.

Sie hatte sich umgedreht, kniete schon halb, stieß sich mit den Armen ab. Er warf sich ohne weiter nachzudenken auf Kathrins Rücken.
Kathrin fühlte sich als wenn ein Zementsack auf sie niederging. Ihr eingeschlafener linker Arm knickte ein, der müde rechte konnte zwei Körper nicht tragen, sie sackte auf den Bauch, spürte durch ihren Rückenprotekor den Druck zweier spitzer Jungenknie. Noch einmal wollte sie hoch, versuchte die Arme nach vorn zu ziehen um sich hochzustoßen.

Aber ihr Arm wollte nicht er blieb irgendwo hängen, schon wieder diese Knabenfinger. Ihr Arm bewegte sich, in die falsche Richtung, ging er in die Höhe, lag auf ihren Rücken, winkelte sich fast schmerzhaft an. Zum Teufel, sie lag auf dem Bauch, hatte keinen Überblick. Aber sie begriff auch so: ihre Finger verschränkten sich mit fünf Knabenfingern, wurden schmerzhaft zusammengepreßt, die Handfläche nach außen gedreht, ihr Handrücken grub sich in den Uniformstoff, preßte sich gegen ihren Rückenprotektor; eine zweite Knabenhand umgriff ihre Armgelenke, zwei Finger gruben sich fast schmerzhaft in ihren Bizep, presste ihr den Oberarm auf den Rücken.

Dann herrschte Ruhe. Sollte sie nun heulen oder hysterisch lachen: sie lag auf dem Bauch, auf ihrem Rücken hockte ein Knabe, und der Knabe kannte Polizeigriffe, DIESER KNABE HIELT SIE IM POLIZEIGRIFF!! Ein paarmal versuchte sie noch sich mit den Beinen abzustoßen, winkelte die Oberschenkel an um irgendwo mit ihren Boots Halt zu finden, wurde sich aber schnell ihrer Hilflosigkeit bewußt. Dann lag sie einfach da, auf dem Bauch, den Kopf zur Seite gedreht und auf sechs dürre Knabenbeine starrend, das Knie eines Knaben im Rücken der sie so kunstfertig fixiert hatte, dass jede kleine Bewegung einen stechenden Schmerz im linken Arm zur Folge hatte: es gab keinen Ausweg, sie konnte nur noch auf Ninas und Monis Rückkehr warten, ein Gefühl der Scham wogte in ihre auf, und noch ein anderes ihr völlig unbekanntes.

„Gibst Du auf?“, das war die Stimme der Bohnenstange. Kathrin nickte unmerklich: ja sie gab auf.
Die drei Burschen standen ungläubig da, vor ihnen lag eine echte Polizistin in Kampfmontur auf dem Bauch in Mircos Griff. „Los, wir fesseln sie und dann nichts wie weg“, Andi war der erste der aufwachte, zwängte sich an Mirco vorbei und kniete sich breitbeinig auf Kathrins Waden, machte sich an ihren Kampfstiefeln zu schaffen, „ihr nehmt die Handschellen für die Arme“.

Thomas begann nervös an der Koppel ihrer Gefangenen zu nesteln, „ich find die blöden Handschellen nicht“.
Kathrin spürte wie sich das Knabenknie in ihrem Rücken leicht drehte, sich der Griff um ihr Handgelenk löste. Im nächsten Moment spürte sie ein zweites Knabenknie auf dem Rücken, das ihren Arm auf den Rückenprotektor preßte, seitlich blockierte und dadurch genauso bewegungslos hielt wie vorher seine Hände, nun löste sich auch der schmerzhafte Griff um ihre Finger, das tat gut.

Sie wurde das Gefühl nicht los, das Sie den Bub ganz schön unterschätzt hatte.
Mirco beugte sich nach vorn, er war plötzlich so sicher was zu tun war. Behutsam hob er den Helm seiner Gefangenen an, drehte ihren Kopf noch etwas mehr zur Seite so dass er ihr Gesicht sehen konnte und schob vorsichtig Katrins Visier hoch. Wieder erblickte er dieses faszinierende ebenmäßige Gesicht mit den Sommersprossen und der Stupsnase. So etwas kostbares hatte er noch nie besessen.

Sie war so hübsch, nicht mehr bedrohlich sondern einfach hübsch, und sie war seine Gefangene, „wo haste die Handschellen?“. Kathrin lugte aus den Augenwinkeln hoch, schaute in das über ihr schwebende Gesicht. Daran dass der Bursche sie auch noch fesseln könnte hatte sie wirklich nicht gedacht: „du spinnst jawohl Kleiner“. Irgendwie kam ihr diese Antwort in ihrer Lage selbst komisch vor, der ‚Kleine‘ hatte es ihr gerade ganz schön gegeben. Trotzdem versuchte sie überheblich zu lächeln, ihn irgendwie zu verunsichern, vielleicht einfach um ihre eigene Verwirrung zu verdrängen, „ihr solltet machen dass ihr wegkommt sonst kassiert ihr gleich bös‘ Prügel“.

„Von wem denn?“, Sie sah in sein breites sicheres Grinsen, keine Spur von der Angst und Panik mehr, der Stolz war ihm in’s Gesicht geschrieben, und da war noch etwas anderes in seinen Augen. Fast sanft schnippte er ihr unter die Nase, sie wollte den Kopf schütteln, spürte aber das er ihren Helm mit der freien rechten auf den Boden drückte, so ihren Kopf fixierte, Scheiße sie kam sich so hilflos vor. Wenigstens wirkte der Bub nicht bedrohlich, einfach nur älter, größer als vorher, dieser kindliche Stolz in seinen Augen ließ ihn fast süß erscheinen.

„Willste Popel fressen oder sag’ste mir wo die Handschellen sind?“ Kathrin starrte ihn entgeistert aus den Augenwinkeln an. Seine Finger krabbelten unter ihr Kinn, Teufel, jetzt nur nicht zeigen dass sie da kitzlig war, aber er spürte es, grinste in seiner zunehmend sicheren, fast ein wenig spöttischen Art. Sie hatte diesen Burschen ganz schön unterschätzt, nicht nur körperlich, er strahlte jetzt auch innerlich eine Stärke aus die sie völlig verwirrte, fast verlegen machte. Seine Finger krabbelten zu ihrer Nase zurück, drehte leicht, spielerisch an ihrer Nasenspitze, wenn sie nicht in so einer beschissenen Lage gewesen wäre hätte sie fast selbst gegrinst.

Sie konnte nicht sagen wie und warum, aber sie fühlte in dieser völligen Hilflosigkeit fast so etwas wie ein Gefühl der ausgelieferten Geborgenheit, dass sie als sechzehnjähriges Mädel gespürt hatte wenn sie sich auf ein Kämpfchen mit ihrem damaligen Freund eingelassen hatte und anschließend in seinen Armen zappelte. ‚Als Mädel‘ – jetzt wurde es obskur – sie war Bereitschaftspolizistin. Wo blieben Moni und Nina? „Ich hab sie“, der kleinste der Burschen hielt plötzlich ihre Handschellen hoch.

Ein kräftiger Griff um ihr rechtes Handgelenk zeigte ihr, dass der Bub keinen Widerstand duldete. Kathrin widersetzte sich nicht mehr, folgte seine Bewegung, spürte ihren rechten Arm auf den Rücken wandern, die eisernen Ringe ihrer eigenen Handschellen an der Haut und hörte durch den Helm das leise schnarren als sie einrasteten. Sie war völlig verwirrt im Kopf‘ sie war doch wirklich durchtrainiert, konnte Judo, warum lag sie dann unter diesem Knaben? Hatte sie den Bub wirklich so unterschätzt? Die Oberhand hatte von Anfang an er gehabt! Aber es war doch nur ein Bub? Andrea und Moni würden sie auslachen wenn sie runterkämen! Na die würden schon noch sehen… Kathrin zuckte innerlich zusammen, irgendwas in ihrem Kopf revoltierte, dieses Gefühl des ausgeliefert seins, der Wehrlosigkeit, hinterließ Spuren in ihrem Kopf, warf alles durcheinander.

Das war doch gerade ein Reiz der Polizeiarbeit gewesen, dass sie da als Frau die Kontrolle behielt, lenkte statt rumkommandiert zu werden; und jetzt das…
Mirco ließ die eine Fessel um Kathrins Rechte schnappen, dann widmete er sich ihrer linken, die folgsam auf den Rücken wanderte, Mirco genoss dieses Gefühl, er führte sie. Zufrieden stützte er sich mit den Händen auf ihren Flanken ab und spürte, genoss, das langsame auf und ab ihrer Atmung.

Andi löste die Knoten in den Schnürsenkeln, Doppelknoten. Fachmännisch zog er die Schnürsenkel aus den oberen zwei Löchern und wickelte sie in entgegengesetzter Richtung um die glänzenden Stiefelschäfte, dann ein paar ordentliche stramme Knoten, die Sache war erledigt. Wie hatte Mirco das bloß geschafft? Ne echte Bulette in Kampfmontur und er hockte auf ihren Schenkeln und verknotet ihre Stiefel. Er zögert, aus der Nähe wirkten ihre frisch gefesselten Boots fast zierlich, er schaute sich die Schuhsohlen genauer an: Größe 37, man da würde ja grade mal Tommy reinpassen.

„Tommy, brauchste n Paar Stiefel?“ Tommy hörte nicht. Andi rutschte ein Stück zurück, stützte sich mit den Händen auf den unter ihm liegenden Waden ab, spürte sie arbeiten, zögerte, drückte mal probeweise mit der rechten zu, spürte die reflexartigen Muskeln sich spannen – man hatte die Waden! Er guckte sich kurz um, die anderen waren noch mit den Handschellen beschäftigt.
Vorsichtig zog er erst das linke, dann das rechte Hosenbein nach oben bis sich die Ansätze ihrer Kniekehlen zeigten und erstarrte in Ehrfurcht: Diese glänzenden, frisch geputzten Boots ließen durch die halb aufgeschnürten Schäfte zwei fast zierliche Fesseln erahnen.

Langsam, ganz langsam ließ er seine Hand in einen der halboffenen Stiefelschäfte gleiten, arbeitet sich unter den Strumpf, spürte einen klar herausgestellten Knöchel, eine kräftige Sehne die sich spannte. Er erahnte den Widerstand der sich in ihren angespannten Muskeln manifestierte, genoss die Hilflosigkeit die sich ihm offenbarte. Er konnte sich schier vorstellen wie sich die Polizistin vom Kopf bis zu den Zehen spannte, aber nichts daran ändern konnte dass ihre Boots, Waden, Beine ihm gehörten.

Langsam ließ er seine Hände aufwärts gleiten, weg von den schlanken Fesseln, herauf auf zwei braungebrannte und sich t****zförmig weitende Waden, deren Umfang ihm den Atem nahm. Er versuchte sie mit beiden Händen zu umfassen, das reichte nicht selbst wenn er die Finger unter ihren Schienbeinschonern hindurch gleiten ließ. Er zog die elastischen Bänder der Schienbeinschoner, die sich an ihre Waden schmiegten hoch und ließ sie mit einem leisen Plopp herabschnippen. Dann legte er seine Hände breit auf diese traumhaften Waden und fühlte wie die Muskelstränge arbeiteten, sich abwechselnd spannten und lösten, sich zu wehren versuchten – keine Chance, Fesseln war seine Spezialität, das konnte sie noch lange versuchen.

Ihre Waden waren glatt, glatt wie ein Kinderpopo, so glatt wie er es sich bei seiner Schwester vorstellte wenn er sie heimlich beim Rasieren ihrer Beine beobachtete; seine Finger strichen fast zärtlich über diese leicht gebräunte glatte Haut. Noch ein kurzer Moment des Genusses, er drückte beide Zeigefinger seitlich in die linke Wade, fühlte wie sich die Wadenmuskeln mehr als zuvor spannten, ließ seine Finger über diesen unglaublichen Absatz hüpfen, der sich dort bildete wo die eigentliche Wadenmuskulatur ansetzte; Andi spürte ein Pulsieren, nicht nur das Pulsieren ihrer um Freiheit kämpfenden Waden, ein anderes Pulsieren in seinem Schritt das er erst seit kurzem kannte, ja das war ein Genuss.

Solche Waden hatte er selbst bei den Fußballerinnen im Görlitzer Park, denen sie manchmal zuschauten, noch nicht gesehen. Andi wollte gar nicht mehr loslassen. Dann spürte er Mircos Blick: „hör auf sie zu betatschen, schnapp Dir doch selbst eine!“ Andi glotzte ihn mit zusammengekniffenen Lippen an, dieser Großkotz hatte einmal Glück gehabt und tönte jetzt groß herum: Er löste seinen Griff und versuchte ihre entblößten Waden zu ignorieren. Kathrin atmete erleichtert auf, der Bub beschützte sie.

Beschützt sie – was ging in ihr vor?
„Und was machen wir jetzt der Bulette? Die andern beiden kommen gleich runter, wir müssen hier weg“. Andi versuchte möglichst spöttisch zu klingen, einen solchen Triumph hatte er Mirco nicht gegönnt „mit auf die Straße können wir sie ja wohl kaum nehmen“. Jetzt war es an Mirco ihn anzuglotzen; schlagartig wurde ihm klar, dass sein kurzer Triumph sich dem Ende näherte, sie gleich wieder davonrennen müssten.

Er suchte fieberhaft nach einem Ausweg, wollte seine hübsche Gefangene nicht so schnell wieder hergeben.
Dann fiel ihm der Keller ein, der Partykeller von diesem blöden Greiner aus dem dritten Stock. Mirco haste diesen Typ und seine Clique zwar, die Jungs waren alle zwei bis drei Jahre älter als er und behandelten ihn wie Dreck, aber er wusste dass die sich normal erst abends im Keller trafen. Er schaute zu Andi „du hast doch nen Dietrich, mach die Kellertür auf.

Andi starrte ihn ungläubig an, Tommy und Frank klappten fast gleichzeitig die Kinnladen herunter. „Bist Du bescheuert, da kommen wir nicht mehr raus wenn sie uns finden“, das war Frank, der kleinste und mit seinen 11 Jahren ein ausgemachter Angsthase. „Die finden uns nicht“, Mirco wunderte sich über seine Selbstsicherheit, woher wollte er das wissen, „die denken dass sie schon wieder raus auf die Straße ist, wenn wir die Kellertür wieder zu machen. “ Das klang nicht unlogisch, Andi fand die Idee nicht schlecht, obwohl sie von Mirco kam.

Klack, er hatte die Kellertür mit seinem Dietrich, seinem ganzen Stolz, ruckzuck auf, muffiger Kellerdunst zog ihm in die Nase. Er drehte sich um und sah dass Mirco, Thommy und Frank die Polzistin mittlerweile auf die Seite gedreht hatten, bäuchlinks auf ihren neben ihr plazierten Schild rollen ließen und nun auf dem Schild zur Kellertür zogen. Mit einem Schritt war er bei ihnen. Sie wog vielleicht 55 Kilo, das packten sie zu viert.

Mirco und Andi packten die Arme, Tommy und Frank die Beine, kein Problem, so quetschten sie sich durch die Kellertür und auf die obersten Stufen der Treppe. Andi kam ins schwitzen, er hatte sich noch den Schild unter den Arm gepackt, im Hof durfte nichts mehr liegen. Er drehte sich zu Frank um, „macht die Kellertür zu“. Frank holte mit dem Fuß aus, eine Hand hatte er nicht frei, und gab der Tür einen Tritt.

Mit leisem knarren setzte sie sich in Bewegung. Die vier Eroberer keuchten die Treppe herunter, keiner von ihnen hatte bemerkt, dass die Tür nicht ins Schloss fiel….
Andrea und Moni kamen die Treppe herunter. Bis zum Dach waren sie hoch weil die Tür zum Speicher offen gestanden hatte und trotzdem keine Spur von den Knaben. Der Hof war leer, keine Spur von Kathrin oder den Burschen, nur eine Mülltonne war halb umgefallen so als wenn jemand fluchartig sein Versteck hatte verlassen müssen.

„Na toll“, Moni war genervt, „uns lässt se hoch bis in den fünften rennen und sie selbst hat sich die Zeit wahrscheinlich mit Zwergen jagen vertrieben, oder sie hatte sie laufen lassen“, manchmal konnte sie gutherzig bis zu Erbrechen sein. „Ist vielleicht auch besser so“, Andrea keuchte. Unsportlich war sie ja nun wirklich nicht, aber dieses Treppensteigen hasste sie wie die Pest. Das erinnerte sie immer an 400m-Läufe. Moni grinste hämisch, „na geht’s noch, alte Frau?“ Zusammen gingen sie durch das Hoftor und sahen Nima draußen gelangweilt am Straßenrand stehen.

Wie sie da in der Sonne mit ihren 1,75m und mit ihrem goldblonden Haarschopf, der unter dem Nackenschutz ihres es hervorlugte, sah sie toll aus. Moni wurde richtig neidisch. „Wo ist denn Kathrin hin?“, Andrea schaute Nina leicht genervt an, erntete aber nur einen verständnislosen Blick: „die ist doch noch im Hof“. „Quatsch“, jetzt wurde auch Moni etwas zickig, aber weniger wegen der Hitze wie Nina, sondern weil Nina offensichtlich gepennt hatte. „Na hier ist se auf jeden Fall nicht rausgekommen“, Nina passte sich dem etwas rüden Tonfall an.

Scheiße da war was schiefgelaufen, sie konnte doch nicht alleine zum Sammelpunkt zurück sein. Moni hielt Kathrin nicht für so dumm, da würde es jede Menge Ärger geben wenn rauskam, das sie sich verloren hätten. Ohne ein weiteres Wort drehte sie sich um und ging zurück in den Hof, gefolgt von einer etwas verwirrten Andrea und unter den kritischen Blicken der vom Herumstehen genervten Nina.
Nichts, kein anderer Ausgang, wo zur Hölle steckte sie? „Kathrin“, ein fragender Ruf, keine Antwort.

Andrea verstand die Welt nicht mehr. Dann sah sie Kathrins Schlagstock, halb verdeckt lag er unter der umgestoßenen Mülltonne. Monis Blutdruck stieg, das letzte was einer Bereitschaftspolizistin passieren durfte war ihre Waffe oder ihren Schlagstock zu verlieren, da stimmte mit Sicherheit was nicht. Aber wenn was passiert wäre hätte sie doch gerufen. Mit zwei Sätzen war sie am Container und hielt den Stock in der Hand. Nichts, keine Spuren sonst. Prüfend schaute sie sich noch einmal den gesamten Hinterhof an, suchte … und fand! Die Kellertür, erleichtert gab sie Andrea einen Schubs und zeigte auf die nur angelehnte Tür, „sie is im Keller, wahrscheinlich haben sich auch die Zwerge dahingeflüchtet“.

Andrea begann zu grinsen, „na den wird sie für die Bubis nicht gebraucht haben, die sind ja schon gerannt als Du nur gehustet hat“. Jetzt lächelten auch Moni. Sie stellten ihre Schilde neben den Eingang und stießen die Tür auf, Moni drückte auf den Lichtschalter, eine Funzel beleuchtete die Treppe gerade soweit, dass man sich beim Abstieg nicht den Hals brach. Der Kellergang war so schmal, dass sie förmlich im Gänsemarsch laufen mussten. Ganz am Ende sah Moni einen Lichtschein unter einer der Brandschutztüren hervorkriechen.

Sie wusste nicht was hier los war, aber irgendwas sagte ihr, dass sie noch eine Überraschung erleben würden. War schon komisch, was hatte sich Kathrin bloß dabei gedacht? Sie kam an der Tür an, legte die Hand auf die Klinke, „Kathrin, bist Du da drin?“
Ein paar Jungs aus der Nachbarschaft hatten den Kellerraum übergepinselt und auf der einen Seite zwei Tische mit Stühlen, auf der anderen Seite ein paar Matratzen platziert; irgendwie stank der ganze Raum nach Bierresten.

Und Kathrin hasste Bier. Die Burschen hatten sie auf einer der Matratzen abgeladen, endlich mal auf dem Rücken so dass sie etwas sehen konnte, Die drei Knaben lauschten. Mirco platzierte sich breitbeinig oberhalb ihres Kopfes, so dass ihr Helm rechts und links zwischen seinen Oberschenkeln eingebettet war und seine spitzen Knabenknie gegen ihre Schultern drückten, und ließ ungeniert seinen Blick von den Stiefelspitzen bis zu ihrem Gesicht wandern, mit einem Blick dessen Selbstverständlichkeit allein schon keinen Widerstand mehr duldete.

Fast zärtlich legte er seine Zeigefinger unter den Rand ihres Visiers und schob es langsam wieder hoch, ohne einen Ton hervorzubringen. Kathrin wusste nicht wie ihr geschah, was sie sagen sollte; eigentlich hatten sie in Psychologie gelernt ihre Gegner zu beeinflussen, zu verunsichern, aber irgendwie fühlte sie sich jeder Möglichkeit zum Handeln beraubt. Außer… sie hörte Stimmen oben im Hof, Moni rief nach ihr, vielleicht war das die Chance, sie öffnete den Mund, wollte so laut wie möglich rufen, kam aber nur bis zu einem erstickten „Mo…“.

Mirco hatte sie genau beobachtet, ihr Gesicht studiert, die Stupsnase, die Sommersprossen, die großen Augen, den kleinen aber wohlgeformten Mund mit seinen saftigen Lippen. Kathrin fühlte wie sich seine Knabenhand, seine dürren Finger, kraftvoll auf ihren Mund pressten, jeden weiteren Ton im Keim erstickten. Sie versuchte den Kopf zu schütteln, seine Hand abzuschütteln, ihre Hüften hochzuwerfen um sich vielleicht zu drehen. Aber der Bub war clever – ihr Helm, ihr Kopf waren derart fixiert, dass sie mit den Beinen, den Hüften zappeln konnte soviel sie wollte – cleverer als sie gedacht hatte.

Cleverer und stärker auf jeden Fall als sie es einem Knaben zugetraut hätte, sonst hätte er sie ja wohl kaum überwältigen können – vielleicht war er ja doch im Kampfsporttraining. So wie sie da unter ihm lag, durch ihr gelegentliches Zappeln eher ihre Hilflosigkeit unterstrich, verlor sie langsam den Glauben an sich. Vielleicht hatte sie sich da ja einfach überschätzt, hätte diesem Jungen einfach den Weg frei machen sollen, wahrscheinlich hätte er ihr gar nichts getan; aber sie musste sich ja ausgerechnet diesen Knaben aussuchen, das hatte sie jetzt davon.

Die drei Bübchen da, okay, die hätte sie einzeln übers Knie gelegt, aber ausgerechnet diesen Jungen? Irgendetwas in ihrem Kopf rebellierte, sagte ihr, dass da was durcheinander geriet, nicht alles stimmte was sie dachte, die Realität sich für sie leicht verschob, sie wusste es nicht. Wahrscheinlich ließ er sie einfach laufen wenn sie ihm gezeigt hatte, dass sie seine Überlegenheit anerkannte. Es musste ihn ja auch gewurmt haben von einem Mädel herausfordert zu werden … Scheiße, irgendwas stimmte hier nicht.

Kathrin versuchte nicht mehr zu schreien, wurde ruhiger und entspannter, so unbequem war es ja auch nicht mit dem Kopf in seinem Schoß, wenn er ihr nur mal den Helm abnehmen würde. Mirco spürte die Veränderung, nahm seine Hand von ihrem Mund, ließ seine Finger wie zufällig über ihre Nase gleiten, wollte mehr sehen. Mit flinken Fingern öffnete er ihren Kinnschutz, hob leicht ihren Kopf an, zog den Helm herunter. Heraus quollen halblange, leicht lockige blonde Haare, wunderschön.

Er setzte sich den Helm auf um die Hände frei zu bekommen, er passte sogar, war vielleicht ein bisschen zu eng, dann ordnete er ihre Haare, strich ihr schon fast versonnen, zärtlich mit dem Handrücken über die Wange. Irgendetwas in ihm bewegte sich, er konnte dieses elektrisierende Gefühl gar nicht richtig beschreiben, konnte sein Glück nicht fassen, bekam nichts aber auch gar nichts mehr von seiner Umgebung mit; war dies Mädel schön! Kathrin spürte die zärtliche Bewegung seiner Hand auf ihrer Wange, da war nichts von Feindseligkeit, nur Sicherheit, Sicherheit für ihn und für sie, die Art wie er da über ihr saß und auf sie achtete strahlte schon fast so etwas wie Geborgenheit aus.

Kathrin konnte nicht anders, sie spürte die Zärtlichkeit, seine Überlegenheit, die Geborgenheit, ihr Mundwinkeln zuckte, ganz leicht zuckte ihre Mundwinkel, schenkte ihm ein unsicheres kleines Friedensangebot… „Kathrin, bist Du da drin?“ Plötzlich hörte sie ein vertraute Stimme hinter der Tür. Moni war da, draußen vor der Kellertür, sie rief nach ihr. Der kurze Moment der Geborgenheit endete abrupt.
Andi stand hinter der Tür und hatte in dem Wäsche- und Tütenhaufen gekramt, hatte nach einer Tasche oder einer Tüte für die Souvenirs gesucht.

Früher oder später würden sie verschwinden müssen, aber mit leeren Händen wollte er nicht gehen. Zumindest die Boots und die Schienbeinschoner waren zu was zu gebrauchen, und der Helm würde als Beweis mitgehen. Andi griente in sich hinein bei der Vorstellung, dass diese Kampfbulette barfuß und ohne Helm durch die Straßen wanderte. Aber dafür brauchten sie ’ne große Tasche oder sowas, mit ’nem Polizeihelm durch die Straßen zu laufen war ein bisschen auffällig. Er fand einen großen Beutel mit Schnüren an der Öffnung, so dass man ihn oben zusammenziehen konnte, das war doch perfekt.

Was da wohl früher drin war – für ’nen Motorradhelm war der Beutel zu groß; naja war ihm auch völlig egal, wenigstens würden da Helm und Boots reinpassen. Er drehte sich um, wollte aus der muffigen Ecke hinter der Tür kommen, als er die Stimme hörte: „Kathrin, bist Du da drin“. Panik erfasste ihn, sie hatten sie doch gefunden, scheiße jetzt würd’s Kloppe geben, da draußen standen drei Kampfbuletten. Ein kurzer Blick zu den Anderen, die waren getilt, starrten nur noch ungläubig bis panisch zur Tür, waren sich ihrer Chancenlosigkeit bewusst.

Andi sah wie sich die Türklinke herabsenkte, die Tür sich öffnete, die erste Bulette herein kam, stehen blieb, zu Mirco und Kathrin rüberglotzte. Andi stand hinter der geöffneten Tür, konnte nur ihren Rücken sehen, aber er wusste genau was sie sah, wie sie guckte, was sie jetzt wohl dachte. Dann ging alles ganz schnell, zum denken kam er nicht mehr.

Moni fragte sich ob sie träumte: vor ihr lag rücklings auf ein paar Matrazen Kathrin, die Hände mit ihren eigenen Handschellen gefesselt, die Schnürsenkel ihrer Kampfstiefel kunstfertig verknotet.

Daneben starrten drei der Buben sie mit einer offensichtlichen Mischung aus Entsetzen und Panik an. Moni hätte losgröhlen können -wie hatte Kathrin sich in diese Lage gebracht?- wenn da nicht Kathrins verwirrter, warnender Blick gewesen wäre hätte sie laut logegrölt. Warnend? Mit einem breiten Grinsen trat sie durch die Tür, machte Andrea Platz, fragte sich ob sie Kathrin nicht noch ein bisschen zappeln lassen und sich erst den Knaben widmen sollte. Kathrins Mund öffnete sich.

Moni wieherte innerlich, fragte sich was jetzt wohl für ein Spruch kommen würde. Irgendwie gönnte sie Kathrin das ja mal – gerade Kathrin mit ihrer großen Klappe. Moni kam endgültig herein, fragte sich welchen der Burschen sie jetzt übers Knie legen sollte, ob sie ein Erinnerungsbild von Kathrin schießen sollte -der Gedanke gefiel ihr. Sie fixierte den Knaben der neben Kathrin hockte. Das war der älteste und er hatte sich offensichtlich am weitesten vor gewagt; der war der richtige für ein kleine Exempel.

Dem würde sie den Arsch versohlen dass er nicht mehr wusste wo vorn und hinten ist. Moni freute sich drauf… Und sie freute sich auf Kathrins blöde Ausreden; Moni genoss diesen Tag…
Die kürzere, breitere Bulette kam herein. Andi sah ihren Rücken, die durch die Schutzkleidung noch imposanter wirkenden breiten Schultern, spürte wieder diesen gigantischen Kloß im Hals. Denken ging nicht mehr, wie paralysiert stand er da, hinter seiner Tür, mit seinem mehr oder weniger unförmigen Sack in der Hand.

Eine zweite Polizistin, die längere, schlankere, kam durch die Tür, sah ihn auch nicht, ging auf Tommy zu der sie einfach nur entgeistert anstarrte, kaum reagierte als sie ihn mehr symbolisch als alles andere am Kragen packte, ihn demonstrativ und ohne Widerspruch zu dulden an sich heran zog. Andi schielte durch den Türschlitz hinaus, ohne Hoffnung eigentlich, hatte sich mit einer gewaltigen Tracht Prügel abgefunden. Dann zuckte er zusammen, da war niemand mehr, vielleicht konnte er noch raus; vielleicht blieb ihm diese Prügel erspart.

Andi löste sich, kam langsam hinter der Tür hervor, die Finger noch immer nervös am Band dieses Beutels nestelnd. Jetzt hatte er’s, der war für Helme, Motorrad oder American Football, beides betrieb dieser Blödmann, dem der Keller gehörte. Wie zur Hölle kam er jetzt auf so blöde Gedanken? Wahrscheinlich weil er den Helm dieser Bulette vor der Nase hatte. Andi hielt die Luft an, war fast um die Tür rum, begann echte Hoffnung zu schöpfen, wenn’s ihn auch reute, dass sie ihre Gefangene jetzt los waren; Mircos Gefangene, das wurmte ihn.

Wie der das alleine geschafft hatte war ihm bis jetzt nicht klar, sooo viel stärker als er war Mirco schließlich auch nicht. Und die Bulette hatte ganz schöne Muckis gehabt, bestimmt nicht viel weniger als die hier. Für einen kurzen Moment durchschoss ihn ein irrer Gedanke, ein wahnwitziger Gedanke: Wenn Mirco alleine die ….. sie waren jetzt zu dritt, zu viert, die Buletten zu zweit; und das waren schließlich Mädels, bestimmt stärker als normal, aber eben Mädels… Nee, er wusste, dass sie keine Chance haben würden, irgendwie musste Mirco die Kampfdose überrumpelt haben.

Wenn es ihm nun gelingen würde die zweite Kampflesbe… den Beutel über ihren Kopf… nein, so ein Schwachsinn, sie würden den Arsch vollkriegen… Er würde seine Chance nutzen, davonlaufen solange sie ihn nicht sahen… Sollten doch die anderen… Er spürte den Stuhl noch, spürte wie die Lehne, die sich an einem Zipfel des Beutels aufgehängt hatte, nachgab, langsam kippte, mit einem Scheppern zu Boden fiel, das er nochn nie so laut, so schrecklich gehört hatte.. Er konnte sich für die Ewigkeit einer zehntel Sekunde nicht rühren, genug um zu begreifen, dass die breitschultrige Polizistin vor ihm sich überrascht umzudrehen begann.

Er war entdeckt… er musste… Für den weiteren Bruchteil einer Sekunde erstarrte alles in ihm. Andi stellte das Denken ein, jetzt würde es, würde sie ihn doch noch erwischen. Er sah wie ihr Kopf sich drehte, das geschlossene Visier ihres Helmes sich ihm zuwandte, nicht mehr lange dann… Andis Kopf war leer, er war nur noch Gast in seinem Körper, spürte wie sich seine Hände hoben, der Beutel an seiner Nase vorbei wehte, mit einer Behändigkeit, die er sich nie zugetraut hätte, seine Hände den Beutel über den Helm der Polizistin stülpten, er passte wunderbar, war wohl wirklich für Helme gedacht.

„Bist Du irre?“ war sein einziger Gedanke, als seine Finger die Klippverschlüsse zogen, die Verschlusskordeln des Beutels sich geschmeidig um den Hals der völlig überraschten Polizistin schmiegten noch bevor sie ihr Hände hochreissen konnte. Sie war völlig überrascht, orientierungslos, versucht die Kordeln loszuziehen, fand die die soliden Klippverschlüsse nicht sofort. Nur noch ein kleiner Schubs – der Weg wäre frei… Andi gab der völlig überrumpelten Bulette einen Schubs um einen Sicherheitsabstand zwischen sich und diese brodelnde Kampflesbe zu bringen, registrierte wie sie einen Schritt zurückwich, über die Holzbank hinter ihr stolperte, zu Boden ging.

Es brauchte nur eine Sekunde, dass er das ganze Ausmaß ihrer Wehrlosigkeit begriff, umschaltete, den Fluchtinstinkt überwand, nein wegwischte… Andi ergriff seine Chance, diese unglaubliche Chance die sich ihm da auftat, nur einmal in seinem Leben auftuen würde…

Moni geriet völlig aus der Fassung, alles um sie herum war dunkel, ein penetrant muffiger Geruch kroch in ihre Nasenflügel. Sie kämpfte mit dem Gleichgewicht, konnte jetzt schon nur noch erahnen woher dieser Schubser gekommen war, spürte einen harten Schlag gegen die Wade; das musste die Bank gewesen sein vor der sie gestanden hatte.

Wie durch einen Hebel entfernten sich ihre Füße vom Boden, sie krachte mit Wucht auf den Rücken, gemildert nur durch einen reflexartig nach hinten gerissenen Arm und den Rückenprotektor, der ihren Aufschlag zumindest etwas auffing. Ein Fuß hing in der Luft, ihre linke Wade war auf der Bank gelandet, wurde innerhalb von Sekunden von irgendetwas, von IRGENDJEMAND, umklammert, auf die Bank gepresst; irgendjemand versuchte sie ihrer Bewegungsfreiheit zu berauben, beraubte sie ihrer Bewegungsfreiheit ohne dass sie sich ernsthaft verteidigen konnte.

Sie musste etwas sehen! Mit diesem muffigen Etwas über dem Kopf war sie leichte Beute. LEICHTE BEUTE! Ein Gefühl der Panik überkam sie, heiße Wogen spülten in ihrem Körper auf, hinaus zum Gesicht. Der sich langsam ausbreitende Schweiß machte die Dunstglocke um sie herum nur noch unerträglicher. Ihr linker Arm lag mittlerweile unter eine Burschen der sich schlicht darauf gesetzt zu haben schien, ihn mit 40 Kilos auf den Kellerboden presste. Die rechte mit der sie verzweifelt diesen Lumpen, oder was immer es war, zu beseitigen trachtete hatte plötzlich mit zwei unsichtbare Knabenhänden zu kämpfen, die sich um ihr Handgelenk schlossen, klammerten, völlig überraschend mal in diese mal in jene Richtung drückten.

Moni war völlig überrumpelt von der Dunkelheit, dem wuchtigen Angriff eines, der Erkenntnis, dass sie sich so nicht lange würde wehren können „Halt still, sonst tappst Du weiter im Dunkeln“. Dieser Zwerg drohte ihr tatsächlich! Moni war mehr oder weniger sprachlos. Für einen Moment zögerte sie, sammelte sich, kämpfte gegen die Panik in sich an schätze versuchte sich abzulenken indem sie ihre Chancen einschätzte, konzentrierte sich darauf langsam und tief zu atmen, trotz dieses pestigen Gestanks.

Der Bendel um ihren Hals wurde enger, der Bub machte Ernst, zeigte ihr die Ausweglosigkeit ihrer Lage auf. Luft bekam sie genug, das Panikgefühl musste sie besiegen, dann konnte sie sich auch diesen beiden Bubis widmen. Moni bekam sich langsam wieder in den Griff, ließ all ihre verbliebenen Sinne die Lage erkunden, registrierte die Veränderung, versuchte eine Abwehrstrategie zu entwickeln, fand keinen Weg, kein Ziel, keinen sichtbaren gegener, spürte die Luft mit jedem Atemzug, jedem Schweißtropfen dunstiger werden.

Langsam kroch es wieder in ihr hoch, dieses klaustrophobische Gefühl der Hilflosigkeit aus ihrer Teenagerzeit. Moni presste ihren Atem durch die Lippen, irgendwie musste diese Sack weg, irgendwie musste sie wieder sehen können, wieder frische Luft bekommen. Sie musste diese scheiß Kordel weg bekommen, dazu musste sie ihre Arme, ja ihre Arme… ihre Arme verschränkten sich in Bewegungslosigkeit über ihrem Kopf, hatte irgendetwas wie ein Tischbein umschlungen, waren schlichtweg fixiert. Irgendetwas sagte ihr, dass sich Widerstand nicht mehr lohnte, sie einfach aus diesem Sack heraus musst, frische Luft bräuchte, kooperieren musste, mit diesen ebenso aufgeregten wie siegestrunkenen Knabenstimmen um sie herum verhandeln musste.

Normalerweise wäre sie bei dem Gedanken von zwei Knaben mit ihren eigenen Handschellen gefesselt zu werden ausgerastet, hätte jede Kontrolle verloren, wahrscheinlich die beiden vorher gemeuchelt als das mit sich machen zu lassen. Aber jetzt, jetzt bemühte sie sich nur noch ruhig zu atmen, nicht zu hyperventilieren, hoffte, dass die beiden sie von diesem Sack befreien, Gnade walten lassen würden. Gnade…. Moni wurde schlecht…
Andrea kämpfte mit ihrem Gleichgewicht, drei Knaben um sie herum, sie versuchte sich in die Richtung zu drehen aus der der Angriff kam, wusste nicht mehr wo vorn und hinten war, fiel.

Sie spürte einen harten Schlag gegen ihre Waden, die Bank vor der sie gestanden hatte. Wie durch einen Hebel entfernten sich ihre Füße vom Boden, mit voller Wuchte krachte sie auf den Rücken, kaum gemildert durch die nach hinten gerissenen Arme, sie war dankbar für den Protektor der den schmerzhaften Aufschlag zumindest milderte. Ihre Füße hingen in der Luft, sie lag noch mit den Kniekehlen, den Waden auf der Bank. Sie bekam sie nicht herunter, irgendjemand umklammerte ihre in der Luft hängenden Boots, rumorte dort unten, saß, plötzlich auf ihren Schienbeinen, presste sie mit seinen spitzen Knabenknien zusammen.

Andrea war verzweifelt, hatte zu spät begriffen, dass Moni durch die Beutelattacke dieses Burschen zum Opfer wurde, schlicht zu seinem Opfer wurde, die drei übrigen Knaben dies in Sekundenschnelle begriffen, verinnerlichten, dass sie von Gejagten zu Jägern geworden waren und sich auf sie stürzten. Zwei von diesen Burschen wären für sie wirklich kein Problem gewesen… Aber dazu noch dieser lange Kerl.. Andrea starrte auf das Gesäß, das auf ihr Visier drückte förmlich saß, ihrem Kopf jede Bewegungsfreiheit nahm.

Jemand machte sich an ihrem linken Arm zu schaffen, irgendjemand kämpfte mit ihrem rechten, irgendjemand hing an, umklammerte ihre, Einsatzstiefel. Das Blut rauschte ihr durch den Kopf; sie war nun mal die schwächste von allen vieren,, hatte bislang jedes Problem durch reden gelöst. Nun begriff sie langsam: Ihre Kraft reichte nicht mehr um sich aus dem Griff der drei Knaben zu befreien. Unpassender weise fiel ihr ein, dass Moni sie immer gehänselt hatte, „nur Pudding in den Armen“, na toll, das hatte sie jetzt von ihrer Fauhlheit.

Andrea spürte wie sich etwas um ihre Handgelenke schmiegte das sich nach Wäscheleine anfühlte.
Die Polizistin lag in ihrer tollen Kampfausrüstung wie paralysiert unter ihm, machte nicht mal mehr den Versuch sich zu wehren; das heftige Schnaufen aus dem Beutel deutete darauf hin, dass sie andere Probleme hatte. Er hatte sich ’ne echte Kampflesbe geschnappt, in Kampfausrüstung und glänzend polierten Einsatzstiefeln dazu! Mit Einsatzstiefeln, die ungefähr seine Größe zu haben schienen! Andi ließ seinen Blick vom (besackten) Kopf bis zu den Stiefelspitzen gleiten, war zufrieden mit seinem Fang.

Er rutschte ihre Beine herunter, legte den linken Kampstifel überkreuz auf den rechten, so dass er seinen Fesselinstinkten freien Lauf lassen konnte, tastete noch einmal, jetzt weniger verstohlen, an ihren Stiefelschäften entlang, das tolle, glänzende Leder ab; fühlte seine Ergriffenheit, die Ergriffenheit von einer ungeheuren inneren Erregung, die er sich zuerst gar nicht genau erklären konnte. Sein Glied hatte eine Festigkeit gewonnen, die er bislang nur einmal nachts festgestellt hatte, wenn er nach einem unruhigen Traum aufgewacht war, rieb sich ohne dass er es steuerte an den Schienenbeinschonern seiner Gefangenen, an den offensichtlich prallen, festen Waden, die die Hosenbeine ihres Kampfanzuges füllten.

Ein bisschen schob er ein Hosenbein zurück: Haare, sie hatte Haare an den Beinen; das sah schon fast ein bischen maskulin aus in Verbindung mit den Wadenmuskeln, die er mit den Mund trocknendem Respekt für einen kurzen Moment ertastete. Fast versonnen warf er noch einmal einen Blick auf ihre blank polierten Stiefel, begriff, dass sie seine werden mussten, es hierzu keine Alternative gab. Aber zuerst musste er Ihr Gesicht sehen, diesen blöden Ausdruck mit dem sie ihm bestätigen würde, dass er sie besiegt hatte, sie jetzt seine Gefangene war! Er drehte sich um, versicherte sich in der Drehung mit einem kurzen Blick, dass der Kampf nebenan seinem Ende zuging, nur noch mit der Fesselung der dritten Bulette enden konnte, widmete sich dann wieder seinem Genuss.

Die Arme über den Kopf gestreckt, hinter dem Tischbein überkreuz gefesselt, mit ihren eigenen Handschellen lag sie da, apathisch wie ein Pferd mit Scheuklappen lag sie unter ihm. Andi rutschte höher, rutschte förmlich ihren ausgestreckten Körper ab ohne sich tatsächlich bewusst zu werden was er da tat; einzig die ihm etwas unheimlich werdende wachsende Härte in seinem Schritt konnte er nicht ignorieren. Er rutschte höher, passierte der Brustschoner der nicht viel Platz für Phantasie ließ, hatte seine Knie jetzt links und rechts ihres unter dem schweren Stoff zu erahnenden Helmes, den Schritt andeutungsweise auf ihrem Hals platziert.

Er wollte ihr Gesicht sehen, den Ausdruck der Niederlage, der Scham, vielleicht auch der Angst in ihren Augen finden, konnte sich das nicht nehmen lassen. Mit nervösen Fingern löste er die Kordel des Beutels, hob den behelmten Kopf durch einen eher symbolischen Druck seiner Rechten in ihrem Genick an und zog dann mit dem Schwung der unbändigen Neugier den Sack herab. Andie war nicht enttäuscht! Er schaute in ein fassungslose, verwirrtes, rundes Gesicht mit kräftigen, für gewöhnlich wahrscheinlich Entschlossenheit signalisierenden, Augenbrauen, einer markanten aber nicht großen Nase, andeutungsweise hervortretenden Wangenknochen.

Er schaute auf einen eigentlich nicht sehr großen, aber im Kampf um Frischluft weit ausgerissenen Mund, gleichmäßige, gepflegte Zahnreihen und volle Lippen; dieser Mund hatte etwas faszinierendes!

Seine Gefangene wurde etwas lebendiger. Ein Ausdruck des Widerstrebens, der Abwehr begann sich in dem Maße in ihrem Gesicht widerzuspiegeln, in dem sie Orientierung, Luft fand. Orientierung – Andi grinste! Grinste vergnügt in das unter ihm liegende Gesicht. Was musste das bloß für eine Orientierung sein! Sie wurde unruhig, versuchte den Helm mit ruckartigen Bewegungen nach rechts und links zu werfen um seine auf ihrem mittlerweile aufgeklappten Visier liegende Hand abzuschütteln.

So einfach wurde sie ihn nicht los! Andi spürte, dass ihn diese Widerständigkeit reizte, die Spannung erhöhte, die wachsende Härte in seinem Schritt mit jedem kleinen Widerstandsversuch, mit jedem Zappeln, mit jedem Dominanzbeweis seinerseits zunahm. Er rutschte noch ein Stückchen höher um ihren Helm endgültig zwischen seinen Schenkeln zu fixieren, fühlte sein Glied sich an ihrem Kinnschutz reiben, genoß ihre unbeholfenen Versuche dem Kontakt mit seiner Hose auszuweichen. Er setzte noch eins drauf, löste ihren Kinnriemen, hatte jetzt direkten Kontakt zu ihrem Kinn, einem relativ kleinen aber markanten, fleischigen Kinn, dass wunderschön ausgebildete Unterkiefer abschloss.

Das fühlte sich gut an, dass fühlte sich verdammt gut an.

Er saß fast auf ihrem Gesicht, sah den markanten Nasenrücken mit den weit geöffneten Nüstern und die ungläubigen Augen, spürte ihre verzweifelten Versuche sich mit Blicken zu wehren. Das gefiel ihm! Sein Glied rieb sich schier an ihrem Kinn, ihrem Kinnschutz; er wusste nicht was ihm mehr gefiel, diese rasend hilflose Wut oder dieses Reiben. Er war ein Mann, er hatte sich die erste Schnecke seines Lebens geschnappt, und dann auch noch ‚ne uniformierte – er fühlte sich zum ersten mal als Mann.

Er spürt wie sie förmlich ihren Mund zusammenpresste um ihrem Kinn den Kontakt mit seiner Hose zu ersparen wie sie mit offenkundigem Widerwillen versuchte nicht mit seiner Hose, seinem Schritt, in Kontakt zu kommen. Dann wurde sie ruhiger, auch das gefiel ihm, gestand ihre Wehrlosigkeit ein. Ihr Blick wurde defensiver, ausweichender, senkte sich – das gefiel ihm. Sein Glied wurde härter, zunehmend härter – auch das gefiel ihm. Er schaute kurz zu Frank und Tommy hinüber, die sich gegen die andere Bulette wehrten, begriff, dass sie nicht so viel drauf hatte wie seine, wie Mircos, dass es bald an ihr sein würde sich zu wehren, dass er jede Menge Zeit hatte, genießen konnte…

Er rieb sich am Kinnschutz IHRES Helmes, er rieb sich… war das eklig! Monis Panik, Monis innere Wut stieg in’s unermessliche, wenn sie auch nur ein Hand frei hätte… Der Bub war leicht zurück gerutscht, begann an IHREM Kinn, Hals herumzufingern – er öffnete ihren Kinngurt, rückte wieder vor, wusste offensichtlich selbst nicht so ganz was und warum.

Sein Schritt drückte jetzt unmittelbar auf ihr ungeschütztes Kinn – der Bub muffelte! Moni versuchte wenigstens den Kopf zu schütteln um etwas mehr Abstand zu schaffen, ihm vielleicht seitlich auszuweichen, scheiterte selbst daran, weil der Bub schlicht mit einer Hand ihr mittlerweile hochgeklapptes Visier festhielt, fixierte traf es besser den seitlichen Druck seiner Schenkel auf ihre Wangen verstärkte, während er nervös an seinem Hosenbund nestelte. In ihr stiegen mit Erinnerungen des Ekels verbundene Vorahnungen auf, der Gedanke an einen Regenwurm, den sie als Mädel in genau der gleichen Stellung von einem Buben verabreicht bekommen hatte forderte seinen Platz.

Zum Glück gab’s hier keine Regenwürmer! Zum Glück war sie kein wehrloses Mädel mehr sondern eine erwachsene … wehrlose … Bereitschaftspolizistin….. Zum Glück keine Regenwürmer! Sie würde den Burschen fertig mach, Andrea, Nina würden sie gleich aus dieser idiotischen Situation befreien, und dann würde sie diesem Knaben jenseits der Einsatzregeln eine Lektion verpassen, die er bis in die Rente nicht vergessen würde. Zum Glück keine Regenwürmer!

Diese Mischung aus einem ungläubigen Staunen und der hilflosen Wut, die ihm aus ihren dunkelgrünen Augen entgegen sprühte faszinierte ihn.

Von den zwei jetzt unter dem hochgeklappten Visier hervortretenden markanten Wangenknochen, dem kräftigen Kinn, der sichtbarmahlenden Kiefermuskulatur ganz abgesehen. Diese Augen, die knabenhafte Markanz ihrer Gesichtszüge… Unter dem Helm hatten sich ein paar relativ kurze aber goldblonde Haarsträhnen hervor gemogelt, so hässlich war die Schnecke gar nicht. Andi spürte wie etwas in sich auflebte, dass er in knabenhafter Verkürzung der Wege und Bestrebungen des Lebens als Jagdinstinkt missinterpretierte – ja, er war jetzt auch ein Jäger! Dieser relativ kleine Mund mit den saftige roten, durchbluteten Lippen zog ihn magisch an.

Ob er… Andi rückte noch ein Stückchen vor, sein Glied begann mit jedem Kontakt zu diesem zurückstrebenden Kinn mehr zu pulsieren, begann einen eigenen Rythmus zu entwickeln, der ihm auch noch nicht bekannt war, Er hatte mal ‚nen Film gesehen, in dem… diese Lippen …. wenn er sich doch nur trauen… jetzt zuckte er selbst innerlich zusammen … nein, das konnte er nicht wagen … obwohl … wer war denn hier der Chef …er fühlte sich grandios wer wollte ihn eigentlich hindern… er war ein Jäger!

Das Bild, dass sich Kathrin bot war, ja sie wusste überhaupt nicht wie es war.

Moni lag augestreckt unter dem Bub den sie Andi nannten, die Hände hinterm Tischbein gefesselt, schien der Dinge zu harren die da kamen. Andrea würde gleich sang und klanglos untergehen, dass war Kathrin klar. War eh schon immer ein bisschen schwach auf der Brust. Kathrin genoss das Geschehen um sie herum förmlich – also war sie nicht der Depp! Also hatten sie sich allesamt schlicht übernommen! Na wenigstens hatte sie sich den stärksten Burschen geangelt! Was dachte sie da? Was passierte hier? Wann kam Mirco wieder zu ihr? Kathrin wunderte sich nur noch!

Das konnte er nicht tun? Er tat es! Andi öffnete den Reißverschluss seine Hose, sah sein Glied in bis dahin ungeahntem Ausmaße hervortreten, nein springen, fühlte sich an eine riesige Gewürzgurke, eine überdimensionale Bockwurst erinnert.

Ob sie Hunger hatte? Er fing ihren Blick ein, genoss den Augenblick der völligen Verblüffung, der Panik, genoss den durch ein hektisches Zappeln ihres Helmes zwischen seinen Schenkeln gebrachten Beweis ihrer Hilflosigkeit. Nach rechts, nach links, nein, nirgendwo mehr hin! Seine Schenkel fixierten ihren Helm, ließen keine Zweifel an der Ausweglosigkeit ihrer Lage. Dann begriff sie, begriff dass sie ihm nicht entgehen konnte, dass er sich jetzt schlicht nehmen würde was ihm als Sieger zustand.

Das war kein Regenwurm! Für einen kurzen Moment verschwamm alles vor Monis Gesicht – er hatte doch gar keine Regenwürmer! Dieses riesige schier tropfende Etwas war auf sie zugekommen, hatte Einlass verlangt, keinen Widerspruch geduldet, ihren Mund förmlich auszufüllen begonnen, ließ ihre Lippen ein förmliches O zeichnen, dass sie an die Verköstigung einer riesigen Bockwurst erinnerte. Diese Bockwurst lebte! Der Rythmus ihres Kopfes, die Folgen ihres Lippeneinsatzes quasi als zwangsverpflichtete Animateure der Lust, seiner Lust, zeigten ihr das.

Ganz langsam wuchs in ihr diese Gewissheit, die über das erniedrigende Gefühl Gefangene eines Buben zu sein hinausging: der Bub würde ejakulieren, wann er wollte, wie er wollte. Nur eins war sicher: in ihren Mund! Wieder spürte sie diese heißen Wellen der Panik in sich aufsteigen. Sie musste … mit dem Burschen ging eine Veränderung vor … sie würde … der Blick den er jetzt bekam machte ihn ihr unheimlich, war so entschlossen… sie konnte doch nicht …doch… sie würde…

Andi spürte förmlich wie ihr Widerstand zusammenbrach, ihren Körper die Spannung verließ, wusste, dass sie nun zulassen würde was er… Die frische Ihrer Lippen, die wärmende Feuchte ihrer Zungenspitze, ihre Zunge die sich zunächst reflexartig wegrollte um dann zu erkennen, dass es keinen Rückzugswinkel in ihrem Mund gab.

Er spürte die wärmende Feuchtigkeit ihres stoßweise an seinem Glied entlang streichenden, seine Spitze schmeichelnden Athems. Er war im Himmel – kurz davor, an seinen Schwanz knabberte eine echte Kampflesbe. Nein, er ließ sie knabbern Andi explodierte, spürte wie alles aus ihm herausdrang, herausschoss – die Angst, die Erleichterung, die Machtfülle – wie alles seinen Weg in ihren Rachen fand, ihren Kehlkopf animierte, den Kampf ihres Kehlkopfes gegen den Schluckreiz, wusste, dass sie nicht widerstehen können würde.

Dan realisierte er dieses Auf und Ab ihres Kehlkopfes, mit dem sie schluckte, alles und gründlich schluckte was er ihr gab, unweigerlich – Andi genoss das…

Moni spürte den ersten Schuss, schluckte, konnte nicht anders als das Ejakulat dieses Burschen aufzunehmen, zu schlucken. Sie war nur noch Verblüffung, Verblüffung pur wusste nicht mehr was sie denken sollte, ließ geschehen was geschah, schluckte, schluckte gründlich, schluckte alles.

Was für ein Flopp, was für ein gigantischer Flopp! Andreas Rachegefühle wurden von der Realität, von Monis unfreiwilligem kleinem Lunch überlagert.

Moni wirkte wie eingefroren. Andrea registrierte kaum noch eine Bewegung, außer das jetzt genießerisch verzögerte Wippen ihres Helmes, mit dem dieser so dümmlich grinsende Bursche seine Schwanz massierte, langsam austropfen ließ. Für einen kurzen Moment war Andrea wie paralysiert, verspürte ein tiefes Gefühl von Ekel, bekam Angst fühlte einen gigantischen Kloß in ihrem Hals. Das durfte ihr nicht passieren! Alles! Aber das nicht! Sie würde kooperieren, sie musste kooperieren – nur DAS nicht! Sie fragte sich ob sie jetzt lachen oder schreien sollte, hatte selbst keine Antwort, hätte sich am liebsten ein Loch in den Bauch gebissen um darin zu verschwinden.

Die Peinlichkeit ihrer Lage wurde ihr umso mehr bewusst je länger sie hier lag, sich noch einmal vor Augen führen konnte, dass sich hier offensichtlich drei gut ausgebildete Bereitschaftspolizistinnen von vier wild gewordenen Knaben hatten überwältigen lassen, die eine unterdessen mit dem Sperma eines Burschen verköstigt wurde während die andere, tja, das wusste sie auch nicht…

Mirco sah Tommi in viel zu großen Kampfstiefeln herantapern: „Deine hat kleinere Füße, oder?“ Mirco glotzte etwas unschlüssig.

„Lass uns tauschen, die sind doch eh zu klein für dich!“ Kathrin drehte ihren Kopf, konnte aus den Augenwinkeln einen Blick auf Mircos ausgelatschte Turnschuhe werfen, stellte resigniert fest, dass er tatsächlich größere Füße hatte als sie. Vielleicht hätte sie ihn sich doch genauer anschauen sollen bevor sie sich mit ihm anlegte! In ihrem Hirn begann sich der Sturm des Widerstandes, der Kampf gegen solche verqueren Gedanken langsam zu legen, suchte eine Hälfte nach einem Weg, diese Erfahrung der Niederlage, der totalen Unterwerfung erträglich zu machen.

Mit leicht resigniertem Blick verfolgte sie wie Mirco und der Kleine sich einigten, Mirco nahm ein Paar Kampfstiefel in Größe 40 an. Sie würden ihm wenigstens jetzt noch passen dacht Kathrin zufrieden, zuckte bei dem Gedanken zusammen ob ihrer eigenen Fürsorglichkeit. Und sie zuckte noch einmal, diesmal als sie spürte, dass sich Mirco an ihren Schnürsenkeln zu schaffen machte, ihr offensichtlich die Boots abnahm um sie tatsächlich dem Kleinen zu überlassen. Ja was sollte dann bitte schön sie anziehen; etwa seine ausgelatschten Turnschuhe, seine zu großen ausgelatschten Turnschuhe? Mit dem Mut der Hoffnungslosigkeit versuchte Kathrin sich ein letztes Mal zu wehren – so gut das eben ging, bäuchlinks, strampelnd.

Kathrin erinnerte sich an früher, erinnerte diese jungenhafte Dominanz seines Griffes, seiner Führung. Er wollte ihre Boots, er würde sie sich nehmen! Schließlich war er der Junge und sie das Mädchen. Schließlich hatte sie ihn herausgefordert und er sie unterworfen! Wieder einer dieser Stiche im Kopf die sie an die Realität erinnern wollte. Die Realität? Das hier war die Realität! Seine Rechte die sich um ihre Fessel schloss, seine Linke die ihr problemlos den Kampfstiefel vom Fuß streifte, ihren Socken herunterzog, seine Finger die wie zufällig an ihrem Knöchel ihrem Fußrücken entlang streifte, den deutlich aus ihrer fast zierlichen aber muskulösen Fessel herausstehenden Knöcheln erkundete.

Das war die Realität! Oder? Doch! Etwas in Kathrin begann aus ihrer Verwirrung ein klares Bild zu ordnen; ein Bild das das Erlebte einordnete, ihre Situation erträglicher machte, erklärte. Kathrin erinnerte sich auch als Mädchen gefügt zu haben wenn die Burschen… ihre Wehrlosigkeit ertragen zu haben… garnicht so schlecht damit gefahren zu sein… Sie spürte, spürte wie diesmal zwei Hände an ihrer rechten Fessel vorbeiglitten, beiläufig ihre sanft aber entschieden aus dem kleinen, kräftigen Fußgelenk heraus tretenden Knöchel erkundeten, herumfuhren, innen und außen, kurz an der deutlich spürbaren Achillessehne verharrten, testend einen leichten Druck ausübten, dann ihren Strumpf endgültig von ihrem Fuß lösten.

„Hier hast Du den zweiten“. Ihre Stiefel waren futsch, soviel stand fest. Sie spürte wie ihr Fußrücken in seiner Hand ruhte, stellte mit leiser Verwirrung fest dass sich das gar nicht sooo unangenehm anfühlte. Verdammt noch mal, der Knabe hatte ihr den Arsch versohlt und ihr gerade ihre Boots geklaut – sollte sie sich dabei noch gut fühlen? Seine Hand war angenehm warm, gar nicht mehr so dürr und kalt wie sie sie vorher erwartet, empfunden hatte.

„Willste die Dose nich wieder fesseln?“ Kathrin konnte aus den Augenwinkeln beobachten wie der Kleine fachmännisch ihre Stiefel begutachtete. Scheiße, Größe 37, die würden ihm sogar noch passen, die war sie los. „Nö, mit den kleenen Füssen läuft se mir eh nich davon“. Kathrin hörte diesen leisen, spöttischen Unterton in Mircos Stimme, hätte im Boden versinken können. Musste er das jetzt so heraus posaunen? Die anderen Mädels hörten grad zum Glück nicht hin, versuchten sich durch eigenartige Bewegungen dagegen zu wehren, dass die Burschen mit aufgeregten roten Gesichtern ihre Ausrüstung erkundeten, sich über die beiden lustig machten (offensichtlich aber nicht so recht wussten was sie jetzt mit ihnen anstellen sollten).

Kathrin spürte die langen beweglichen Finger, die Entdeckern, Weltreisenden, Eroberern gleich über ihre Fessel die rechte Waden hochglitten, prüfend, neugierig, neckisch, das weite Hosenbein ihres Kampfanzuges bis über ihr Knie hochschoben, die kräftige Wade – darauf war sie wirklich stolz – hinter sich ließen und die zarte Wanne ihre Kniekehle erkundeten, fast liebkosten. Kathrin sah beiläufig zu wie Moni langsam verschnürt wurde, einige andere Unannehmlichkeiten erleiden durfte, konnte aber kein Mitleid empfinden, konnte sich nicht auf Monis Schicksal konzentrieren.

Die langen Finger ihres Burschen arbeiteten sich noch ein Stückchen unter ihrem Hosenbein voran, verließen ihre Kniekehle, erreichten die untere Hälfte ihres Oberschenkels, wichen vor dem Druck ihres Hosenbeins auf die Innenseite ihres Schenkels aus, spürten ihren eher unbewusst angespannten Muskeln nach. Kathrins Unruhe speiste sich nicht mehr nur aus ihren verlorenen Stiefeln, irgendetwas fragte sich mit banger gespannter Erwartung, wie weit sich diese Knabenhand noch ihren Schenkel hinauf wagen würde. Irgendetwas sagte ihr, dass es dieser Hand nicht ums wagen ging sondern ums wollen, mit einem leisen Schauer realisierte sie, dass sie nur fühlen, nicht aber beeinflussen konnte, eigentlich nur fühlte, ertrug, genoss.

GENOSS??? Das war doch nicht richtig, sie musste sich doch wehren!!!

Diese Minnifüße! Mirco hätte sich beömmeln können. SIE hatte IHM den Arsch versohlen wollen! Auf DIESEN Minnifüssen! Aber süß waren sie, fleischig, kräftig, offensichtlich an’s Laufen gewöhnt. 37, grins, er hatte schon 39! Seine Hand rutschte etwas herab, fast automatisch, umschloss ihre Fessel, diese ebenso zarte wie kräftige Fessel; er löste seinen Griff um mit Zeigefinger und Daumen spielerisch um diese zwei markanten Hügelchen zu gleiten, die ihre Knöchel aus dem vollen Fußgelenk heraus bildeten.

Für die kleenen Füße hatte sie eigentlich verdammt kräftige Fesseln; Sport trieb sie genug, das stand fest. Trotzdem hätte sie sich nicht mit ihm anlegen sollen. Mirco grinste, schmunzelte bei der Erinnerung an diesen völlig perplexen Blick als er ihr den Schlagstock abgenommen hatte. Diese Füßchen – süß! Mirco spürte seine Hand über eine Wade gleiten, die ihm wieder etwas mehr Respekt einflößte, ihn neugierig machte. Glatt! So weich und glatt, wunderschön zu berühren, und doch beeindruckend, prall, gefüllt mit Energie, Kraft, weiblicher Muskulösität.

Und glatt, so wunderbar glatt. Einzig diese blöden Gummis der Schienbeinschoner störten. Mirco ließ ihren linken Fuß in seinen Schoß gleiten, fingerte etwas ungeschickt an diesen Klettverschlüssen herum, löste erst ihr linkes, dann ihr rechtes Schienbein aus dieser Plastikverkleidung, musste grinsen als ihm ein „fast wie bei den Rittern“ durch den Kopf schoss, sich prompt in seinem Kopf das Bild der Ritterin Kathrin aufbaute, entführt und aus der glänzenden Rüstung geschält von ihrem Knappen Mirco; fast hätte er losgeprustet.

Mirco registrierte fast erstaunt die Folgsamkeit ihres rechten Beines, ihrer Prachtwade, als er seine Hände nun über diese prallen, glatten, weichen, festen, Waden gleiten ließ, förmlich mit den sporadisch sich verhärtenden, hervortretenden, sich wieder zurückziehenden und weicher werdenden Muskelsträngen spielte, immer wieder auf unbekannte Muskeln stieß die in beeindruckender Manier immer wieder durch die weichen Formen ihrer Weiblichkeit drängten. Mann, dass waren Muckis für’n Mädel. Da hätte er keinen Arschtritt kriegen wollen, trotz der kleenen Füße.

Mirco spürte einen Druck in seinem Schoss, eine Druck, der einerseits von ihren Zehen stammte, die offensichtlich lebiger, unruhiger wurden, sich ab und an eher zufällig an seinem Glied rieben, je mehr er sich vorbeugte um neues Terrain zu erkunden. Seine Finger erhaschten ihre Kniekehle, staksten dort verspielt herum. Ein paar Finger schlichen sich verstohlen unter ihr Hosenbein, erkundeten wie zufällig die Rückseite ihres Oberschenkels, wurden nervös ob der Weiblichkeit, Weichheit, muskulösen Festigkeit, der offensichtlichen Kraft die dort schlummerte, ihm den Atem raubte.

Diese Bulette machte nicht nur Aerobic, soviel war ihm schon klar gewesen. Ihre Schenkel, diese Waden flössten ihm wieder Respekt ein. Von der Kraft, vom Tonus her waren das 1a-Fußballerinnen-Waden – aber nicht für irgendeinen Kreisligaklub! Sie waren mal mit der Schulklasse bei einem Benefizturnier gewesen, und da hatten die Zweitligaspielerinnen von TeBe gegen eine C-Jugend untergehen gesehen. Und genau da hatte er solche Waden schon mal gesehen! Nur dass ihre Waden glatt waren, ganz glatt; nur dass diese prallen Waden noch unterstrichen wurden durch den Kontrast zu ihren kompakten Fesseln und Knien, zu ihren kleinen Füßchen; nur dass er sie nicht im Fußball besiegt sondern sie erobert hatte.

Nun wurde ihm langsam selbst ein bisschen unheimlich. Mirco spürte wie etwas ihn vorandrängte, eine unheimliche weil ihm bis dahin unbekannte Macht ihn drängte. Jetzt nicht wie ein Schulbub… er war immerhin wer… der erste Bulettenbezwinger, nein, Bulletenbesitzer in der C-Jugend (jetzt musste er wieder grinsen). Schade dass er nicht weiter kam; eine Handlänge unter ihr Hosenbein, das Handgelenk passte gerade noch nach. Gerade eine Handlänge entlang dieser so verführerisch festen Oberschenkel, die seine Phantasie beflügelten, entlang an der samtigen Innenseite ihrer Schenkel, die ihm so viel versprachen, ungeahnte Hoffnungen weckten und durch die Weichheit ihrer weiblichen Form die Kraft verdeckten, die in der austrainierten Oberschenkelmuskulatur sich verbarg.

Nur zu ahnen waren die Insignien ihrer Kraft sofern er das weiche Hautgewebe überwand und einige Muskelstränge sich leicht verhärteten, andeuteten was er da noch fühlen könnte wenn er… ihm aber auch klar machten mit welcher Gegenerin er es da aufgenommen hatte. Seine Erregung stieg, in seiner Brust pochte der Stolz, sagte ihm, dass er kein kleiner Junge mehr war. Mirco verstand dass er mehr wollte, dass er mehr fordern konnte, dass er sich mehr nehmen konnte….

Mirco spürte den wachsenden Kloß in seinem Hals, knabberte an diesem ungeheuren Gedanken. Fast beiläufig ließ er seine Finger aus ihrem Hosenbein gleiten, wechselte seine Position, kniete jetzt auf diesen beiden Traumwaden, bemüht sein Gewicht etwas abzufedern. Er konnte nun beide Hände auf ihren behosten Schenkeln ruhen lassen, Kontakt zu diesen traumhaften, in seiner Vorstellung schon ins Amazonische gewachsenen, Schenkeln ausnehmen. Mirco wurde ungeduldig, spürte dass ihn etwas drängte, glitt nicht mehr, begann eher ungeschickt zu reiben , zu drücken, zu kneten, spürte wie sich ihre vorher entspannte Muskulatur verhärtete, ihn abzuweisen begann, wie der Zauber der über ihr, über ihnen, lag sich zu verflüchtigen drohte, wurde wieder sanfter, ließ seiner Empfindsamkeit wieder freien Lauf und spürte wie sich alles an ihr zu entspannen begann.

Er arbeitet sich langsam vor, entdeckte diesen gut ausgebildeten, kleinen, knackigen Hintern als, griff zu. Wieder spürte er diese Härte, dieses in sich zusammenziehen als Antwort auf seine Respektlosigkeit, genoss für einen Moment die Härte die dieses Knackärschchen annehmen konnte, um dann sanft, pfleglich, zärtlich zu werden, seiner kleinen Kampflesbe zu signalisieren, dass sie seine Berührung annehmen und genießen könnte. Er ließ seine Handflächen sanft über die durch die schwere Hose als so wohlgeformt zu erahnenden, zu erfühlenden Arschbacken gleiten, variierte den Druck seiner Handflächen, seiner Fingerkuppen, spürten ihre fast instinktive Antwort, malte mit den Fingern diesen markanten Ansatz zwischen Arschbacken und Oberschenkeln nach, wanderte ganz langsam in Richtung ihrer Innenseiten, spürte wie sie sich öffnete, Vertrauen schöpfte.

Wie sie sich öffnete! Was zur Hölle dachte er da? Sowas kannte er bislang gar nicht! Ganz vorsichtig ließ er seine rechte etwas weiter herabgleiten, gelangte mit den Fingerspitzen ein kleines bisschen zwischen ihren Schritt, verharrte, spürte ihre Spannung, ihre Bewegungslosigkeit, machte sich auf das Entdeckerschicksal eines unüberwindbaren Hindernisses, eines verschlossenen Pfades gefasst. Sein Blutdruck stieg, ihre Oberschenkel entspannten sich leicht, gerade soweit, dass er mit einer flachen Hand langsam zwischen ihre Schenkel gleiten konnte… Das konnte doch alles nicht wahr sein! Ihre Schenkel hielten diese offene Spannung, diese seiner Hand gewehrende Spannung, pulsierten kaum fühlbar, als Antwort auf die voller Ehrfurcht fühlenden, erkundenden, tastenden, verspielten Finger seiner rechten Hand.

Mirco wurde sich der plötzlichen Steifheit seines Gliedes gewahr, registrierte dieses leise Schnaufen seiner Bullette, das so ganz anders klang als das angestrengte Schnaufen von vorhin. Mirco wurde zunehmend unruhig, begriff, dass er mehr haben wollte, mehr verlangen konnte, dass er sie nicht nur überwältigt sondern erobert hatte! Er wechselte seine Position…

Kathrin brauchte keinen Knebel um sprachlos zu sein. Er zeigte ihr den Weg! Alles in ihrem Körper hatte von senden, handeln, abwehren auf empfangen, empfinden umgeschaltet.

Sie war alles in einem: verblüfft, konsterniert, pflichtbewusst auf Abwehr geschaltet, die Sinne geöffnet, empfangsbereit – beim letzten Wort lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Dieser Bub hatte nicht nur seine Cleverness bewiesen, nein er schaffte es auch die Kraft, die Dominanz, die es brauchte um eine kampfsporterfahrene Polizistin zu überwältigen, mit Charme zu paaren einem Charme der es ihr trotz der Rollenverteilung ermöglichte sich führen zu lassen. Obwohl sie ihn als Jungen herausgefordert hatte, schaffte er es sie auf ihren Platz zu verweisen ohne sie zum Opfer seiner Rache zumachen, ohne sie der Lächerlichkeit preis zu geben, sie vielmehr in ein Spiel einzubeziehen, dass mehr Hingabe als Unterwerfung verlangte.

Und dann diese Zärtlichkeit; er verfügte über eine Zärtlichkeit, die Gabe in ihr durch das Spiel seiner Finger ungeahnte Spannungen von den Zehenspitzen bis zu den Haarwurzeln aufzubauen, die sie noch bei keinem Mann auch nur erahnt hätte. Einem Mann! Na ja, ein klein bisschen übertrieben war das schon. Kathrin war völlig überrumpelt von der Macht seiner Zärtlichkeit, von der Mischung aus männlicher Dominanz und knabenhafter Verspieltheit, aus Kompromisslosigkeit und Sensibilität, mit der er seine ureigene Komposition auf der Klaviatur ihrer Fesseln, Waden, Kniekehlen, Schenkel zu spielen begann.

; völlig vereinnahmt von dem Widerspruch aus Scham und Genuss, aus dessen Synthese sich eine erotische Spannung entwickelte, die jeden Gedanken an Widerstand im Keim erstickte. Kathrin wurde gewahr, dass der Bub jetzt neben ihr kniete, spürte den sanften, bestimmten Druck seiner Finger auf ihren Hüftknochen, das ziehen an ihrer Koppel, verstand, drehte sich soweit auf die Seite, dass sie mit dem Rücken halb auf seinen Oberschenkeln lag, soweit, dass sie es bequem hatten.

Irgendetwas pochte darauf, dass das nicht recht und billig war, dass sie sich wehren musste, nicht geschehen lassen durfte. Irgendetwas in ihr antwortete höhnisch, dass sie sich doch gar nicht wehren konnte, dem Knaben ausgeliefert war. Irgendetwas ließ sie zu Moni und Andrea rüber schauen, die sich mit dümmsten Zappelbewegungen zu wehren versuchten und den Buben dabei nur noch um so mehr ihre Hilfslosigkeit offenbarten. Irgendetwas sagte ihr, dass sie doch nur hier lag, weil sie diesem Knaben… dass er jetzt seinen Preis forderte, so wie sie ihren gefordert hätte… Irgendetwas in ihr genoss dieses Ausgeliefert sein, dieses hilflose nachspüren, diese Ungewissheit, die bange Frage was ihr Bezwinger als nächstes mit ihr anstellen würde.

Irgendetwas versuchte sie beschämt zu machen weil sie keine Lust empfinden durfte durch die Hand dieses Burschen. Irgendetwas verlangte von ihr zumindest innerlich kühl zu bleiben; und doch spürte sie die Gänsehaut hervortreten, die kleinen Hügelchen auf ihrer Haut härter und härter werden, die Schauer über ihre Waden, ihre Schenkel, ihren Rücken hinauf rollen. Und doch spürte sie diese prickelnde, ja fast schon lustvolle Erwartung als sich seine Hand… Aber er durfte das doch gar nicht! Aber sie durfte das doch gar nicht! Aber er tat es – und sie spürte, vergaß ihre Freundinnen, spürte…Kathrin schnaufte… Seine Finger… langsam… zielstrebig… ihr Zentrum… Wieder erbebte etwas in ihre, begriff sie für einen kurzen Moment die Dimension dessen, was sich da anbahnte.

Eine erwachsene Frau, eine Bereitschaftspolizistin, ließ sich gerade bereitwillig von einem Kreuzberger Hinterhofbubi begrabschen. Aber er begrapschte sie doch gar nicht, er spielte auf ihr, war auf dem besten Weg sie erklingen zu lassen! Aber er hatte sie überfallen, überwältigt in dieses Loch geschleppt – war praktisch dabei sie zu vergewaltigen! Sie ließ sich vergewaltigen und genoss das noch? Ihr Hirn rotierte, wenn das bis jetzt der Hauptwaschgang war, dann begann nun das Schleudern! Also SIE hatte IHN herausgefordert! ER hatte SIE bezwungen!.

Der Preis gehörte ihm, ihre Ehre war sein Preis! Ihr Hirn pochte, durch ihre Adern floss siedendes Blut, umschwemmte die Eiswürfel ihrer Gefäßwände, ihrer Haut. Kathrin spürte wie seine Finger um ihr Zentrum kreisten, das Allerheiligste, das Zentrum ihrer Glut entdeckten, die Pforten vermaßen, anklopften. Sie schwankte zwischen Wut und Genuss, Hass und Lust, Verachtung und Bewunderung; das Pendel schwang zwischen allen Extremen die sie kannte, verharrte hier, verharrte dort. Auch seine Finger verharrten, seine Handfläche lag auf ihrem Schambein, übte einen wohligen Druck aus.

ER genoss seine Macht! SIE genoss ihre Ohnmacht! Nein, sie war es zumindest den Anderen schuldig sich zu … nur wie … und warum …? SIE genoß SEINE Macht! Das Pendel blieb für diesen Moment stehen, ließ sie beide kurz verharren, sich ein- und ausrichten, Erklärungen finden… SIE war ein Mädel. ER war ein Junge. SIE war SEIN. Weil er ein Junge war und sie sein Mädel. Und nun zeigte er ihr neue Wege, hatte sich nicht nur ihres Körpers bemächtigt – nein, ihrer Seele, ihrer Glut.

Er ließ sie erklingen wie ein wertvolles, wertgeschätztes Instrument. Er tat das, was keinem Mann zuvor gelungen war: Kathrin erblühte, spürte wie der Bub jede Faser ihres Körpers erwachen ließ, in Schwingung brachte wie die Seiten einer Strativari, sie erklingen ließ wie ein unbezahlbares Saiteninstrument. Kathrin genoss ungehemmt, begriff dass das was sich zunächst als Katastrophe, Blamage angekündigte hatte auf dem Weg war sich einem ungeahnte genussvollen Sein, einem triebhaften Getriebenwerden zu nähern, dass sie ebenso schamhaft wie lustvoll auszukosten im Stande war.

Kathrin genoss in widerständiger Unterwerfung das Gefühl des ausgeliefert seins, das Erfühlen schmutziger Knabenfinger die ohne Widerspruch zu dulden ihr Unwesen in ihrem Inneren betrieben, IHRE Lustvollendung betrieben indem sie durch rythmische, wuchtige, sensitive Bewegungen ihre Leidenschaft zu ihrer Verbündeten machten. Sie war kopflos, erfühlte, gab sich dem gemeinsamen Rhythmus des Schmerzes und der Leidenschaft hin, schmolz. Ja, Kathrin schmolz unter seinen Fingern…. Kathrin schmolz um seine Finger herum… SIE war SEIN!

Das gleichmäßige Wummern ihres Motorrades beruhigte sie.

Das gleichtönige, fast einschläfernden Vibrieren, dass sich aus dem Motor der schweren BMW über den grünen Rahmen seinen Weg durch die Polsterung suchte, ihren Körper durchflutete, entspannte, lockerte. Die Ampel war rot. Heinrichplatz – da waren die Rotphasen wegen der etwas wirren Schaltung immer etwas länger. Das gleichmäßige Wummern, vibrieren im Lehrlauf – Kathrin konnte das gebrauchen. Sie war unruhig, innerlich, seit diesem Einsatz im Sommer, seit diesem obskuren Erlebnis, dass sie eine solch unglaubliche Vielfalt von Gefühlen gelehrt, ihre Leben von den Füssen auf den Kopf gestellt hatte.

Sie genoss dieses gleichmäßige Wummern, die Trägheit der Ampel, sog die Ruhe des frühmorgendlichen Heinrichplatzes in nicht auf. Sie konnte das gut gebrauchen. Dieser eine Tag hatte alles verändert, na fast alles: ihre Leidenschaft für den Beruf der Polizistin war geblieben, wenn auch die Aufgaben neue waren. Die Ampel sprang um, gelb, grün. Kathrin gab langsam Gas, spürte wie das rythmische, kraftvolle Wummern sich in ein solides Brummen, schließlich in ein nicht minder kraftvolles Schnurren verwandelte.

Dieser Tag war ein einschneidender Tag in ihrem Leben gewesen, vielleicht der einschneidende Tag ihres Lebens. Es war nicht leicht gewesen von vorn anzufangen, plötzlich keine starke Truppe mehr im Rücken zu haben, plötzlich wieder sich in einer neuen Einheit bewähren zu müssen, den Männern klar zu machen, dass sie auch Motorrad fahren konnte, und das ziemlich gut. Gegen den Ruf anzukämpfen der ihr vorauseilte, sie wahrscheinlich noch Jahre anhängen würde. Dabei hatte sie noch Glück gehabt, von diesem Burschen Andreas Einsatzstiefel an die Füße gesteckt zu bekommen, musste eben nicht wie Andrea und Moni barfuß zum Sammelplatz trapsen.

Andrea war stinksauer gewesen als sie das im Nachhinein begriffen hatte. Warum zur Hölle hatten diese beiden Deppeln auch damals die Verfolgungsjagd gestartet, sich so trottelig angestellt als wenn sie beim Cowboy und Indianerspiel unbedingt die Squaws hätten sein wollen. Kathrin grinste bei diesem Gedanken unwillkürlich in sich hinein – ausgerechnet diese zwei überzeugten Lesben in der Rolle von Squaws!

Lange war’s nicht mehr gut gegangen nach dieser Geschichte. Natürlich war sie schuld gewesen.

Doch nicht Andrea – oder Moni! Nein! Dann die Schuhe – das hatte Andrea den Rest gegeben. Und dann … der Bursche! Moni konnte ihr das nicht verzeihen; ein männliches Wesen – und dann ohne Gegenwehr – ja auch noch mit Genuss! Wär’s ein Mädle gewesen, hät‘ sie vielleicht nur ein paar blöde Bemerkungen los gelassen, vielleicht ein gerütteltes Maß ihrer Eifersucht herausgekehrt, die Moni auch nach fünf Jahren einer kurzen Polizistinnenliebe noch nicht ganz hatte abschütteln können.

Kathrin hatte die Nase voll gehabt von dieser ewigen Eifersucht, von Andreas Beleidigtheit. Die öffentliche Blamage hatten Andrea und Moni ertragen müssen; sie musste nur mit ihrer inneren Ambivalenz kämpfen, mit dem Entsetzen darüber, dass die Finger eines Burschen ausgereicht hatten um ihre gesamte Orientierung ins Wanken zu bringen – besser: zu pulverisieren.

Dort hinten war das Tor, der Hof in den sie… wie oft war sie hier schon vorbei gefahren? Die Burschen waren wie vom Erdboden verschwunden, seitdem.

Moni brachte das zur Weißglut, Andrea schien auf eine eigene Weise fast zufrieden damit zu sein – hatte wohl keine Lust auf noch eine Tracht Prügel. Kathrin prustete fast los, entspannte sich innerlich wurde ruhiger, sicherer sich selbst bewusster. Es beruhigte sie, dass sie jetzt langsam über das Erlebte lachen konnte, sie langsam eine gesunde Distanz aufbaute. Sie war am Ende der Sackgasse angekommen, zog einen schwungvollen Kreis im Wendehammer und gab Gas. Schluss mit Kreuzberg! Jetzt ein Ende machen, es reichte!!! Ein letztes mal an diesem blöden Hoftor vorbei und dann Gas geben und rein in ein normales Leben.

Nicht ewig diesen Blöden Erinnerungen nachhängen…Die Maschine vibrierte, Kathrin nahm Gas weg, wurde langsamer. Sie begriff, dass es nicht die Maschine war, die vibrierte ……. das war sie! Sie war ein letztes mal an diesem Tor vorbei, sie hatte noch einmal, quasi zum Abschied hineingeschaut, selbstsicher, euphorisch. Und sie hatte ihn gesehen. Sie hatte IHN gesehen!!! Er stand da, einfach im Hoftor. Kathrin vibrierte…
Sie ließ ihre Maschine ausrollen, ratlos, perplex, langsam auf das Hoftor zu.

Sie hatte ihn jetzt zu schnappen, das war ihre verdammte Pflicht! Innerlich zitterte sie wie Espenlaub. Der Bub sah offensichtlich die Motorradstreife auf sich zukommen, bewegte sich langsam, so als wenn Ihn das alles gar nichts anginge, in den Hinterhof – nicht schon wieder in diesen Hof! Katrin stellte die Maschine auf dem Bürgersteig ab, spürte nur allzu deutlich wie ihre Knie zitterten. Für einen kurzen Moment durchschoss sie die Frage ob sie Verstärkung holen solle.

Was zur Hölle war mit ihr los? In Gedanken ließ sie den Funkspruch Revue passieren. „Polizistin hat ihren Vergewaltiger entdeckt. Bub streift allein durch Hinterhof. Verstärkung dringend erforderlich“. Das machte ihr die Lächerlichkeit ihres Gedankens blitzschnell bewusst. Sie musste da jetzt einfach durch! Diese Scheiß Lederanzüge waren zu heiß. Auf dem Motorrad hielten sie im Winter schön warm, aber sobald man sich bei normalen Temperaturen fünf Minuten selbst bewegte begann einem der Schweiß langsam aber unaufhaltsam in die Stiefel zu rinnen.

Kleine Schweißquellen, die sich an ihrem Hals, unter ihren Armen, um die kleinen festen Brüste herum bildeten und zu einem langsamen aber stetigen Rinnsal wurden, das sich an ihre Flanken schmiegte, die leicht konturierten Hüftknochen dezent umschmeichelte, um sodann teils im Futteral der Lederhose zu versickern, teils sich in zarten Linien an den Innenseiten ihrer kräftigen Schenkel, den prallen Waden (Fußballerwaden hatte er gesagt! Darauf war sie wirklich sauer!) entlang einen Weg zu suchen, die schlanken Fesseln zu passieren und schließlich den Weg in ihre Lederstiefel nahmen.

Die Absurdität mit der sie aus der Duplizität ihres Befindens vor ihrem geistigen Auge fast eine Gesetzmäßigkeit der Ereignisse ableitete half ihr wieder in die Realität zu finden, sich innerlich zu fangen, etwas von der Stärke, die sie wieder in sich selbst zu entdecken vorhin in fast euphorische Stimmung versetzt hatte wieder aufkeimen zu lassen. Da hockte ein ziemlich leptosomer Knabe im Hinterhof! Und sie würde Ihn sich jetzt schnappen, ihn bezahlen lassen!

Er hatte einfach so da gestanden, darauf gewartet was der Tag bringen mochte, war aus der Schule abgehauen – auf Sportunterricht hatte er heute wirklich keinen Bock gehabt.

Prompt kam dieser Motorradbulle vorbei. Mirco war etwas unsicherer geworden was die Polizei anging, hatte insgeheim immer noch Angst davor für das was er getan hatte eines Tages zur Verantwortung gezogen zu werden (obwohl die Bulette genossen hatte – das wusste er!). Mirco zog sich zur Sicherheit ein bisschen in den Hof zurück, in genau diesen Hof. Im Schutz der Müllcontainer beobachtete er was da draußen vor sich ging, stellte mit wachsendem Unbehagen fest, dass der Cop tatsächlich vor der Einfahrt anhielt, sein Motorrad abstellte, seinen Helm löste.

Dann begriff er, sah, spürte diesen ungeheuerlichen Kloß im Hals der sich aus einer Mischung aus Geilheit und panischer Angst nährte. Geilheit – das war das schärfste was er seit langem gesehen hatte, kein Cop sondern eine Bulette, eine traumhaft gebaute Bulette in der engen Lederkluft der Berliner Motorradpolizei. Der Anblick faszinierte, paralysierte ihn: Die grüne Lederkombi spannte sich um einen begnadeten Körper, betonte die Proprotionen einer knabenhaft weiblichen Statur, die wohlgebildeten jungenhaften Schultern im Kontrast zu zwei wohlgeformten, kleinen, handlichen Brüsten, schmiegte sich um die proportional weiblichen aber nicht ausladenden Hüften, um dann einen grandiosen Knackarsch einzufangen.

Die stämmigen, Kraft ausstrahlenden Beine die in einem Paar gut geputzter schwarzer Motorradstiefel stecken. Mirco verschlug es schlicht die Sprache, ließ es einfach nur noch starren. Das war die eine Seite. Die andere Seite ließ unwillkürlich den Kloß in seinem Hals zu einem Knödel anwachsen. Diese etwas zu kleinen Füße erinnerten ihn an was – an diesen legendären 1. Mai in Kreuzberg, an diesen Hinterhof, diese Bulette – das war es: DIESE BULETTE! Und DIESE BULETTE lief auf den Torbogen zu, wirkte jetzt nicht mehr unsicher, nur noch entschlossen, unerreichbar, unbesiegbar, beängstigend.

Mirco erstarrte!

Er stand einfach da, mitten im Hof, ohne Kumpane, ohne Tricks, war offensichtlich in Ratlosigkeit erstarrt… Kathrin war völlig irritiert, ging ein paar irgendwie entschlossen wirkende Schritte auf ihn zu. Seine Augen waren schlichtweg erwartungsleer. Kathrin spürte die eigene Irritation, die wortlose Verunsicherung die von dieser Haltung, dieser Leere, diesem Blick ausging. Für Sekunden war da nur diese enervierende Leere eines unendlichen Schweigens, für Sekunden spürte sie wieder dieses Gefühl der inneren Zerrissenheit, spürte sie die Erinnerung herauf quellen an das kleine Wunder, das dieser Bub an ihr – -besser: in ihr – vollbracht hatte.

Mit einem Ruck raffte Kathrin sich auf, ging zwei, drei Schritte auf den Burschen zu, brachte ein halbwegs überzeugendes „so, jetzt hab’ ich dich“ heraus, packte den Knaben am Kragen, erledigte ihren Job: „Kreuzberger Polizistin fängt ihren Vergewaltiger – Schulschwänzer überführt!“ Super Schlagzeile! Irgendwie wurde ihr klar, dass sie dieses Problem anders lösen musste. Sie wurde ruhiger. „So Kleener, jetzt kriegste die Rechnung“.

Der Bub schaute ihr in die Augen – gewachsen war er, kaum noch kleiner als sie.

Sein Blick gewann wieder an Emotionalität, drückte eine diffuse Mischung aus Aufmüpfigkeit, Unterwerfung, ein unbestimmtes Flackern, Ratlosigkeit aus. Sie begann wieder ihre Macht zu genießen, war sich nun sicher, dass er sich nicht widersetzen würde, das sie nicht schwach werden würde, hatte sogar schon ein zwei Ideen welcher Art… Ja, dass hier würde ohne Jugendrichter, ohne Presse erledigt werden. Kathrin zog den Burschen am Kragen neben sich, spürte eine leisen, kleinen Hauch von Widerständigkeit und genoss es ihn im Keim zu ersticken.

„Zwing mich nicht Dich in Handschellen durch den Hof zu führen“. Sie machte einen Schritt vor, genoss seine Hilflosigkeit, genoss das Gefühl dieses Thema heute noch abzuschließen, spürte seine leise Hand an ihrem Hintern. Sie würde seine Personalien aufnehmen, ihn bis auf die Unterhose ausziehen und nach Hause schicken; einmal nackt durch Kreuzberg – das würde reichen. Kathrin blieb stehen. SEINE Hand an IHREM Hintern? Reflexartig drehte sie sich um, spürte wie seine Hand, diese verführerisch langen beweglichen Finger, von ihrer rechten Arschbacke abglitten, starrte halb wütend, halb entgeistert, in zwei dümmlich unbeholfen grinsende Bubenaugen.

„Was soll das? Will‘ste unbedingt noch hier den Arsch voll kriegen?“ Das sollte scharf klingen, bedrohlich, authoritär – in Wirklichkeit war es mehr oder weniger gekrächzt…

Irgendetwas in Mirco horchte auf, erwachte, als er diese Stimme hörte; irgendetwas ließ diese Authoritätsperson vor ihm plötzlich kleiner werden, verletzlicher erscheinen als diese beeindruckende Motorradbulette auf ihrer Maschine. Seine Finger verarbeiteten noch das Gefühl, dass ihr knackiges, in Leder verpacktes Ärschle, die durch die schwere Lederkluft nur ansatzweise zu ertastende Ritze zwischen den Arschbacken hinterlassen hatte.

Alles an ihm begann auf Touren zu kommen, sich am Anblick dieser unglaublichen Lederbulette, an diesem kurzen Moment des intimen Kontaktes, aufzugeilen, Alles in ihm wurde Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung, überlagerte sein rationales Denkvermögen. Er wusste, dass er keine Chance hatte, sich eine böse Abreibung holen würde, war ratlos, alarmiert, aufgegeilt, voller Hoffnung. Worauf eigentlich? Mirco glotzte in diese funkelnden Augen, die ihm signalisierten, dass er jetzt keinen Schritt weiter gehen sollte, registrierte die unter dieser Botschaft liegende Ambivalenz, träumte in Sekundenschnelle einen unglaublichen Traum, starrte in diese kleinen runden Augen, auf die Stupsnase, die Sommersprossen, die markanten, Entschlossenheit ausstrahlenden Backenknochen, Er spürte die Kraft ihres Griffes, die beängstigende Energie ihres Körpers, seine Unterlegenheit, ihre verdeckte Unsicherheit, seine Geilheit.

Er realisierte wie sein Blick sie verunsicherte, wurde stärker, spürte ihre unterschwellige Bereitschaft zur Schwäche, starrte wie hypnotisiert in ihre Augen …begriff nichts …. Verstand alles… Mirco griff zu!
Kathrin explodierte in unsäglicher Verblüffung, völliger Perplexität, als sie spürte mit welcher Selbstverständlichkeit sich seine rechte ihres Schrittes bemächtigte, seine langen Finger sich überfallartig einen Weg durch diese kleine Lücke suchten, die ihre eigentlich auf Widerstand eingestellten Lederschenkel zuließen. Die Zielstrebigkeit, Festigkeit, Allumfassendheit seines Griffes… Kathrins Erinnerung drohte zu explodieren, rollte wie eine riesige, weiße, gischtige Welle auf sie zu, würde sie einfach mit auf die Reise nehmen wenn sie jetzt nicht… Sie musste jetzt… oder gar nicht mehr… Dann übertrieb er! Seine Spagettifinger begannen mit einer Intensität aufwärts zu streben, hinein in ihren Lederschritt, in die Höhe, der ihr nichts mehr übrig ließ als instinktiv sich auf die Zehenspitzen zu stellen um diesem plumpen, unangenehmen Druck auszuweichen.

Der Bub registrierte dass, spürte seine physische Macht, begann mit ihr zu spielen, grinste noch dreister als vorher, ging zu weit … er ließ sie tänzeln, ließ sie auf Zehenspitzen weichen, vor seinen Fingern, würde ihre bald die Richtung zeigen – wie bescheuert wollte sie sich hier eigentlich noch aufführen? Eine Motorradpolizistin die in voller Ledermontur vor einem Buben, besser auf den Fingerspitzen eines Buben tänzelte; wortlos, widerstandlos, mit trockenem Mund… mitten im Hof… Kathrin wehrte sich…

Kathrin packte seine Handgelenke, löste seinen Griff, spürte für eine Sekunde das innere Bedauern, den Zwiespalt.

Wo nahm der Bub die Kraft her? Kathrin bekam seine Krakenarme nicht richtig unter Kontrolle. Er war zu stark für sie. QUATSCH! Sie musste dieses Gefühl abschütteln, diese immer noch irgendwo schlummernde Sehnsucht! Sie musste das hier ein für allemal beenden. Dem Buben verging das Grinsen, sein Gesicht lief vor Anstrengung puterrot an. So leicht ließ sie niemanden zwischen ihre Beine, zwischen die Schenkel, an ihren Kitzler! Die Vorstellung seiner Finger an ihrem Kitzler wirkte wie ein bleierner Mantel – Kathrin spürte die Schwere in ihrem Kopf, die drohende Gewissheit aufziehen, dass dieser Junge sie schon einmal überwältigt hatte.

Was dachte sie da? Jetzt oder nie, sie würde ihn mit einen Schulterwurf auf den Boden legen, dann ihre Knie in seinen Rücken drücken und seine Arme Hinter seinem Rücken…. Sie musste… sie wollte… sie würde… Er war doch viel schwächer…
Mirco war über sich selbst völlig verdattert, fragte sich wie er diesen Irrsinn hatte über sich bringen können! Aber der kurze Moment des Größenwahns, sie auf den Spitzen ihrer Stiefel vor ihm tänzeln zu sehen, war es wert gewesen, war alles wert was nun an Strafe folgen würde.

Mit aller Kraft wehrte er sich, spürte fast so etwas wie Stolz, dass er sich so lange wehren konnte. Sie drehte sich zu einem eigenartig unbeholfenen Judowurf ein, macht sich daran seine Arme über ihre rechte Schulter zu ziehen, wollte ihn offensichtlich über ihre rechte Hüfte gleiten zu lassen bis er im Schmutz vor ihren geilen Stiefeln liegen würde. Sie bewegte sich wie in Zeitlupe, zu langsam, fast gehemmt! Mirco folgte ihrer Drehbewegung, spürte ihre Langsamkeit, ihre Ambivalenz, ihre Einladung… Ein Ruck seines linken Armes reicht ihren angekündigten Moment der Schwäche anzunehmen, seinen Arm über ihren Kopf, ihre Schulter auf ihre linke Seite zu bringen, hinter ihr zu stehen, seine Arme an ihren Flanken, seine Hände in ihrer Gewalt doch vor ihrem Becken, sein Schwanz an ihrem Ärschle… Getrieben von einer unglaublichen, gedankenleeren, Geilheit drückten seine gefangenen Hände ihr Becken, ihre Arschbäckchen, gegen seinen Hammer, kämpfte er ihren verbissenen Widerstand gegen dieses ungewollte, beängstigende, verführerische tet a tet nieder.

Sie stand mit dem Rücken zu ihm, leicht vorgebeugt, ihre Arme vor dem Bauch, so als wenn sie ein Geschenk gegen ihren großen Bruder verteidigen wollte. Nur dass das Geschenk in Wirklichkeit Mircos Arme waren, die sich Kathrin in ihrer Panik loszulassen weigerte. Er hing ihr förmlich im Rücken, sein langer bohnenstangenhafter Körper presste sich an ihre Rückseite, seine krakenhaften Arme zwangen sie in seine Umarmung, solange sie ihn festhielt, nützten sogar die Gelegenheit sie weiter an sich zu pressen.

Etwas Hartes rieb sich mit der Macht der physikalischen Gesetze an ihrem Hinterteil – sie wusst was, spürte den an Festigkeit gewinnenden Druck… Sie kämpfte, kämpfte einen verbissenen Ringkampf, mit ihm, gegen ihn… mit sich… gegen sich, fragte sich wie sie sich in diese irre Situation… Ruckartig bewegte sich seine linke Hand, forderte Freiheit, eröffnete eine kleine symbolische Machtprobe – Kathrin gönnte sich eine kleine Niederlage, ließ sie entgleiten, erstarrte innerlich, hörte seinen stoßweisen Atem.

Fast wie im Reflex schlossen sich die dürren Finger seiner Linken um IHR rechtes Handgelenke, signalisierten der völlig verblüfften Kathrin, dass ER durchaus bereit war diese Stellung beizubehalten, dass er sich nicht so billig verkaufen wollte. Dieses dicke harte Ding an ihren Pobacken wurde dicker, härter, kaum noch zu überspüren; nein, sie wollte nicht wissen was…. Sie ließ seine Rechte ziehen, spürte sogleich den Druck um ihr Handgelenk, den plötzlich einsetzenden Zug, realisierte wie ihre Arme sich konsequent vor ihrem Bauch kreuzten, ihre Handgelenke an ihre Flanken streben.

Sie begriff wohin das führen würde, musste handeln, ihre Arme frei bekommen, dem Druck seiner Knie in ihren Kniekehlen wiederstehen, durfte jetzt nicht in die Knie gehen! Kathrin kämpfte mit aller ihr verbliebenen Macht, kämpfte gegen die aufsteigende Wärme des Schamgenusses, der Erwartung der Unterwerfung wusste, dass sie diesen Kampf verlieren würde, wusste, dass sie verloren hatte, wusste, dass sie sich ihrer Lust, ihm sich auszuliefern nicht mehr erwehren konnte… Sie hörte ihn keuchen, wusste dass sie selbst nicht anders klang.

Der Druck in ihren Kniekehlen nahm zu, nötige sie langsam, kontrolliert, auf die Knie zu sinken. Seine linke löste sich von ihrem Handgelenk, deutete ihr durch einen sanften Druck in ihrem Nacken an, dass sie sich nach vorn zu beugen hatte bis ihrer Nase fast den Boden berührt hätte, sie fast wie zusammengefaltet vor, jetzt unter dem Burschen hockte.
Kathrin wusste, dass der Bub sie, dass sie sich, ein zweites Mal unterworfen hatte, ließ ihre beiden Arme mehr oder minder willenlos seinen Händen auf den Rücken folgen, wartete bis sie das Klicken ihrer Handschellen hörte, spürte in genießerischer Erniedrigungsqual wie der Bub sie mit der linken im Nacken niederhaltend mit der rechten zu erkunden begann, seine langen Finger prüfend über ihren Lederverpackten Arschbacken glitten.

Sie wusste welche Wirkung ihr Lederarsch hatte, nicht nur auf Lesben, gerade auch auf Männer, auf Schulschwänzer… Sie wartete, neugierig, ergeben in ihr Schicksal, ergeben ihrem Bezwinger, ergeben ihrer Lust, begriff, was sie hier im Hof wohl für ein Bild abgeben musste. Kathrin schämte sich!

Dieser Arsch! Dieser runde, feste, knackige Lederarsch! Mirco hätte explodieren können, war völlig überwältigt von den Instinkten die sich seiner bemächtigten ihn ohne Widerspruch zu dulden zwangen, seine härter und härter, größer und größer werdende Scham an diesem genialen Knackarsch zu reiben, zumindest symbolisch, ansatzweise, soweit es diese schwere, wohlgespannte Lederkluft zuließ zwischen ihre Arschbacken zu gleiten.

Er mochte sich gar nicht vorstellen was geschähe wenn er sich zwischen diesen Arschbacken befände, sie seinen Schwanz in einen Presssack verwandeln würden… Seine Arme, ihre Arme, lagen an ihren Flanken kämpften einen lange gewonnenen Kampf, überwanden die letzte instinktive Gegenwehr. Trotzdem war es anstrengend, selbst obwohl sie schon halb aufgegeben hatte musste er schier kämpfen, schnaufte wie ein Nilpferd, sog den ledergeschwängerten Dunst des ebenfalls schwitzenden Mädchens in die geweiteten Nüster. Ein Mädchen, ja sie verwandelte sich langsam wieder in ein Mädchen – in sein Mädchen! Mirco lächelte trotz der ganzen Anstrengung.

Ein Weilchen bis er wieder dachte, bis er begriff, begriff was geschehen war. Das war die schärfste Bulette die er je gesehen hatte. Und sie kniete! Vor ihm! Die Handschellen, Ihr Handschellen, schmiegten sich an ihre schlanken Handgelenke, auf ihrem Rücken. Sie schnaufte, schwitzte, verharrte in Erwartung wie eine heißgerittene Stute die es nun abzutrocknen galt. Abzutrocknen? Nein! Noch nicht! Er spürte seine Finger schon fast automatisch hinab gleiten zu diesem magischen Dreieck ihres Schambeins, ließ sie ihren Kitzler besteigen, begriff, dass sie nicht nur ihm ausgeliefert war, nein, dass sie sich ihm ausgeliefert hatte!

Mirco spürte, dass der ganze begnadete Körper in dieser Lederhülle umschaltete, sich die Verkrampfung löste, die instinktiven Widerstandsreflexe, diese kleinen Merkmale des Unwillens, erloschen, zu Gunsten … ja fast schon einer gewissen Empfänglichkeit Platz machten.

Mirco verspürte einen Druck, der ihn fast zum Platzen zu bringen drohte, erschrak über seine eigene gedankliche Wortwahl, seine Gedanken, zuckte schier innerlich, ahnte, dass er sich diese Druckes entledigen musste, schnell entledigen musste; schneller als es dauerte, dieses Geschenk des Himmels aus seiner Verpackung zu schälen. Geschenk des Himmels? Nein! Seine Belohnung! Sein Werk! Er hatte sie bezwungen, ihr den Weg gezeigt, sich zu verbeugen gelehrt, ihre Stirn fast in den Staub gedrückt um nun ihr Apfelärschle, dieses begnadete Apfelärschchen, besser genießen zu können! Sein Werk! Kein Geschenk! Und schon gar nicht des Himmels! Mirco sank selbst fast schnaufend zusammen, setzte sich ansatzweise wie ein Rodeoreiter auf ihren Rücken.

Dann stieg er ab, kniete neben ihr, bewunderte mit jetzt fast ehrfurchtsvoller Mimik den Anblick dieses runden, offensichtlich durchtrainierten, trotz seiner Muskulösität aber immer noch weiblich ausladenden, von frischem grünen Leder umspannten, umschmeichelten Hinterteils. Er ließ seine Hände links und rechts an ihren Hüften, an den genialen glatten Rundungen ihres Apfelärschchens entlang gleiten, spürte das leise Zucken einzelner Muskeln, die wachsende Wärme, die zu erahnende Erregung durch das Leder aufsteigen. Er konnte nicht mehr, drohte zu platzen, hielt schier die Luft an, begriff.

Da kniete eine durchtrainierte Kampfbulette in Lederkluft vor ihm die es nicht fertig gebracht hatte sich ihm zu widersetzen – das machte ihn unglaublich geil. Er durfte, musste diesen Drachen jetzt reiten, fühlte sich plötzlich wie ein Rodeoreiter der auf seine Belohnung wartete. Er platzte! Diese Lederkluft war zu kompliziert! SO ein Mist. Er dachte an Andy, an dessen wilde Entschlossen heit, an dessen weggetretenes Gesicht als der … na zumindest ein Anfang … Mirco richtete sein Lederbulletchen auf, schaute ihr für einen kurzen Moment in die scheuen, ja scheuen, Augen.

Er lächelte fast überheblich ohne sich anstrengen zu müssen. „So Kleene, jetz ma Butter bei die Fische“. Er fixierte diesen kleinen runden Mund mit den vollen Lippen, schnappte überraschend ihre Nase, mit der linken ihr Kinn, öffnete ohne größere Widerstände diese aufnahmefähige Öffnung, nahm für einen kurzen Moment das Aufflammen von Entsetzen in ihren Augen war als sein Schwanz aus dem Gummibund seiner Jogginghose herausrutsche, sich schon fast wie ein eigenständiges Wesen sein Ziel suchte, zwischen ihre Lippen drang.

Sie kniete aufgerichtet vor ihm, voller Panik, voller gespreizter Libido realisierend was da in ihren Körper eindrang, ließ ihre Lippen fast reflexartig seinen Schwanz umschließen, als wollte sie die Schmach durch die aktive Hilfestellung noch erhöhen; ihre Augen drückten gleichzeitig einen unausgesprochenen, ja zwangläufig unaussprechbaren Ekel aus bei dem Gedanken… Schweißperlen suchten sich ihren Weg von der Stirn an ihrem markanten Wangenknochen entlang zum Hals, in die Lederkombi… Mirco wurde rythmisch…

Sein Schwanz – wie konnte so ein Kerle so einen Schwanz haben? Er war hart, knochenhart; der Bub war offensichtlich bis in die letzte Ritze aufgegeilt.

Sie hatte ihn aufgegeilt! Nein, er hatte sich an ihr aufgegeilt! Schrecken! Genugtuung! War der hart. War der groß. Er erreichte fast ihren Rachen, sie musste ein leichtes Würgen unterdrücken, konnte doch jetzt nicht seinen Schwanz ankotzen; er hatte es sich doch verdient. Verdient? Kathrin verspürte wieder diese so wohl vertraute Schizophrenie. Er war fast zu groß für ihren Mund. Er war ein kleines bisschen zu eckig, ein kleines bisschen muffig. Sie hatte es verdient.

Er hatte es verdient! ER hatte SIE erobert! Er hatte es verdient! Was würde er danach mit ihr anstellen, wenn sie ihm gedient hatte? Würde er sie belohnen? Kathrin spürte die Lustwellen der Erwartung sich an das letzte Aufeinandertreffen erinnern. Das hier war nur das Vorspiel. Dann! Sie erschauerte. Er wurde hektisch, war heiß, war feucht, zu unruhig. Er sprühte! Nein, er pumpte! Sie schluckte. Sie ekelte sich nicht einmal besonders, obwohl sie um die Sauberkeit seines Schwanzes ahnen konnte.

Er hatte sich das verdient! Danach dann! Sie schluckte mit einer Ergiebigkeit diesen lang anhaltenden Strom eines frisch erwachten Hengstes, schämt sich irgendwo in ihrem Inneren, dass sie sich nicht wehrte, gegen diesen Burschen, schmähte sich, dass sie das alles genoss, schämte sich ihrer Erwartung. Sie würde verrückt wenn sie jetzt weiter dächte! Er würde sie verzaubern. Sie hörte auf zu denken. Ein letzter Schluck. Atemlosigkeit. Was für ein Blick! Strotzend vor Selbstbewußtsein, Überlegenheit! Güte! Vielleicht würde er ja gleich… Kathrin erschauerte im Vorhinein, erwischte sich selbst bei einem leisen, unsicheren Lächeln…

Der Bub erwachte zum Leben, war schon hinter ihr bevor sie zu Atem gekommen war, bedeutet ihr sich nach vorne zu beugen, passte genau den Moment des Übergewichtes ab und hielt sie sacht an den Armen bis sie auf den Bauch gekippte war.

Ihre Erwartung stieg – seine Zauberfinger – wo würden sie ansetzten? An ihren Stiefeln! Ihren Stiefeln? Der Bursche beugte ihr rechtes Bein, sodass ihr prall gestiefelter Unterschenkel senkrecht in der Luft stand, löste den Reisverschluss ihrer Lederkombi an Bein; Kathrin wartete darauf, dass seine Finger ihre Wanderung begannen, spürte eine Leise Ungeduld… Der Reißverschluss ihres rechten Stiefels löste sich, der Stiefel selbst rutsche mit leisem Schmatzen von ihrem rechten Fuß. Was sollte das…? Die linke Wade, der linke Stiefel … was zur Hölle…? Kathrin Hoffnung, Erwartung wurde durch eine sprachlose Perplexität überdeckt.

Beide Stiefel… wo blieben seine Zauberfinger? Sie drehte sich halb auf die Seite, konnte so schräg nach hinten schauen, zu dem Burschen, fühlte entgeisterte, heiße Wellen in sich aufsteigen, spürte dieses Gefühl des übertölpelt werdens wieder, war schlicht sprachlos… Der Bub hatte seine ausgelatschten Turnschuhe von seinen Füßen gezogen, zwängte nun seine 1 bis 2 Nummern zu großen Füße in ihre nagelneuen Motorradstiefel! Er würde sie ausweiten, auslatschen, das schöne weiche Leder… sie hatten genau gepasst.

Der Bub stakste ein paar Runden um sie herum, begann sich in dem sich langsam dehnenden Leder sichtlich wohl zu fühlen, ignorierte offensichtlich die zu weiten Schäfte, die bei jedem Schritt leicht um seine zu dünnen, zu langen Waden zappelten. Kathrin starrte auf ihre der Erniedrigung anheimfallenden Motorradstiefel, spürte die Haltlosigkeit der schwarzen Schäfte, entdeckte die ersten Beulen seiner zu langen Zehen. Er folgte ihrem Blick, begriff, grinste ein breites, schalkhaftes Grinsen. „Die kannste morgen früh wieder haben, wenn’ste mir welche in Größe 40 mitbringst.

“ Mitbringen? Woher denn bitteschön? Warum mitbringen? Kathrin wurde unruhig. Sie schleckte einen letzten weißen Faden aus ihrem rechten Mundwinkel, starrte voller Sprachlosigkeit auf diesen Buben, auf IHRE Motorradstiefel, die gerade von zwei ungewaschenen Füßen ausgelatscht wurden. Wo sollte sie denn zum Teufel Motoradstiefel in Größe 40 her bekommen? Warum auch zur Hölle? Und warum morgen früh? Dieses kleine Arschlosch konnte doch jetzt nicht in ihren Stiefeln…? Er war im Begriff ihre Stiefel zu klauen! Bäuchlinks, ausgestreckt, barfuß… nochmal seine Hand auf ihrem Arsch, aber jetzt eher im Stile eines Jockeys, der seinem Pferd aufmuntern auf den Hintern klopft … seiner Stute … jetzt musste sie wirklich schlucken.

Woher zur Hölle kamen diese Ideen, diese Gedanken? Kathrin fühlte wie eine neue Panik in ihr aufkeimte, ihr das Gefühl gab, dass der Bursche etwas in ihre geweckt hatte, das sie Beherrschen würde, wenn sie nicht bald diesem dummen Ideen, diesen schon jetzt überwältigenden Gedanken Einhalt bieten würde. Seine Finger um ihre linke Fessel, ihr linker Unterschenkel erhob sich, knickte ein, schmiegte sich so nah er konnte an ihren Oberschenkel an, bekam keinen Bewegungsspielraum mehr unter dem Druck des Buben, der nun schon rittlings auf ihm kniete, ihn schlicht durch sein Körpergewicht, seine rechts und links sich andrückenden Oberschenkel fixierte.

Eine Bewegung an ihren Händen – was hatte er denn nun vor? Die Handschelle löste sich von ihrer rechten, nur um sich ohne Widerspruch zu dulden sofort um ihr hochgebeugtes Fußgelenk zu schmiegen. Ihr rechter Arm war frei – was würde er – ob sie vielleicht – nein, nicht einarmig… Er stand auf, völlig untheatralisch, stand nun vor ihr. Vor ihr, die sie sich langsam, tolpatschig aufrappelte, auf die Knie kam, ihn völlig ratlos anstarrte, abwartete, eigentlich doch erwartetet hatte… Sein Grinsen wurde breiter.

Mit einer lässigen Bewegung war er den Schlüssel für ihre Handschellen unter den Tisch, ca. drei Meter entfernt von ihr. Wollte er mit ihr spielen? Sie hatte jetzt keine Lust mehr auf Spiele, sie wollte… Dieser Bursche strahlte plötzlich so eine unglaubliche Überheblichkeit aus, dass sie begriff, dass sie verstand. Sie würde hier zu nichts mehr kommen, war eigentlich nur noch Objekt seines Triumpfes. Alles lief aus dem Ruder, entfernte sich von ihrem kurzen Traum.

Der Bub ging noch einen Schritt auf die Tür zu, lächelte sie noch einmal an, ließ seinen Blick in unverschämter Weise über ihren Körper gleiten. Sie fühlte sich begafft, schlicht begafft. „Wann fängt Dein Dienst morgen an?“ „Um 06:30 Uhr“ Warum zur Hölle antwortete sie ihm ohne darüber nachzudenken? „Okay, dann biste um sieben zum Stechen am Jahndenkmal in der Hasenheide“. Zum Stechen? Zum Stechen! Dieses kleine Arschlosch, was bildete der sich ein! Er ging, ging wirklich, in ihre Stiefeln, stand schon im Durchgang, drehte sich nochmal um.

„Und zieh nen schwarzen BH an, sonst läuft gar nischt!“ Was bildete sich dieser.. „Ach ja, und vergess die Stiefel nicht“ Er grinste. Sie implodierte, wusste nicht wohin mit ihrer ganzen Wut. Er drehte sich um. Stechen, schwarzer BH, Stiefel – was bildete sich.. Er war weg. Er hatte sie einfach hier liegen lassen, einfach den Schlüssel unter den Tisch geworfen, damit sie herüber robben und sich befreien konnte, damit sie sich auf morgen vorbereiten konnte.

Er hatte sie um den Höhepunkt! Das war ja schlimmer als jeder ihrer früheren Freunde. Das war genau der Grund warum sie nur noch mit Frauen… Stechen! Kathrin erschauerte tatsächlich innerlich, fühlte sich an das ganze Elend ihrer Jugend erinnert, an genau diese kleinen Arschlöcher die so nett taten und trotzdem alle darauf gewartet hatten, genau darauf. Zu Stechen! Was bildete dieser Zwerg sich ein? Steckte ihr seinen Schwanz in den Mund und ließ sie dann einfach hier sitzen? Stechen! Das würde sie ihm nicht durchgehen lassen.

Und wie bitteschön sollte sie jetzt hier…? Kathrin war am Tisch, bekam den Schlüssel zu fassen, befreite sich, saß nun da, im Schneidersitz, in Lederkluft, in Uniform, barfuß , im Hof… Das würde sie ihm nicht durchgehen lassen!!! Kathrin brodelte, brodelte wie nie zuvor. Sie kam sich mißachtet vor, verarscht, nicht ernst genommen. Sie war doch keine Konkubine, keine Lustsklavin, die sich einfach nach bedarf herumschubsen ließ. Der Gedabke gefiel ihr. Sie zuckte, verdrängt all diese elenden Ideen ganz weit nach hinten, in eine dunkle Kammer, schloss die Kammer ab – die Kammer des Vergessens, wusste dass das ganz so einfach nicht war.

Kathrin atmete tief durch, tiiieeef, einmal, zweimal. Ein kalter Schauer zog sich durch ihre Eingeweide, über ihren Rücken, beim Gedanken was hier geschehen war, was sie sich hatte gefallen lassen (auf einmal wurde ihr die Doppelsinnigkeit dieses Begriffes bewusst, Ihr Kloss im Hals wurde größer, und größer. Sie ahnte, begriff langsam: Er HATTE sie so behandelt wie seine Konkubine. Wie seine Lustsklavin! Er FORDERTE Unterwerfung!!!

Sie hatte noch ein paar Reservestiefel zuhause, nein, die würden ihm auch nicht passen… Sie konnte zumindest ihren schwarzen Sport-BH… Mein Gott, was dachte sie da? Nina hatte Größe 40.

Vielleicht könnte sie ihre alten Reitstiefel… vielleicht würd‘ ihm das reichen.. obwohl er wirklich dünne Waden hatte, im Vergleich zu Nina… oder Anna, eine Kollegin, hatte auch so große Füße… Kathrin begriff, dass sie am Scheideweg stand. Sie musste diesen Burschen in den Griff bekommen, benutzen, für ihre Lust! Sie würde ihm morgen zeigen wo der Hammer hängt. Sie könnte Anna’s Reservestiefel aus ihrem Schrank… der war eh nie abgeschlossen … hoffentlich reichte ihm der Sport-BH… Stopp, nein, sie würde ihn… ob er sie wirklich morgen dann … stechen ….

SIE musste lernen IHN zu beherrschen! Na ja, man gewöhnte sich daran… stechen…. Kathrin war in diesem Moment zwei, kämpfte einen einsamen Kampf zwischen Sehnsucht und Disziplin, Macht und Ohnmacht, wusste nicht wo das alles hinführen würde… Sie schlüpfte ohne zu zögern in seine schwarzen Turnschuhe, seine viel zu großen schwarzen Turnschuhe…

Sie saß wieder auf dem Bock. Heute hatte sie keine Minute zu spät angefangen. Nein, sie war sogar früher als alle anderen da gewesen, hatte die schwarzen Reservestiefel einer Kollegin, Größe 40, aus dem offenen Schrank geholt, sie bevor noch jemand eintraf schon in ihren Seitentaschen verstaut.

Das war ihr Entgegenkommen, ihr Friedensangebot. Und schließlich wollte sie ihre eigenen Stiefel wieder haben. Danach würde es keine Kompromisse mehr geben! Kathrin war sich sicher. Sie würde sich nicht wieder an diesen Burschen verschenken! Wenn er was von ihr wollte sollte er doch bitten, vor ihr auf die Knie gehen! Das war bei Moni genauso gewesen: sie hatte sich nehmen lassen, und Moni hatte genommen! Das war ein Spiel. Und Kathrin war nun wild entschlossen diesmal selbst zu nehmen, den Burschen als IHR Lustwerkzeug zu benutzen.

Das fing beim BH an – glaubte er wirklich, dass sie einen schwarzen BH nur für ihn tragen würde? Sie würde ihn eine besseren belehren.
Kathrin erreichte das Jahndenkmal, 06. 50 Uhr. Wo war die kleine geile Ratte? Sie stieg ab, bockte die Maschine auf, packte die Stiefel aus. Kathrin wartete…
Er stand im Gebüsch, wartete, bereits wieder geladen, voller Erwartung, voller unbestimmter, nein, an Bestimmtheit gewinnender, Gier. Und doch war er seiner Sache nicht sicher.

Er hatte sie gestern ein zweites Mal besiegt; diesmal in einem offenen, fairen Kräftemessen. Okay, es gab eine treffendere Formulierung: Sie hatte ihm erlaubt sie zu überwältigen, hatte sich und ihm eine kleine Schwäche gegönnt. Und er hatte die Gelegenheit genutzt um sie bis auf’s Blut zu reizen, hatte sie konsterniert seinen Samen schlucken lassen statt ihr den erhofften Genuss zu verschaffen, sie am Ende gar noch ihrer Stiefel beraubt… Genau das machte die Sache jetzt schwieriger….

Er wusste, dass sie jetzt stinksauer auf ihn war, erwartete, dass sie eine ordentliche Abreibung für ihn bereit halten würde, spürte den Spannungsbogen aus Lust und Angst. Ihr süßes lederverpacktes Ärschle schwang vor seinen Augen, ließ das Pendel wieder leicht zur Lust hin schwenken… nur um im nächsten Schritt wieder das Risiko die Libido dämpfen zu lassen… Dann sah er sie: die beiden Motorradstiefel, die sie aus der Seitentasche ihrer Dienstmaschine nahm. Mirco begriff dieses Signal ihrer Kompromissbereitschaft sofort.

Sie wollte ihn nicht einfach platt machen! Sie wollte ihm ein Angebot machen. Sie KONNTE sich nicht so einfach von ihm lösen! Sein Gemächt tobte allein beim Anblick dieses Saftärschles, der prachtvollen Schenkel, der kräftig konturierten Waden, der trotz Lederhose noch zu erahnenden zarten Fesseln, der ihm noch millimetergenau erinnerlichen Knöchel… Ihre Fesseln… ja… Fesseln… er würde sie fesseln… im doppelten Wortsinn… sie hatte ihm ein Paar Stiefel mitgebracht… Sein ganzer Körper pulsierte. Ob ihre süßen kleinen knackigen Brüste wohl in den geforderten BH gehüllt waren? Dieser Gedanke war es, der ihn völlig in den Wahnsinn trieb.

Er griff in die Hosentasche, holt e die Lovecuffs seiner Schwester hervor, trat aus den Büschen, behutsam, entschlossen, kompromisslos…
Sie hatte noch nicht einmal ihren Helm abgenommen, nicht einmal das Paar nagelneuer Motorradstiefel in Größe 40 neben sich auf den Sitz gestellt, als sie das leise Rascheln im Gebüsch, die gradlinige Bewegung hinter sich wahrnahm. Normalerweise hätten sie ihre Instinkte als Polizistin in Sekundenschnelle herumwirbeln lassen um einem möglichen Gegner zumindest Auge in Auge gegenüber zu stehen.

Doch reagierte sie mit einer bis dahin ungeahnten Gemächlichkeit – vertraute sie auf die Gewissheit, dass ihr jetzt und hier keine Gefahr drohte… Keine Gefahr? Wieder durchschoss sie dieser Moment der Klarheit wie ein elektrischer Schlag. Keine Gefahr… war sie dabei sich zum Spielball dieses Burschen zu machen? Mit unglaublicher Wucht drängte sich plötzlich der Gedanke in den Mittelpunkt, dass sie nur noch vor der Alternative stand sich nehmen zu lassen oder sich selbst dieses Kerles zu bemächtigen.

Sich nehmen lassen… was eine komische Formulierung für eine emanzipierte…. Sie konnte sich nicht einfach „nehmen lassen“! Sie würde sich dieses Bürschen vorknöpfen, die Stiefel mit ihm tauschen, ihm danach den alten, hässlichen, vergrauten BH zeigen, ihn zappeln lassen, ihn zur Weißglut der Begierde treiben… und dann entscheiden ob sie… Dann dachte sie, dass sie zu viel dachte, in letzter Zeit. Sie dachte, dass die beiden Arme, die sich von hinten um ihre Ellbogen schlangen, ihre Ellbogen hinter ihrem Rücken zusammenpressten, ihr im hier und jetzt keine Wahl mehr ließen… Ja… sie dachte zuviel.

Sie hörte auf zu denken als er sie zwang sich vorzubeugen, ihren Bauch quer über den Sitz ihrer stabil stehenden BMW presste, ihre Handgelenke in ein paar flauschiger Handschellen kleidete… Sie hatte zuviel gedacht! Jetzt spürte sie… seine Macht… ihre exponierte Lage quer über dem Motorradsitz… seine Hand auf ihrem Rücken… seine Hand auf ihrem Arsch… Sie spürte wieder diese heissen Wellen der Blamage wenn jetzt jemand…, der Erniedrigung im dominanten Griff dieses Burschen, diese heißen Wogen der lustvollen Erwartung… Vielleicht dachte sie einfach zuviel…
Mirco genoss diesen unglaublichen Anblick saugt den Odem seiner Macht, ihrer Ohnmacht, im ledergetränktem Duft ihres Motorradanzuges durch seine heißen Nüstern.

Seine Lieblingsbulette lag vor ihm wie drapiert. Sie war drapiert! Bäuchlinks, quer über den Sattel ihrer eigenen Maschine, die gestiefelten Füßchen so breit zu einem Spreizschritt geweitet, dass ihr Becken sich auf Sattelhöhe befand, sie ihr Lederärschle zwangsläufig wie eine Einladung herausstreckte. Seine Rechte begann genüsslich über das warme Leder zu gleiten, ihr knackigen Arschbäckchen zu erkunden, wie zwei saftige, süße Apfelhälften zu um schmeicheln. Er begann hinabzugleiten, spürte die Spannung des Leders um die beiden in unnatürlicher Haltung verharrenden Prachtschenkel, kehrte noch einmal um, ertastete die Naht ihres Lederschrittes, erahnte die Stelle an der er seine unwiderrufliche Herrschaft über diese Lederbulette festschreiben würde.

Er umschmeichelte ihren Kitzler, machte sie weich, gefügig, erwartungsvoll. Mirco wurde hin und her gerissen zwischen der Bewunderung für diesen lieblichen, kräftigen, weiblich durchtrainierten und doch androgynen Körpers einerseits und der schieren Lust an der Unterwerfung, der Erniedrigung der ihm hier ausgelieferten Motorradpolizistin andererseits. Er schloss einen Kompromiss….
Sie fühlte sich erkundet, spürte, wie ihr bei den ersten Erkundungen, Liebkosungen seiner magischen Spinnenfinger förmlich die Luft weg blieb. Dieser Kerl hatte…. Begnadete Finger! Wenn sein Schwanz auch nur annähernd so….

Sie konnte nicht anders, musste sich eingestehen, dass dieser Bursche sie allein durch das Spiel seiner Finger beherrschte, ihr keine Wahl ließ als die leise Berührung seiner Fingerspitzen zu genießen. Dann spürte sie eine ruckartige Veränderung…
Er riss sie mit einem Ruck wieder auf die Beine, stellte seine Lederbuletten förmlich vor sich auf, begutachtete seine Beute vis a vis, stellt mit einer gewissen Genugtuung nebenbei fest, dass er in Kürze nicht mehr zu ihr aufschauen würde müssen, registrierte mit wacher Aufmerksamkeit ihren verunsicherten, fliehenden Blick.

Mit einer selbst ihm unglaublich erscheinenden Selbstverständlichkeit öffnet er den Klettverschluss ihrer Motorradjacke, genoss für einen kurzen Moment den Hauch von Empörung in ihrem Blick, packte den Reißverschluss, riss ihn förmlich herunter, streifte ihre Motorradjacke soweit das ihre gefesselten Arme zuließen nach hinten, riss ihr Shirt förmlich aus dem Hosenbund, lüftet das Geheimnis… erkannte der Verrat. Diese eigentlich so köstlichen, ansehnlichen Brüste waren in einen angegrauten alten Büstenhalter verpackt – sie widersetzte sich! Mirco starre in zwei Augen, die jetzt einen Hauch von Widerständigkeit, Schadenfreude erahnen ließen.

Sie wollte ihn provozieren. Er begriff, dass sie ihm keine Möglichkeit für Kompromisse ließ! Unterwerfung! „Hast Du mir etwas zu sagen?“ „Nein, warum?“ Das klang geradezu provokant! „Es heißt Meister! Wenn schon, dann: nein, warum, Meister?“ Mirco brachte diesen Satz in einem Ton heraus, dessen Autorithät, Entschlossenheit ihn selbst erschaudern ließ. Mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit bemächtigte sich seine linke noch während dieser Worte erneut ihres Schrittes, brachte wieder diesen unglaublichen Griff zum Einsatz, der sie schon einmal eine Spitzentanz auf Motorradstiefeln hatte vollführen lassen, zeigte ihr was sie alles verlieren konnte… Sein starrer Blick fixierte zwei Augen, zwei süße Augen, die plötzlich zu flattern begannen, ihre völlige Überraschung offenbarten, ratlos wirkten, sich senkten… sich vor ihm zu Boden senkten… „Ich hab’s vergessen, Meister.

“ Dieser eine Satz raubte Mirco die Luft, machte ihn so unglaublich geil, dass er keine Zeit mehr für Spielchen hatte. Er MUSSTE jetzt… er WÜRDE jetzt… zum ersten Mal… Mirco kam zur Sache!

Sie hatte den Maikäfer gemacht! Für Ihn!! Sie hatte sich von ihm führen lassen – zum Jahndenkmal!!! VERFÜHREN lassen – am Jahndenkmal. Ein Maikäfer in Lederkombi… Er hatte so sicher gewirkt, entschlossen, schien instinktiv zu wissen was zu tun war.

Sie hatte mit dem Rücken zur tischartig am Sockel des Denkmals angebrachten Mamorplatte gestanden, seinen heißen Atmen gespürt als seine Schenkel ihre Schenkel an den Rand des hohen Betonsockeln pressten, als er mit noch ungeschickten Handgriffen den Verschluss ihrer Lederhose suchte, fand, öffnete. Sie hatte seine Finger an ihrem Arsch, an ihrem freigelegten Becken gespürt – ihre schwere Lederhose war hinab geglitten bis sie sich kurz über ihren Knien faltete, verharrte, wartete. Seine langen Finger waren über ihre Hüften, ihre Beckenknochen geglitten, hatten kurz, ganz kurz nur ihre Schenkel begrüßt, dann ohne Widerspruch zu dulden ihren Slip hinab geschoben, der Motorradhose folgen lassen.

Sie hatten auf dem Rückweg nichts ausgelassen, ihre Pforte mit der Verspieltheit einer Katze vor der Maus umkreist, gerade so lange mit ihrem Kitzler gespielt, dass sie gefügig, ergeben blieb. Sie hatte die spitzen kleinen Betonbröckchen an ihrem nackten Hintern gespürt als er sie sanft gegen den Betonsockel drückte, sie in die gefesselt ergeben Rückenlage brachte. Er nahm ihren Helm mit unglaublich vertrauter Selbstverständlichkeit ab, strich ihr kurz über’s Haar, nur um sie in völlige Verblüffung zu versetzen als seine linke auf ihrer Stirn ruhend seinen heißen Lippen ein ruhiges Ziel bot, seine Lippen sich auf die ihrigen legten und seine Zunge für den Hauch eines Momentes in ihren Mund eindrang, ihrer Zungenspitze suchte, erkundete, weiter wanderte, während seine rechte in blinder Suche ihren Brustkorb zu erfühlen schien, einen kleinen Pfad hin zu ihren knospig-handlichen Brüsten legte.

Er nahm sie in Besitz!
Er ignorierte die leise, für den Bruchteil einer Sekunde verschämt vorgetragene Antwort ihrer pulsierenden Zunge, war schon auf dem Weg hinab an ihrem Hals um ihre nunmehr befreiten Brüste zu erschlecken, zu umschmeicheln, durch den leisen Druck seiner Zähne zu quälen. Seine Zunge wanderte hinab zu ihrem Bauchnabel, erkundete den kleinen sich bildenden See aus lustvoller Spucke, während seine Linke ihre kleinen saftigen Brüste nachsorgte, seine rechte mit traumwandlerischer Sicherheit ihre Schenkel, ihren Schritt, ihren Kitzler fand, belebte, aufforderte ihren Körper in Schwingungen zu versetzen.

Er hatte sie bereits erobert, ließ sich jedoch Zeit um mit ihr zu spielen, um auf ihr zu spielen, um sie wiederum zu bespielen wie ein wertvolles Instrument – so wie damals als sie sich ihm im Hinterhof ausgeliefert, im Keller hingegeben hatte… HINGEGEBEN? HINGEGEBEN! Und sie gab sich wieder hin, spürte seinen rechten Unterarm sich unter ihre Schenkel schieben, den leichten, nicht sehr kräftigen Druck hinauf, erlaubte ihm ihre glatten Schenkel zu heben, begriff, dass sie sich nunmehr in einen Maikäfer verwandeln würde.

Für einen kurzen Moment verlor sie den Kontakt, um dann diesen schon wohlbekannt prüfenden Griff um ihre Waden zu spüren, seine langen Finger an ihren Waden hinabgleiten zu spüren bis sie ihre gestiefelten Fesseln erreichten, kurz verharrten. „Mann, so kleene Füße!“ Das war schon mehr geflüstert als lauthals gespöttelt, verfehlte aber seine Wirkung nicht, machte sie verletzlicher, ihn dominanter. Kathrin spürte wie sich ihre Unterschenkel langsam in die Höhe hoben, ihre noch lederbesetzen Waden sich auf seine Schultern legten, stellte sich vor wie der Duft ihrer ledrigen Kluft langsam in seine Nase eindringen würde, Instinkte, Urinstinkte in ihm wecken würde von denen er vorher nichts geahnt hatte.

Ihre ledrige Kluft begann im Rhythmus seines Vorspiels, des Vorspiels seines Zauberstabes an ihrer Pforte zu knarren. Dann brach der Rhythmus… Unvermittelt lösten sich ihre Schenkel von seinen Schultern, baumelten für einen kurzen Moment der erstarrten, hilflosen Enttäuschung vom Sockel des Jahndenkmals. Was zur Hölle…? Sie registrierte die entschlossenen Griffe an ihren Motorradstiefeln, an den Verschlüssen ihrer Schäfte, begriff, dass er sie mit der drängenden Wucht des erwartungsvollen Liebhabers entstiefelte, ihr förmlich die grünledern glänzende Motorradhose von den Schenkeln riss, ahnte nur wohin die einstigen Utensilien ihrer Machte fliegen, nun verstreu um das Jahndenkmal liegen würden.

Dann fühlte sie die Freiheit, fühlte den sanften Griff um ihre zierlichen Fesseln, spürte wie sich ihre entkleideten, kräftigen, sanften Waden wiederum auf seinen Schultern niederließen, an seinen Hals anschmiegten. Kathrin spürte die gewonnene Beweglichkeit, die mit ihrer Entkleidung verbundene Freiheit, spürte schon im nächsten Augenblick mit Genugtuung, mit Hingabe, dass der Bursche in sie eingedrungen war, genoss ihre erste männliche Entjungferung, begriff erleichtert, dass er das Versprechen seiner begnadeten Finger durch einen wohlgestalteten Zauberstab zu erfüllen trachtete.

Sie spürte… er genoss… sie erschauderte… er fand seinen Rhythmus… ihren Rhythmus.
Für einen kurzen Moment noch schoss ihr die entsetzliche Vorstellung durch den Kopf, welches Bild sie hier abgeben musste als Maikäfer in Polizeilederjacke, die Schenkel gespreizt auf den Schultern des Burschen, der Hälfte ihrer Uniform beraubt, die nackten Schenkel im Rhythmus seiner intensiver werdenden Schübe auf seiner Schulter schwappend, die zu kleinen Füße hinter seinem Rücken sich wendend, fast zappelend als geschah wovon sie schon seit Nächten geträumt hatte.

Dann vergaß sie, vergaß sie im Taumel der Lust, störten sie nicht einmal mehr das erregte Spreizen ihrer Beine , das in erregtes Zappeln sich wandelnde Hüpfen ihrer Schenkel. Er hatte sie erobert! Er ließ sie japsen, sich spreizen, leise stöhnen. Er ließ sie Erstarren! Erstarren im Moment der höchsten Lust, als er sein Sperma leise in ihren empfängnisbereiten Körper pulsieren ließ. Er hatte sich mit ihr vereinigt! Sie hatte sich ihm hingegeben!! Ihre ausgestreckten Prachtwaden erstarrten in wohliger Verzweiflung.

Ihre Flanken bebten in Nachwirkung dieser erfüllenden Erfahrung. Sie hatte ihn angenommen, ihn eingelassen, war belohnt worden, belohnt worden für den Mut zur Unterwerfung… Keiner von ihnen beiden bewegte sich, obgleich in beiden ein Kampf tobte den zu beschreiben kaum möglich schien. Die Erwartung der Lust, die Erregung, dieser unglaublichen Schübe der Wollust hatten sie bis zu diesem unglaublich Höhepunkt in Bann gehalten, bis… ja bis das Schweigen, das Verharren seines Zauberstabes in ihrem Lustzentrum ihr mit der ganzen Härte der Realität ihre Lage vergegenwärtigte, ihren Überlebensinstinkt als Polizistin erwachen ließ: Sie lag hier ine einem bald schon erwachenden Berliner Park auf einem wohlfrequentierten Denkmal, als halb entkleidete Motorradpolizistin, frisch gestochen und immer noch erfüllt von einem Kreuzberger Hinterhofburschen, ihre Lederhosen, ihre neuen Motorradstiefel, ihr Helm, ja sogar ihr Slip irgendwo um das Denkmal herum verteilt… Und dennoch bebte sie, vermochte sie es tatsächlich diesem Kerl gegenüber so etwas wie Dankbarkeit zu empfinden, genoss sie es noch ein letztes Mal nachzuspüren als der Bursche langsam seinen Zauberstab aus ihrer Gluthöhle herausgleiten ließ, fast automatisch, fast verlegen seine Unterhose wieder hochzog und dabei fast vergaß, dass ihre Schenkel noch auf seinen Schultern ruhten.

Ein letztes Mal glitten seine schlanken Hände an ihren kräftigen Oberschenkeln entlang, stricht förmlich die Wogen der Lust aus den Innenseiten ihrer Schenkeln heraus. Er konnte so unglaublich zärtlich sein! Obwohl sie ihn herausgefordert hatte! Für einen kurzen Moment erinnerte sie ihrer ersten Begegnung, stockte ihr Atem – sie hatte ihm tatsächlich angedroht ihn übers Knie zu legen, hätte ihn vor aller Augen ohne mit der Wimper zu zucken bloßgestellt. Er hatte sich gewehrt, hatte ihr alle Illusionen genommen sie zum Polzeimädchen gemacht – zu seinem Polizeimädchen.

Cathrin war nicht mehr zwei; der Innere Widerspruch ihres Erlebens hatte sie zu zerreißen gedroht – nun hatte sie sich entschieden… Der Gedanke, dass jetzt jemand vorbeikommen könnte, mit verstohlenem Blick sich vorbeischleichen könnte, verursachte ihr einen wohligen Kloß im Hals. Die Lust der Selbstaufgabe erweckte in ihr ungeahnte Entblößungsphantasien… Er drehte sich um, suchte scheinbar irgendetwas im Wald … irgendetwas… irgendwen! „Ihr könnt jetzt rauskommen“ Cathrin sah in ungläubiger Erstarrung die ungläubigen Gesichter der drei dort aus den Büschen hervor krabbelnden Burschen, begriff, erstarrte innerlich zu einem Eisklumpen.

Nicht die Drei! Nicht die drei anderen aus dem Keller! Cathrin erstarrte, sah Mircos spöttischen Blick, fühlte wie seine Hände sie fast tätschelten wie eine frisch berittenes Pferd. „Na, haste noch Luft?“ Sie war völlig überrumpelt, empfand eine blanke Panik bei dem Gedanken, dass diese drei… sie… und Mirco einfach nur daneben… Sie musste etwas tun, sie musste sich verteidigen! So ein Quatsch, sie lag hier wie ein ausgepacktes Weihnachtsgeschenk. Sie musste…. Sie musste… wie eine unheimliche Gewissheit schob sich plötzlich ein Gedanke in ihren Kopf, verdrängte alles Andere… Sie musste… sich freikaufen! Sie WÜRDE sich freikaufen… Sollten doch die drei Anderen… Sollten doch ihre beiden Lesbenkolleginnen den Tribut für ihre Großmäuligkeit bezahlen… Sollte doch die starke Nina mal beweisen wie stark sie wirklich war statt Hinterhofeingänge zu bewachen während ihre Kameradinnen von Kreuzberger Jungs ausgezogen wurden.

In Cathrins Hirn entstand in Sekundenschnelle ein unglaubliches Szenario: das Judotraining… Terminabsagen… sie vier allein… die beiden Lesben… Nina… die Burschen… SIE WÜRDE SICH FREIKAUFEN! Mit einem unglaubliche entschlossenen, keinen Widerspruch duldenden, Gesichtsausdruck fixierte sie Mirco, Andi, die beiden Kleinen: „Mögt Ihr Judo?“

Noch nie hatte sie sich so schnell angezogen, hatte sie ihre Sachen gepackt, eilig, erwartungsvoll, belustigt über die ob ihrer Wehrlosigkeit sichtlich beeindruckte Nina. Die Tasche über die Schulter, nochmal zu Nina, ihre Wange mit einer spitzbübische Geste der Überheblichkeit getätschelt, „Ciao Du süße“.

Nina hätte platzen können, traute sich aber nicht, Kathrin sah es ihr an. Sie drehte sich um, schlenderte so schnell sie konnte zur Tür, hörte ein „Hey, warte mal, wer macht mich denn jetzt hier los?“. Kathrin drehte ganz selbstverständlich den Kopf, lief weiter: „Moni und Andrea machen Dich schon los wenn sie aus der Dusche kommen, musst halt nur ein bischen nett zu ihnen sein“. Sie hätte losprusten könne, prustete innerlich los bei der Vorstellung….

Die KO-Tropfen hatten gewirkt! Zum ersten Mal hatte sie Nina im Judotraining besiegt! War ganz einfach gewesen… Genauso einfach wie den anderen sechs Mädels versehentlich ‚ne Mail zu schicken, dass das Training heute ausfiel… Sie waren zu viert gewesen – und Kathrin hatte die benebelte Nina besiegt, hatte darauf bestanden, dass Nina ihre Wettschuld einlöste… 15 Minuten an die Garderobe gefesselt… Nina hätte sich wohl nie auf so eine blöde Wette eingelassen, wenn sie nict überzeugt gewesen wäre, dass es Kathrin niemals gelingen würde sie zu werfen… tja, dumm gelaufen! Kathrin grinste.

Sie erreichte die Tür, spürte prompt die vier Gestalten dahinter, den sich plötzlich bildenden Kloß in ihrem Hals, das kribbeln in ihren Händen, das sich mittlerweile automatisch bildete sobald… Sie öffnete die Tür.
Kathrin versuchte sich ihre Nervosität nicht anmerken zu lassen, sah die vier Buschen mit gespielter, schlecht gespielter, Gleichgültigkeit an, stieß ein „Nina hängt in der Umkleide, die beiden Lesben stehen unter der Dusche“, hervor, genoss die verblüfften Gesichter der Burschen, drückte Mirco ihre Digitalkamera in die Rechte, versuchte noch im letzten Moment, quasi als kleinem Akt des Widerstandes, seiner linken auszuweichen die beiläufig im vorbeigehen über ihre Arschbacke glitt und verriet sich trotzdem durch die reflexartig steigende Spannung ihrer Äpfelchen, verriet ihm, dass sie nicht so abweisend fühlte wie sie auftrat.

Mirco zögerte einen Moment, „dreh Dich mal um“. Kathrin drehte sich um. Seine zwei Hände schlossen sich um ihre Handgelenke, ganz selbstverständlich, legten ihre Hände auf den Rücken, ganz selbstverständlich, knüpften ein Paar Lietzen um ihre Handgelenke und zogen diese zusammen, ganz selbstverständlich. Kathrin unterdrückte den Impuls zum Widerstand, ahnte dass sie würde teilhaben dürfen, ging diesen Kompromiss ein. Sie spürte seine Hände auf ihren Flanken, folgte dem Druck der ihr bedeutete sich zu drehen, hätte fast gelächelt, verlor diesen Impuls als sie spürte wie dieses spitzbübische Grinsen in seinem Gesicht abermals überdeckt wurde durch ein überhebliches, als sie seine Hände, diesmal eher hektisch, an ihren Brüsten hantieren spürte, nein, an ihrer Bluse.

Ein Ruck, diese kleine Arschloch hatte ihre Bluse aufgerissen, starrte mit leisem Lächeln ihren nagelneuen Sport-BH an, machte sie gleichermaßen wütend und verlegen, machte sie unruhig und abermals diesen Hauch widerständig, als seine Hände unter ihe Körbchen rutschen, den BH an obern schoben, ihre Brüste freilegten, quasi unter dem Sport-BH hervor lugen ließen. Und dann dieses „so ist’s besser“! Sie hätte ihn umbringen können! Oder sich von ihm erfüllen lassen! Kathrin konnte den kühlen Hauch der Nachtluft auf ihren Brüsten spüren, die roten Kirschen im Zentrum sich verhärten fühlen, ließ dieses wunderbare Gefühl des Widerspruchs zwischen Wut und Lust, Hass und Hingabe durch ihren Körper wogen, als der Bub sie einen kurzen Moment mit bekannter Geschicklichkeit behandelte, sie schwindeln ließ, sie im nächsten Moment mir einer erneuten Dreistigkeit wütende machte, aufjauchzen ließ.

„Soll doch echt aussehen, oder?“. Dieses unglaubliche Grinsen. Der Bub steckte selbstverständlich zwei Finger in ihre Koppel, zog, führt sie auf diese Art lässig als seine Beute hinter sich her in die Umkleidekabine, zu den anderen, den beiden ahnungslosen Kampflesben und der an die Umkleide geknüpften Amazone – Kathrin erbebte.

Nina wurde langsam sauer, schaffte es sich trotz ihres völlig benebelten Hirnes aufzuregen. „Kathrin heckt diesen Mist hier aus und verdrückt sich dann“.

Und die beiden anderen würden in einer Ausführlichkeit duschen, die kaum noch Zweifel an ihrem Treiben aufkommen ließe –das kannte sie schon. Nina mochte sich ganz und gar nicht ausmalen was die beiden da trieben, selbst mit diesem Nebelschleier im Kopf nicht. Ein, zweimal drohte sie fast einzuschlafen, wurde nur durch ihre unbequeme Lage daran gehindert. Immerhin schaffte sie es noch sich Sorgen zu machen, dass der Hausmeister hereinkommen könnte. Das war der Moment, als sie ein Geräusch hörte, durch eine Nebelbank ein Hoffnungsschimmer leuchtete; vielleicht hatte Kathrin ja doch noch ein Erbarmen mit ihr.

Gewettet hatten sie wirklich, aus Jucks – und ehrlich gesagt hatte Nina auch eingeschlagen weil sie sich sicher gewesen war nie gegen Kathrin zu verlieren. Wer konnte auch ahnen, dass sie sich mal so fertig fühlen würde; ungefähr so musste man sich fühlen wenn man KO-Tropfen… für einen kurzen Moment zuckte sie zusammen. Nein! Das würde Kathrin nicht bringen, nur um sie einmal im Judotraining auf die Matte zu legen… um diese blöde Wette zu gwinnen… Nee, das war absurd! Nina schaute zur Tür hinüber, die Klinke senkte sich langsam.

Fast zu langsam für eine zurück kommende Kathrin – hoffentlich nicht der Hausmeister… Wieder einer dieser Nebelschwaden. Nina schloss für einen kurzen Moment die Augen, in der Hoffnung wieder mehr zu sehen wenn sie sie öffnen würde. Leise Schritte, sie hörte leise Schritte, ohne Hast auf sie zukommen. Kathrin war wieder da. Eine Welle der Erleichterung durchlief sie; Kathrin würde sie abknüpfen und wenn sie ihr erzählen würde wie sie sich fühlte mit ihr nach hause fahren; vielleicht wären sie sogar schon weg, bevor diese beiden penetrant zufriedenen Lesbengesichter gleich durch die Tür kommen würden, befriedigt für die ganze nächste Woche… Nina öffnete die Augen, stellte fest, dass sich der Schleier doch noch nicht gelichtet hatte, schaute zur Seite, Richtung Tür, überlegte sich wie sie Kathrin begrüßen sollte – sie war so hundemüde, so müde im Kopf.

Da stand nicht Kathrin. Kathrin stand hinten an der Tür mit hinter dem Rücken verschränkten Armen. Da stand ein Bub. Einer DER Buben. Da waren alle Burschen! Ninas Geist war zu langsam um irgendwie zu reagieren. Sie sah den Burschen auf sich zukommen, starrte ihn einfach nur perplex an, erstarrte förmlich, sah seine Hände, ihren eigenen Strumpf, wollte etwas sagen. Sie öffnete den Mund, langsam, zu langsam, wollte ihn fragen was er hier macht, was er mit ihrem Strumpf – das musste eine Fata Morgana sein.

Nein, das war keine! Das sagte ihr spätestens ihr eigener Strumpf in ihrem Mund, in ihrem immer noch offenen Mund… Nina hatte keine Energie für Widerstand – staunte schlicht. Wie sollte sie sich auch wehren. Ihre Hände über dem Kopf – diese Müdigkeit … der Strumpf. Sie spürte wie sich ein Judogürtel um ihren Kopf schlang, den Knebel fixierte – das gefiel ihr nicht … dieser Knebel gefiel ihr nicht … sie war so müüüde …
Für einen Moment war er überwältigt, schlichtweg überwältigt! Ein Prachtweib! Diesen Begriff kannte Andi, hatte ihn so oft von seinem versoffenen Vater gehört, wenn er mal wieder fett und ungewaschen in seinem speckigen Sessel saß und Sportübertragungen glotzte.

Gern Tennis – Frauentennis. Und wenn er sich dann am Sack kratzte, und sabberte – ein Prachtweib. Jetzt wußte Andi was das war – ein Prachtweib, dass sein persönliches Prachtweib vor ihm stand, mit völlig perplexem, sprachlosem, müdem Blick, ihn in ungläubiger Erstarrung betrachtete, seinen Knebel annahm, viel zu müde und überrumpelt schien, um auch nur eine symbolische Gegenwehr zu leisten… Voll, ihre Gestalt war einfach voll – und kräftig, ausgewogen. Muskulös, in einer beeindruckenden Weise muskulös, aber auch weiblich rund – weiblich muskulös.

Burschikos, mit ihrem runden Jungenskopf und der Bubifrisur, und weiblich, mit zwei deutlich hervortretenden, vollen Brüsten, die jetzt durch einen engen, straffen Sport-BH noch in ihrer Festigkeit betont wurden. Prächtige Oberschenkel unter angenehm ausladenden Hüften, pralle, kräftige, weibliche Waden… Ein Prachtweib – wenn Andi sich ein Prachtweib hätte vorstellen, es beschreiben müssen, dann hätte es genauso ausgesehen wie diese Bulette, wie SEIN Prachtweib…. Andi schluckte, spürte den Drang in seinen Händen, seinem ganzen Körper, wusste dass er fühlen müsste was er da sah, mit allen Sinnen erfassen musste was ihm dort geschenkt worden war.

Er zitterte innerlich, bebte….
Zeit wollten sie nicht verlieren, Zeit durften sie nicht verlieren! Mirco war nervös, hatte Schiss, spürte, dass es das nur noch spannender machte. Kathrin hatte diese beeindruckende Kampfbulette irgendwie außer Gefecht gesetzt, sie ihnen auf einem Silbertablett serviert, völlig benommen, die Arme hochgebunden, nur in Unterwäsche, wie ein Präsent. Mirco bekam einen Kloß im Hals als er daran dachte was Kathrin da zuwege gebracht hatte – was sie in der Lage war zuwege zu bringen; als er an ihre Kämpfe dachte, darüber nachzudenken begann wozu sie in der Lage gewesen wäre wenn….

er schüttelte diesen Gedanken ab, wusste, dass sie ihm in einer ganz anderen Art und Weise unterlegen, mittlerweile schon fast hörig war. Fast reflexartig drehte er sich um, tätschelte ihr ebenso zärtlich wie überheblich den Hintern. „Das haste toll gemacht, dafür kriegste ‚ne Belohnung“. Für einen kurzen Moment sah er das Flackern in ihren Augen, dieses wütende, verzweifelte, lustgierige Flackern, dass ihm die Angst nahm. Andi stand wie paralysiert vor der angebundenen Bulette, starrte sie an wie das siebte Weltwunder; wenigstens hatte er sie vor seiner Erstarrung noch geknebelt.

Sie mussten jetzt handeln, sonst würden sie gleich sowas von den Arsch voll kriegen. Mirco sah die beiden Kleenen unschlüssig dastehen, abwechselnd bei Andi und ihm nach Orientierung suchend. „Schnappt Euch die Klamotten und guckt wo die Dienstausweise und die Persos sind. “ Er griff sich Kathrins Kamera, ging selbst auf die Duschtüre zu, ging auf alle viere, drückte vorsichtig, langsam, die Türklinke herunter, ließ seine Finger hinter das Türblatt gleiten. Er wusste was für ein Risiko er einging.

Und er wusste um den möglichen Gewinn…
Andi war ganz – ja was eigentlich? Vor ihm stand diese Ikone, diese Gestalt die er nicht mehr mit den beschmutzenden Begriffen seines Vaters belegen wollte, die viel zu viel Erfurcht gebietend, viel zu beeindruckend war um sie als … nein, so wollte er sie nicht nennen. Amazone! Das traf es viel eher. Er stand vor der Amazone seiner Träume, seiner zugegebener Maßen ersten feuchten Träume. Ein Gefühl der ratlosen Sehnsucht durchfloss, folterte ihn, der Sehnsucht diese Amazone zu berühren, der Angst etwas Unaussprechliches zu tun und ihre Wut auf ihn zu lenken.

Die Kleenen wühlten in ihren Klamotten; aber irgendwie interessierte ihn das gerade nicht. Er war beim Wesentlichen, bei dieser Amazone, bei der Hoffnung diese Amazone einmal berühren zu dürfen, bei der Überlegung wie wohl die Strafe dafür aussehen würde, wie sie sich wohl anf….. Sie war gefesselt, an den Händen, über dem Kopf… sie schien schier einzuschlafen, dämmerte mehr oder weniger vor sich hin. Diese Beine! Allein diese kräftigen, muskulösen, weiblich runden Beine… er hatte keine Lust zum Opfer dieser Beine zu werden… Er hatte Lust … Andi wunderte sich über sich selbst, über die Unverfrorenheit seiner Gedanken… Seine Blicke glitten herauf, trafen ihre Augen ihren trüben Blick, wagten zu verharren, lasen… Sie war sich ihrer Lage bewußt, sie war benebelt, versuchte verzweifelt wieder soweit in diese Welt zurückzukehren, dass sie hätte reagieren, sich wehren, sich befreien können, war viel zu benebelt um das zu schaffen, war einfach müde.

Dieser Blick gab ihm Mut, spornte ihn an. Nicht zum Opfer dieser Beine werden! Mit fast spielerischer Leichtigkeit Griff er zu ihrem Judogürtel – schwarz – legte das eine Ende um die Fessel ihres rechten Beines, kam dabei mit der Wange so nah an diese Prachtwade, dass er ihre Wärme, ihre Energie spüren konnte. Er knüpfte den Gürtel förmlich um ihr Fußgelenk, um die hintere Strebe der Umkleidebank, ließ ihn hinter der Bank herumlaufen, zu ihrer linken Fessel, schlang ihn einmal um die dortige Querstrebe, legte ihn um ihr linkes Fußgelenk, knüpfte, hoffte, wusste, das er zum Opfer ihrer Beine, dieser Waden, dieser Schenkel nicht mehr werden würde.

Er betrachtete sein Werk, genoss diesen Anblick, dieses aufkeimende Gefühl der Macht das sich seiner bemächtigte als er den leichten, nur angedeuteten Spreizschritt erfasste, in dem seine Amazone nun vor ihm stand, gefesselt, fixiert, wehrlos. Wehrlos! Er brauchte keine Strafe zu fürchten – zumindest nicht unmittelbar. Hier und jetzt stand sie vor ihm, war ihm ausge… er wagte dieses Wort nicht zu denken …konnte sie ihn nicht in Gefahr bringen. Er genoss sein Werk, wagte noch einen Blick in ihre Augen, fand Unsicherheit, Hilflosigkeit… Müdigkeit… Andi ging auf Entdeckungsreise

Mirco öffnete Millimeter für Millimeter die Tür, hörte die Duschen laufen, das Wasser prasseln, fließen, glucksen.

Wo zur Hölle waren de beiden? Noch ein Stückchen. Die Kamera lief. Mehr um die Ecke. Mrco arbeitete sich vor bis er um den Wandvorsprung herumschielen konnte, der die Sportlerinnen vor den Neugiereigen Blicken eventuell fehlgeleiteter Kollegen bewahren sollte, reckte den Hals, hielt die Kamera in Richtung seines Blickes, hielt den Atme an: Hätte er die Kamera nicht drau0ßen schon angestellt, er hätte sie wahrscheinlich vergessen, hätte wahrscheinlich nie einen Beweis für das gehabt, was er da sah.

Vor seiner Nase rekelten sich zwei nackte Polizistinnen unter der Dusche. Die eine eher untersetzt aber durchaus von athletischer Gestalt, die andere etwas größer und hager, und tauschten, sich völlig unbeobachtet wähnend, genussvolle Liebkosungen aus. Mirco beobachteet bewegungslos, begriff was dort geschah, filmte, grinste, gröhlte innerlich. Diese beiden Buletten hatten nackt und nass wie sie sich da ahlten, aneinander rieben, glitten, ihren uniformierten Schrecken, seinen Respekt, verloren, den sie, trotzaller Erlebnisse, immer noch besessen hatten.

Was ihn förmlich erregte war, die beiden Buletten förmlich mit der Kamera einzufangen, die Vorstellung was er von zwei lesbischen Polizistinnen wohl verlangen konnte um die Bilder ihres Liebesaktes nicht unter ihren Kollegen zu verbreiten. Angst würde er bald nicht mehr haben müssen… Mirco genoss..

Sie stand da, einfach so da, vor ihm. Mit einem kleinen grünen Schlüpfer verdeckt, die Beine leicht gespreizt, fixiert. Andi war fasziniert von der Ambivalenz, die diese Bulette ausstrahlte, von den großen Augen in einem runden Bubengesicht; Augen die ein klitzekleines Bisschen asiatisch wirkten, ihr bubenhaftes Gesicht konterkarierten hin zu einer Art Verschmitztheit, ihm seine knabenhafte Härte nahmen.

Er war fasziniert von dieser Ambivalenz. Ob es nun der kräftige breite Nacken war oder die burschikos geschnittenen halblangen Haare, diese beeindruckend breiten, ausgeprägten Schultern – seine Amazone hatte nichts von einer Knäbin, verstand es ihre weiblichen Attribute zuzulassen, in einem dezenten Widerspiel zu den eher jungenhaft athletischen Proportionen ihres durchtrainierten Körpers zur Geltung zu bringen, in einer atemberaubenden Symbiose zu vereinen. Andi hob vorsichtig seine rechte Hand, berührte fast schüchtern ihre Hüfte, spürte den Beckenknochen an seiner exaltiertesten Stelle, wartet auf eine Reaktion, erntete lediglich ein leises Zucken, dass eher die Schläfrigkeit seiner Amazone als ihre Widerständigkeit unterstrich.

Trotzdem verwirrte, enttäuschte ihn fast das Fehlen jeglichen Widerstandes. Bedächtig hob er nun auch seine Linke, wählte den gleichen Standort auf ihrem rechten Beckenknochen, spürte wie ihn irgend etwas überkam, ihm Gewissheit gab. Seine Daumen hakten in der kleinen, fast schon zierlich verspielten Unterhose ein, seine Hände bewegten sich, bewegten ihren Schlüpfer, begannen herabzugleiten, den sanften Schwung ihrer Hüften nachzuvollziehen, zu spüren, die wahre Macht ihrer Schenkel zu erfassen. Vor ihm trat ein schwarzhaariger Dschungel in Erscheinung – nein, eigentlich war die Behaarung zu gepflegt für einen Dschungel – ein Park eröffnete sich ihm, ein sanft bewachsener Park der.. Andi schaute fast reflexartig, erschrocken zu Seite, wollte sich dem was er da sah nicht stellen, gar nicht über die Konsequenzen seiner Wahrnehmung, seines Fühlens, seines Sehnens nachdenken.

Eine Spur zu ruppig zog er ihren Schlüpfer weiter hinab, stellte feste, dass er durch die leichte Spreizung ihrer Beine bald an seine, ihre, Grenzen geriet, sie dazu bewegte ihre Knie ganz leicht nach innen zu drehen um der Hose mehr Platz zu gewähren. Das sah eher ein Bisschen peinlich aus, so als wenn sie auf die Toilette musste, nahm etwas von ihrer Mächtigkeit. Andi gefiel die Vorstellung, dass er so etwas mit ihr anstellen, ihr diese Haltung zuweisen konnte.

Er wurde sicherer, selbstbewußter, anspruchsvoller….
Mirco begann sich zu entspann, einfach auf sich wirken zu lassen was er da sah. Die wohlgefomten nass glänzenden, sich schmiegenden Körper der zwei Polizistinnen, das liebkosende Gleiten von Fingerspitzen, Fingernägeln, ganzen Handflächen über Taillen, Rücken, Hüften, Schenkel, zwei Knackärschchen – über mehr. Lippen die sich um Brustwarzen schlossen, die genussvoll sich schließenden Augen der jeweils beglückten, der sich beim wohligen Ringen nach Luft öffnenden Mund; Lippen, die sich fast vor Erregung stülpten.

Die untersetzte Schnecke – Kampflesbe passte hier nicht mehr – ließ sich langsam, ließ ihre Zunge langsam herabgleiten, verharrte noch am Bauchnabel ihrer Kollegin, ihrer Gespielin, sank weiter, hockte, kniete vor ihr, arbeitete sich offensichtlich mit Nase, Mund, Zunge vor durch das Dickicht, dass sie noch trennte, vom magischen Dschungel ihrer Kollegin. Mirco stockte schier der Atem als er die Intensität dieses Spieles begriff, sich vorstellte was ihre Zunge wohl… Das Gesicht der größeren begann in Ekstase zu versinken, einer Ekstase die er von seiner Lederschnecke selbst kannte… Dann öffnete diese blöde Bulette für einen kurzen Moment die Augen, sah in seine Richtung, zuckte, erschrak, klopfte ihrer vor ihr sich mühenden Kollegin auf die Schulter, spürte dass irgendetwas nicht stimmte hier im Raum, wollte ihre Beweglichkeit wiedergewinnen um zu schauen.

Und löste doch nur ein Missverständnis – sah sich nun an Tempo, Druck, Aggressivität gewinnenden Attacken ihrer Gespielin ausgesetzt, wollte… konnte nicht… fühlte sich von dieser Lustattacke übermannt, überfraut, schloss die Augen, japste, stöhnte leiser, genoss, vergaß… Mirco verstand, wusste, dass er es bald mit zwei erfüllten wie misstrauischen Lesben zu tun haben würde, trat den Rückzug an, genoss noch einen letzten Blick – sie war in Ekstase. Er hatte genug gesehen – er hatte genug gefilmt… Mirco war zufrieden.

Andis Hände wanderten herauf, zu ihrem Bauchnabel, entdeckten die verblüffende Ausgeprägtheit, Stärke ihrer Bauchmuskulatur, genossen ihren zunehmend angespannten Tonus… glitten weiter
Andrea hätte eher an Aliens geglaubt statt daran, diesen Burschen in der Duschkabine zu treffen. Sie strengte sich an, zerfloss im Strom der durch ihre Geliebte ausgelösten Gefühle, zwang sich noch einmal zu schauen. Da war nichts! Sie hatte gesponnen. Was für eine blödsinnige Idee. Sie sackte herab, glitt an Moni herab, lockerte ihre Zunge, wusste, dass sie sich anstrengen musste wenn sie Monis Qualität erreichen wollte, sie genauso entrücken wollte wie ihr das gelungen war.

Sie ging auf, schleckte, vergaß sich, vergaß ihre Phantasien – Andrea ließ Moni tanzen.
Ganz langsam tanzten seine Finger voran, genossen die rythmischen Bewegungen ihrer Flanken, schritten herauf, okkupierten ihren Brustkorb, umschmeichelten ihn fast, spürten, dass ihre Atmung schneller, widerständiger, wurde. Andi genoss was er da sah, fühlte, erlernte die erste Obsession seines kurzen Lebens kennen, spürte wie seine bisher nach wie vor dominierende Angst vor der Grenzüberschreitung angefressen, vertrieben wurde von ganz neuen Gefühlen, Gelüsten, die sich in seinem noch nicht gänzlich ausgewachsenen Körper ausbreiteten, den gesamten Raum seines schmalen Brustkorbes auszufüllen begannen, seinen eigenen Atem beschleunigten… Er wurde getrieben, wusste dem nichts mehr entgegen zu setzten.

Seine Fingerspitzen berührten zwei annähernd kreisrunde Erhebungen, umkreiste diese, begann diese Hügel zu erobern, okkupierten, bespielten sie, kniffen dann ungeschickt. Zwei große, feste, runde Brüste die sich angenehm in seinen Händen schmiegten – die eine Zärtlichkeit und Weichheit vermittelten, die er dieser in ihrer Kampfmontur so burschikos wirkenden Bulette nie zugetraut hätte. Zwei Nippel Andi spürte wie sich der vor ihm schwerer atmende Körper anspannte, förmlich durch die Atembewegung der Flanken versuchte abzustoßen was sich da auf ihm vergnügte, genoss einen kurzen Moment der Ungewissheit, des Verharrens, griff dann zu, wog förmlich ihre Sport-BH-gepanzerten Brüste in seinen Händen, schätzte sie förmlich ab, spürte die beiden Nippel, die sich gerne zurückgezogen hätten, trotz des ungeschickten Drucks seiner Finger aber fast instinktiv erhärteten.

Andi spürte eine Veränderung, begriff, erfühlte, verstand, dass er sich soeben des fast intimsten Etwas dieser Kampfboulette bemächtigt hatte, ihr dabei in die Augen schauen konnte, in ihren Augen lesen konnte. Lesen konnte, dass vor ihm ein Prachtweib stand, dass selbst wenn es sich in seiner Kampfmontur versteckte, sich in einen halben Jungen verwandelte, doch sein Brüste mit sich trug. Und nun war er es, der ihre Brüste in seinen Händen hielt, geschlechtsreif, seine Macht sich in ihrem Blick spiegelnd.

In einem Blick der zunehmend flüchtiger, phlegmatischer wurde. Seine Amazone war jetzt ein Flitzebogen, gespannt, schob ihr Becken so weit vor wie es ihre Fixierung zuließ um einen möglichst großen Abstand zwischen den Eindringling und sich zu springen, berührte seinen Bauch, löste einen unbeabsichtigten Reflex aus, begriff in ihrem benebelten Geist zu spät, dass sie seine Aufmerksamheit in nicht beabsichtigter weise umgelenkt ihre Abwehr als etwas anderes begriffen, ihre vorgeschobenes Becken anders verstanden werden konnte….

Seine Hände packten ihre Hüften, zwangen sie genau diese Spannung zu halten, die sie doch eigentlich… Seine Füße standen zwischen ihren Füßen, gesellten sich in den Zwischenraum ihres gezwungener Maßen gespreizten Schrittes, erklommen diese so hilfreichen 30 cm der Bank. Ihre Arme, ihre Schultern registrierter dass sie plötzlich mehr zu tragen hatten, die Last eines halben Knabenkörpers sich durch seine Hände, die sich auf der linken und rechten Schulter eingehängt hatten, an ihren Oberkörper hängte.

Dieser aufdringliche Knabenkörper war nun so groß wie sie, hing förmlich an ihr, drängt sich an sie, raubte ihr die Luft, den Freiraum. Sie spürte etwas langes, hartes an ihrem Becken, fühlte wie aus der zunächst eher zufälligen Begegnung ein an Rythmik gewinnendes, zielstrebiger werdendes Reiben, Drücken wurde. Wäre Nina klar im Kopf gewesen, sie hätte geschrien, sich aus Leibeskräften gewehrt, diesen Kerl abgeschüttelt. Aber sie war nicht klar im Kopf. Irgendwo in ihr sträubte sich alles.

Irgendwo in ihr war alles so müde, dass sie einfach geschehen ließ, was da immer…
Ein unglaubliches Gefühl, Andi nahm nichts mehr rechts und links von sich wahr, nicht die ungläubig starrenden Gesichter der beiden Kleeneren, nicht das belustigte, gespannte Gesicht von Mircos brustfreier Bulette. Er spürte nur noch diesen Dampf, diese Energie, diesen Druck in sich, dieses unglaubliche Gefühl seiner Macht, ihrer Ohnmacht. Mit akrobatischer ionisierender Energie geladen brachte er das Kunststück zustande sich mit der rechten weiter an der Amazonenschulter zu halten, während die linke seinen Gürtel öffnete, die Hosen herabfallen ließ, die schon zu lange nicht gewechselte Unterhose zumindest bis zu den Knien herab streifte.

Es sprang förmlich heraus, Andi erschrak selbst vor der Energie, die sich sein Schwanz da angeeignet hatte, vor der Macht, die er jetzt über ihn ausübte. Mit noch ungeschickten Bewegungen steuerte er seinen Zauberstab zu seinem Ziel, ließ ihn sich in diesem Dickicht aus dunklen, kräftigen Haaren verirren, seinen Weg suchen. Mit dem Geschick eines viel zu jungen Anfängers stocherte er zwischen ihren Beinen herum, wurde sich nichts destotrotz der wachsenden Wucht seinen Luftstösse, seines gierig nach vorne strebenden Gliedes bewusst.

Andi ahnte, dass er gleich explodieren würde, rieb, stochert im Dunkeln, schoss den ersten Schuss seiner weißen Gisch in ihren schamhaarbewehrten Schritt, sozusagen ins nichts, spürte wie alles nass, rutschig, weicher wurde. Für einen kurzen Moment hörte er so etwas wie ein abwehrendes Grunzen aus dem Mund seiner Amazone, spürte wie sich ihr Becken etwas verschob, ihm distanzieren wollte, wie sich der Winkel ihres Schrittes zu seinem Fontänenstab veränderte. Für einen kurzen Moment spürte er einen Widerstand, der plötzlich nicht mehr dem zusammen gekniffenen, behaarte, Dreieck ihrer Oberschenkel entsprach.

Mit ungläubigem, genussvollem Staunen fühlte er wie sich etwas warmes rundes um seinen Zauberstab schloss, begriff, dass sein kleiner Eroberer das Tor gefunden hatte, die Pforte des Glücks durchschritt, schmolz er in der Wärme, der Lust, der sich seiner Amazone schlagartig zu bemächtigenden Spannung, dahin, fühlte er sich wie sein Geisyr, der sich jetzt, genau jetzt, mit voller Wucht entladen musste, entlud…. Andi löste sich förmlich auf, wuchs für einen kurzen Moment zu einer metaphysischen Größe, pulsierte, fühlte wie er seine Amazone erfüllte, sie unter seinem Pulsator erzitterte, spürte… spürte den frischen Wind als sie ihn wieder ausstieß.. wieder ausstieß… Das konnte doch nicht schon… noch einmal stocherte sein Schwanz zwischen ihren Schenkeln… versuchte zurückzukehren wohin sie ihn in einem kleinen Moment der Unachtsamkeit eingelassen….

Begriff, dass dieser Traum ausgeträumt, ausgenossen war. Ein letzter Schub seines Samens entlud sich zwischen ihren Beinen, nässte noch einmal den schwarzhaarigen Dschungel ein, bevor die Anspannung langsam von ihm wich, wieder einzelne klare Gedanken zuließ. Andi fühlte nach, begann zu begreifen was soeben für den Bruchteil einer Sekunde geschehen war, wuchs… spürte die Forderung in sich aufkeimen. Andi wusste, dass er… mehr wollte….

Sie waren weg! Aufgetaucht wie die Gespenster, wieder abgetaucht wie die Gespenster.

Nina war schlicht und einfach Sprachlos, mühte sich in ihrem benebelten Kopf zu sortieren was gerade geschehen war, was sie sich ausgesponnen zu haben hoffte. Mit einer unglaublichen Lethargie, der Lethargie des völligen Unverständnisses, glotzte sie Kathrin durch den Nebel an: „du sagst den andern aber nichts, oder?“. Sie wusste selbst nicht, was sie damit ausdrücken wollte, ob sie eine Bestätigung dieses Albtraumes erhalten oder aus ihren Halluzinationen in die Realität zurückgeführt werden wollte.

Kathrin begriff, wusste das lallen zu deuten, beschloss Nina ein Bisschen abzulenken, in eine angenehmere Realität zu führen, sich dabei selbst noch einen Dienst zu erweisen. Sie brachte Nina dazu, an ihr liebstes Hobby zu denken, die eigenartigen phantasiehaften Erinnerungen in ihrem Kopf nach hinten zu schieben… „Und, wann geht ihr wieder reiten?“ Nina lebte einen Hauch auf. „Montag nachmittags. Moni hat ‚ne neue Reitbeteiligung um 15:00 Uhr bekommen“. „Da ist doch bestimmt nicht viel los, oder?“ Nina lallte noch immer: „Gar nischt; das ist toll“.

Dann viel ihr Kopf zur Seite und sie nickte leicht weg. Kathrin wusste, dass jetzt der Moment gekommen war zu verschwinden. Kathrin hatte das immer hoch erotisch gefunden, wenn die pralle Moni und die pralle Nina in ihren frisch gewienerten Reitstiefeln, ihren eng anliegenden Reithosen durch den Stall marschiert waren; die Gerte in der Hand. Ihr wurde innerlich bereits wärmer. Für einen kurzen Moment stellte sie sich vor, wie Mircos lange Finger über Monis Reitstiefel… wie der gerade so explodierte Andi plötzlich vor der gestiefelten Nina, die beiden anderen der völlig perplexen Andrea in die Stiefel halfen, nachdem sie hinein gewichst… wir ihre stolzen Kolleginnen in ihren Stiefeln … Kathrin spürte eine Lustwelle in sich aufsteigen, die ihr keine Alternative mehr ließ… Sie musste mit Mirco reden… Kathrin verdrückte sich, überließ die halb dahin dämmernde Nina ihren Träumen….


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