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Meine Stiefmutter (Netzfund)…Lange Geschichte…

Ich betonte das ich NICHT der Autor dieser Geschichte bin. Die Geschichte ist auch fĂŒr Motorradfahrer interessant 😉

Meine Stiefmutter

Zwei Leiber lagen verschwitzt auf einer Matratze, die Zudecke knödelte
sich unbequem unter den Körpern. Trotzdem wagten sie es nicht sich zu
bewegen. Durch die offene BalkontĂŒre drang eine leise erfrischende
Brise und romantisches Mondlicht. Etwas entfernt sah man in der
Dunkelheit die Lichtreflexe des Sees schimmern. Die Atmung hatte sich
etwas beruhigt, nicht so die HerzschlÀge.

Es war etwas geschehen womit sie im Grunde nicht rechneten, was besser
auch hÀtte nicht geschehen sollen. Nur was nun? Es war traumhaft schön.
Es war nicht einfach nur einen dicken Hals loswerden. Hormone regeln.
Nein – beide erkannten dass sie soeben etwas vollzogen hatten was sich
ĂŒber Monate ganz subtil irgendwie anbahnte, was sie versuchten
krampfhaft zu Vermeiden und doch irgendwann Unvermeidlich wurde.

Es war kein Sex. Es war Liebe machen. Der horizontale Ausdruck ihrer
wahren GefĂŒhle zueinander die jetzt nicht mehr zu leugnen waren. Eine
Liebe welche von der Gesellschaft so nicht geduldet wird. Konventionen,
Normen, Vorschriften. Aber echte Liebe hÀlt sich nicht an so etwas.
Liebe sucht sich ihren Weg, GefĂŒhle wollen hinaus und erwidert werden.
Interessen suchen sich Gleichgesinnte. Menschen suchen Aufmerksamkeit
und Zuwendung. Findet man den perfekt passenden Menschen wird es sehr
schwierig dagegen anzugehen.

Nur was kommt jetzt? Wie geht es weiter? Die GefĂŒhle fĂŒreinander sind
raus. Was kann man davon in den Alltag retten? Zwei Köpfe zermarterten
sich schweigend in der Nacht nebeneinander ĂŒber wohl das selbe Thema.
Streichelten sich liebevoll. Der eine hatte eine weiche Haut wegen
seiner Jugend, die andere weil sie sich immer gewissenhaft pflegte und
vielleicht die genetische Veranlagung dazu hat. Das alleine aber war es
nicht. Es war eigentlich das tiefe unbedingte Vertrauen, das GefĂŒhl
uneingeschrĂ€nkt genau so genommen zu werden wie man eben war….

Aber halt, langsam, alles ganz von Vorne:

Hi! Ich bin Michael. In meinem Alter eher Mike. Viele Jahre lebte ich
jetzt mit meinem Vater alleine. Eine MĂ€nner-WG sozusagen. Das
funktionierte so eigentlich ganz prima. Auf jeden Fall besser als meine
Mutter noch mit uns lebte. Die ist vor sechs Jahren gegangen weil sie
sich was besseres gesucht hatte. Also einen Typen mit Haus, Garten,
Pensionsanspruch, Pauschalurlaub und Limousine.

Seither war ich weitgehend auf mich selber gestellt. Mein Vater muss
arbeiten wie viele andere auch. Oft im Ausland. War er Zuhause dann
vertrieb er sich seine Freizeit mit den Kumpels. Genau wie ich auch,
mit meinen Kumpels halt. Mein Leben bestritt ich mit etwas Taschengeld
und Zeitung austragen.

Wir leben jetzt auch in einem Haus – allerdings nur ein Reiheneckhaus
und gemietet. FĂŒr mich ganz in Ordnung, ich habe den Dachboden zur
alleinigen Nutzung. Ausgebaut, mit kleinem Bad und kleiner Kochnische.
In der Garage kann ich in Ruhe basteln. Am Moped.

Mal hatte mein Vater eine Freundin, mal nicht, so genau hat mich das nie
interessiert was er da unten im Haus eigentlich macht. Ich habe ja oben
mein eigenes Reich. Wenn ich spÀt nach Hause kam ging ich leise die
Treppe hoch, dann hat er nie mitbekommen wann ich heimkam. Wir gingen
uns halt so gepflegt aus dem Weg, jeder macht was er meint solange es
keinen Ärger gibt. Sah ich ihn mal haben wir schon bisschen nett
zusammen gequatscht, aber so richtig fanden wir nie den Draht zusammen.

Wichtig fĂŒr mich sind Mopeds. FrĂŒher hochgradig getunte Roller, gleich
wo ich 18 wurde hab ich richtig aufgerĂŒstet. Neben einem Roller fĂŒr den
gewöhnliche Alltag kam eine Huzuki GSXR 750. Mit 34 PS – auf dem Papier
wegen dem StufenfĂŒhrerschein. Real fast das fĂŒnffache. Meine Kumpels
sind auch alle Need for Speed. Schon immer. Einfach nur Mopedfahren, am
See paar Bierchen knallen und paar WĂŒrstchen grillen, bisschen Musik
und das Leben ist in Ordnung. So einfach kann es sein. GlĂŒcklicherweise
sind die sonst ganz in Ordnung, also keine krummen Sachen und so. Nur
Moped. Und da haben sie uns frĂŒher auch noch nie erwischt. Denn
entweder dein Moped ist original Lahm oder so schnell dass die
Sherriff’s nur blöd schauen. Zwischendrin gibt’s nix.
Heute verdiene ich mein Geld als Azubi in einer Spedition. Taschengeld
gibt’s immer noch, Dad hat anscheinend vergessen den Dauerauftrag zu
löschen. Ist mir recht. Heute muß ich auch nicht mehr zur TĂŒre
reinschleichen, ich darf offiziell ausbleiben so lange ich noch frĂŒh
zur Arbeit aufstehen kann. So hÀtte es eigentlich noch ewig weiter
gehen können.

Bis sich langsam dunkle Wolken zusammenbrauten. In Form einer Frau. Erst
sah ich sie ewig nicht, hab nur gehört wie sie manchmal unten geredet
haben. Oder gefickt – aber das war nicht sehr oft und beschĂ€mend kurz.
Von der Stimme her schien es immer die Gleiche zu sein. Und im
Treppenhaus standen immer mehr Schuhe vor Dad’s TĂŒre. Eine kleine
GrĂ¶ĂŸe. Wie gesagt ist mir egal was Dad unten macht, ich bin eh kaum
Zuhause. Man sah sie nun auch öfters im Ort zusammen. Und die Leute
tuschelten.

Der Keller ist der einzige Raum den wir zusammen nutzen, weil da die
Waschmaschine steht. Im Heizraum hing jetzt oft auch ihre WĂ€sche auf
der Leine. Und meine Klamotten daneben, die hatte sie wohl
offensichtlich mitgewaschen. Soll mir recht sein.

Irgendwann sah ich sie dann doch mal, wie sie zusammen neben der Garage
aus seinem Auto ausstiegen. Da wurde sie mir offiziell vorgestellt:
Misaki. Eine Reisfrau. Also eine Quergeschlitzte, wenn du weißt was ich
meine. Bisschen jung fĂŒr seine VerhĂ€ltnisse vielleicht, keine Ahnung wo
er die her hatte. Ich meine die sind ja schon immer irgendwie ganz sĂŒĂŸ,
vielleicht aus Thailand importiert, wie man so oft von Àlteren MÀnnern
hörte? Meine Hand wollte sie aber dann doch nicht schĂŒtteln, nur wegen
dem bisschen schwarzen Kettenfett an der Pfote. Na ja, Frau halt. Wenn
ich die kĂŒnftig so oft sehe wie das letzte halbe Jahr kann es mir eh
egal sein.

Anfangs schien mein Dad wohl öfters Zuhause zu sein, irgendwann ging er
seinem alten Trott wieder nach. Genau jenem, der auch meine Mutter zur
Weißglut und damit aus dem Haus trieb. Ich denke er mochte Misaki
durchaus, genau wie meine Mutter, er war nur zu Bequem seine
Gewohnheiten anzupassen oder zu Egoistisch etwas RĂŒcksicht zu Nehmen.

NatĂŒrlich muß man sich in meinem Alter auch öfters einen AbschĂŒtteln
wenn man keine Freundin hat. Sonst fÀngt man bei absolut jedem Rock zu
sabbern an, wird man im Alltag auf Dauer einfach unertrÀglich und
tendiert auch dazu sich wegen MĂ€dchen zu Blamieren. Stichwort Notgeil.

Ich nutzte die bewÀhrte Methode der Wixvorlage am Laptop aus dem Netz,
bisschen Titten gucken und unter dem Schreibtisch oder in der Dusche
mit der Hand ausleeren. Dann ist wieder Ruhe fĂŒr paar Tage und man kann
MĂ€dchen gelassener gegenĂŒber treten. Seit wir eine Quergeschlitzte im
Haus hatten erweiterte sich mein Interesse mehr auf Bildchen und
Filmchen mit dieser Rasse, aus purer Neugierde. Sind schon echt ganz
lecker diese Frauen. Ob die wohl in echt beim Ficken auch immer so
Quietschen? Von meinem Dad unten höre ich nur manchmal das Bett rumpeln
und sein blödes Grunzen. Eher zum Abgewöhnen.

Keine Ahnung was Misaki unten im Haus so machte, einer meiner Kumpels
sah sie in der Stadt mal morgens in eine Sprachenschule gehen. Fast
tÀglich ging sie Joggen. Oder fuhr mit meinem alten Mountainbike.
Manchmal kam Misaki an der Garage vorbei und wollte bisschen Quatschen,
aber ich verstehe die ja kaum. Über was soll ich mit der auch reden?
Wenigstens schien sie in Reisland auch ein Moped zu haben. Eine 400-er
Sonda. Sagte sie. DrĂŒber raus gab’s kaum BerĂŒhrungspunkte. Trotzdem kam
sie immer wieder mal vorbei. Nicht dass sie unsympathisch war, sogar
ganz im Gegenteil. Aber eine andere Welt eben.

Eines Sonntag Abends kam sie mal mit zwei Bier zur Garage, meine Kumpels
waren gerade alle gefahren. Das hört man immer recht deutlich, noch
zwei HĂ€userblocks weiter. Misaki setzte sich auf mein Moped und fragte
ob wir reden können. Wenigstens mal eine Frau die genau weiß wie man
sich auf ein Moped am SeitenstĂ€nder setzen muß, damit es nicht
versehentlich umkippt. Das mit der 400-er Sonda glaube ich jetzt eher.

Ich saß auf einer umgedrehten Bierkiste und musste zu ihr aufsehen. So
wie sie am Bock flezte hĂ€tte sie auch beim Fotoshooting fĂŒr ein
Bikermagazin sein können. Zumindest sah sie so aus, das erste Mal dass
ich sie genauer ansah. Schwarze lange Haare bis an den Arsch,
hellbraune ebenmĂ€ssige Haut, schmale dunkle Augen, ziemlich dĂŒnn und
klein im Körperbau. Ihre Bekleidung stand etwas im Kontrast zu ihrem
Auftreten, sie schien bei genauerem Betrachten eher ĂŒber 30 zu sein,
war stets sehr konservativ gekleidet.

„Klar können wir reden Misaki, was gibt’s?“

„Macht es dir etwas aus ohne Dialekt zu sprechen, ich verstehe dich dann
besser?“

„Kann ich machen, Misaki. Was willst du quatschen?“

„Sieht wohl so aus als wenn ich nun öfters da wĂ€re.“ begann sie etwas
zögerlich, ich musste genau zuhören um sie zu verstehen und sah dabei
auf ihren Mund. Schöne volle Lippen, gute weisse ZÀhne. Angenehme
harmonische Stimme.

„Ja, sieht wohl so aus. Auf was willst du hinaus?“

„Weisst du dass ich mit deinem Vater verheiratet bin?“

„Gulp…..“ fast hĂ€tte ich den letzten Schluck Bier auf den Boden
gespuckt.

„Er hat dir das nicht gesagt?“

KopfschĂŒtteln.

„Kann es sein dass du mir etwas aus dem Weg gehst, Mike?“

LĂ€ngeres Überlegen. „Nein Misaki, aus dem Weg gehen ganz sicher nicht.
Es ist eine gepflegte GleichgĂŒltigkeit. Sonst nix, also nix
persönliches. Ich kenne dich ja kaum. Wo kommst du ĂŒberhaupt her? Woher
kennst du meinen Vater?“

„Aus der Arbeit. Ich komme daher wo deine Huzuki her kommt. Hamamatsu
Shizuoka.“

„Japan?“

„Japan!“ LĂ€ngeres Zögern. Dann fuhr Misaki fort: „Weisst du, bei uns ist
die Familie ein sehr hohes Gut. Ich will dich nicht nerven, wenn du mir
aus dem Weg gehen willst respektiere ich das. Es tut mir nur etwas weh.
Dein Vater ist auch etwas Abweisend geworden.“

Jetzt tat sie mir direkt Leid. Es hatte sie sicher ziemlich Überwindung
gekostet mich anzusprechen.

„Das mit meinem Dad darfst du nicht so eng sehen, er ist halt ein
Eigenbrötler. Ich denke der mag dich schon ganz gerne. Aber er ist eher
so der Typ einsamer Wolf. Er kommt gelegentlich aus dem Wald um sich zu
Paaren oder ein Schaf zu reißen aber sonst sieht man ihn nicht. Nur
manchmal heult er Nachts den Mond an. Du siehst selber wie oft er mit
mir redet und wir haben rein garnichts gegeneinander. Der war schon
immer so. Ich gehe dir auch nicht aus dem Weg, ich weiß halt nicht was
ich reden soll. Das ist alles.“

„Dann können wir uns besser kennenlernen?“ Ihre Miene erhellte sich
etwas.

So wirklich Begeistert war ich nicht, sagte aber trotzdem zu: „Klar,
können wir.“

„WĂŒrdest du mich mal auf deinem Motorrad mitnehmen? Ich vermisse das aus
meiner Heimat und hier darf man ja so schnell fahren wie man will?“

Auch das noch. Eine Frau auf meinem Moped. Kurzes Überlegen. Ach was
soll’s, die 50 Kilo hinten drauf machen das Kraut nicht Fett, einmal
geht schon und dann ist Ruhe. Je eher umso besser.

„Am kommenden Samstag? Da fahren wir an den Stausee?“

Misaki lĂ€chelte. „Samstag. Hast du Schutzkleidung fĂŒr mich?“

„Nein, KindergrĂ¶ĂŸe hab ich nichts.“

Sie grinste. „Gut, ich schicke heute noch eine SMS nach Hause, lasse mir
mit Luftfracht meine Sachen von meinen Eltern schicken, das kommt noch
bis Freitag an. Dann bis Samstag!“

? Uhr hier vor der Garage.“

„Gute Nacht!“

Misaki sprang behende vom Bike und ging erleichtert. Ich war weniger
begeistert, spĂŒlte das restliche Bier die Kehle hinab und rĂ€umte das
Werkzeug in die blaue Kiste. Auf was hatte ich mich da jetzt wieder
eingelassen? Egal. Sie hatte recht. Wenn man schon unter einem Dach
lebt muss man sich ja nicht aus dem Weg gehen. Irgendwie schien sie
ganz in Ordnung. Holte nochmal den 5-er Inbus aus der Kiste und
schraubte den abdeckenden Höcker vom hinteren Teil der Sitzbank. Da saß
noch nie wer hinten drauf.

Die Arbeitswoche verging ereignislos, der Arbeitsweg und die
allabendliche Eisdiele war mit dem Roller billiger zu bewÀltigen. Vor
allem einen Roller klaut keiner. Ich freute mich auf den Ausflug mit
den Kumpels. Was ich von Misaki und der Reaktion meiner Kumpels auf
meine Stiefmutter halten soll war noch nicht ganz eindeutig. Jedenfalls
kam ihr Paket aus Japan offensichtlich rechtzeitig.

Ebenso rechtzeitig stand Misaki am Samstag von meinen Kumpels viel
beachtet neben der Garage, als ich mein Moped hinter dem Roller hervor
pulte und in die morgendliche Sonne schob. Man sah genau wie die Jungs
sie Aufmerksam musterten, deren Gedanken konnte man Erahnen.

Misaki’s Bekleidung in Form der Lederkombi wirkte abermals etwas
unpassend zu ihrer sonstigen Erscheinung, das abgetragene Leder war in
den Werksfarben von Sonda, hatte zahlreiche Kratzspuren und der Helm in
den Farben eines bekannten Sponsors lackiert, mit mehreren
Abreissvisieren versehen. Die Knie und Ellenbogen recht ausgeleiert,
abgeschliffene Pad’s auf den KlettflĂ€chen, seitlich abgeriebene Sohlen
an den schweren Stiefeln. Seltsam. Sehr seltsam!

Wenige Augenblicke lief der Motor warm, derweilen stopfte sie ihren
kleinen Rucksack in den meinigen und nahm diesen selbstverstÀndlich auf
den RĂŒcken, kletterte dann umstĂ€ndlich hinter mich auf den erhöhten
Soziasitz. Ich als einziger mit Sozia, alle anderen alleine. Auch ein
neues GefĂŒhl. Aber ihr Federgewicht merkte man kaum, sie wusste genau
sich unauffÀllig zu Verhalten, nach nur wenigen Metern verschmolz sie
mit Moped und Fahrer. Mehrmals musste ich mich vergewissern ob sie noch
da war.

Der Weg zum Stausee ist so ein Thema fĂŒr sich. Kleine Nebenstrecken,
wenig Verkehr. Erst fĂ€ngt immer alles ganz gemĂŒtlich an, man tuckert so
vor sich hin. Also das was die Jungs halt tuckern nennen. Irgendwie
schaukelt sich das aber immer weiter hoch. Das ist jedesmal so. Blöd
ist auch dass ich fast das kleinste Mopped habe. Nur Konrad hat eine
675-er Daytona, aber die ist so stark getunt dass sie fast so schnell
ist wie meine 7Âœ -er. Dazu noch mein Ballast hinten drauf. Ich hĂ€tte im
FrĂŒhling beim Kauf gleich die 1000-er nehmen sollen.

So entwickelt sich die letzte halbe Stunde dann immer eine regelrechte
Hatz, wie eine Treibjagd. Konrad – der Hirnloseste – vorneweg. Dahinter
Fireblade, R1 oder paar grĂŒne Ninja’s bunt gemischt, je nachdem wer
alles mitfĂ€hrt. Ganz hinten ich, hab ja erst paar Wochen die große
Pappe. So ein mÀchtiger 4-Zylinder ist halt doch was anderes wie ein
getunter 125-er Roller.

Wir kamen dann also am Stausee mit kompletter Mannschaft an, ich betone
das so ausdrĂŒcklich weil das nicht immer selbstverstĂ€ndlich ist. In der
Rollerzeit starben unterwegs immer reihenweise die frisierten Motoren
wie die Fliegen. Mit den großen Moped’s bleibt schon mal der eine im
Acker liegen oder der andere „parkt“ unter einer Leitplanke.
GlĂŒcklicherweise ist noch nichts schlimmeres passiert.

Wir finden dann auch immer gleich einen passenden Platz am Stausee, bei
so einer Horde schwer belederter Jungs wollen brave FamilienvÀter
meistens keine TerritorialansprĂŒche durchsetzen. Obwohl wir eigentlich
ganz Harmlos sind. Kam es mir nur so vor oder belauerten alle irgendwie
Misaki? Jeder tat so gleichgĂŒltig wie möglich, trotzdem schielten alle
zu meiner Stiefmutter.

Es dauerte etwas bis sie sich mit wilden Bewegungen der HĂŒfte und des
Oberkörpers aus dem engen Leder gepult hatte. Darunter trug sie weiße
Shorts und direkt gleich ihren weissen Badeanzug. Sie zog ihren
Rucksack aus dem meinigen heraus, fischte daraus ein großes Handtuch
und eine kleine Plastikflasche, breitete jenes Handtuch auf der Wiese
aus. TĂ€usche ich mich oder war es noch nie so Ruhig wenn wir wo
ankamen? Die Jungs drapierten ihre Luftmatratzen in respektvollem
Abstand, so dass mir der Platz direkt neben Misaki blieb.

Die Frau setzte sich, öffnete ihren Zopf und begann sich mit einer
BĂŒrste die langen schwarzen Haare zu kĂ€mmen. Das dauerte ewig, jede
Bewegung interessiert verfolgt. Nicht nur von den Jungs, sondern auch
von besagtem benachbartem Familienpapi. Anschließend begann sich Misaki
auf der Vorderseite mit Sonnencreme einzureiben. GĂŒtiger, was fĂŒr ein
sinnlicher Anblick. Keine Ahnung ob sie merkte was sie in diesem Moment
anrichtete, ob sie sich der Aufmerksamkeit bewusst war. Zwei der Jungs
legten sich auf den Bauch, ich konnte mir schon denken warum.
Vielleicht war sie einfach den Umgang mit vielen MÀnnern gewöhnt?

Dann ein suchender hilfloser Blick um sich herum mit der Tube in der
Hand, es war klar was sie wollte. UnterstĂŒtzung. GlĂŒcklicherweise blieb
der Blick dann an mir hÀngen, mit einem entschuldigenden LÀcheln
reichte sie mir die Tube und drehte mir den RĂŒcken zu, nahm die offenen
langen Haare nach vorne ĂŒber die Schulter, streifte die elastischen
TrĂ€ger vom RĂŒcken und hielt den Badeanzug mit ĂŒberkreuzten HĂ€nden vor
den BrĂŒsten. In diesem Moment beneideten mich 8 Jungs. Und der Nachbar.

Etwas Vorsichtig und Unsicher begann ich die weisse Lotion auf Nacken,
RĂŒcken und Schultern zu verteilen. Am Nacken hĂ€tte man sich das sparen
können bei dieser wallenden Haartracht. Soweit dachte ich nicht, wollte
Pflichtbewusstsein demonstrieren. Etwas irritierte mich ihr Körperbau.
Eigentlich schlank, Oberarme und Nacken jedoch steinhart und
VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸig stark konturiert.

Die WirbelsÀule zeichnete sich deutlich durch die glatte Haut. Von
hinten sah sie aus wie ein ganz junges MĂ€dchen, nur im Gesicht konnte
man vielleicht ihr wahres Alter vermuten. Wobei wir EuropÀer die
Asiaten eh schlecht schÀtzen können und paarunddreissig Jahre ist ja
auch kein Alter, wenn es noch so dermassen lecker dargeboten wird wie
im Falle von Misaki. Wenigstens einen guten Geschmack hat mein Dad.
Jede Rundung, jeden Muskel, jede Kontur versorgte ich gewissenhaft mit
Lotion.

„Du darfst jetzt aufhören Mike, die Haut wird schon ganz blass vom
vielen Reiben. Danke!“

„Äh jaa, entschuldigung…..“ Die Jungs kicherten. Keine Ahnung, das war
die erste Frau die ich einschmierte, wegen mir hÀtte es noch durchaus
grĂŒndlicher sein dĂŒrfen?

Misaki legte sich auf den Bauch, legte die Haare neben den Kopf, ließ
sich den RĂŒcken von der Sonne schmeicheln. Vom Po konnte man nur
Vermuten wegen den weiten Shorts. So kehrte langsam etwas Ruhe ein,
jeder döste bisschen vor sich hin, las Zeitung oder sah den Nachbarn
zu.

Nach einer Zeit schien Misaki vom Schlaf aufzuschrecken, orientierte
sich kurz, sah mich an.

„Mike, gehen wir etwas schwimmen?“

„Klar, deswegen sind wir da?“

Behende stand Misaki auf, die weite Short war schnell am Boden abgelegt.
Jetzt sah man ihren atemberaubenden Po. Zwei kleine harte KĂŒgelchen,
der straffe elastische Stoff rutschte etwas zwischen die Backen,
betonte damit den Hintern auf waffenscheinerforderliches Niveau. Wir
gingen zum Wasser, begannen zu Schwimmen. Wobei ich nicht lange
mithalten konnte.

„Ich kehre dann mal wieder um….“

„Gut Mike, ich drehe noch eine Runde…..“, dann erhöhte Misaki abermals
ihr Tempo und wechselte ins Kraulen. Da hÀtte ich nie mitgehalten.
Langsam plantschte ich zurĂŒck, blieb im flachen Wasser neben Eddy
sitzen, pisste unauffÀllig aus der weiten Boxershort heraus in den See
(GrĂŒĂŸe nach Neudorf, der Stausee ist euer Trinkwasser!), quatschte eine
ganze Zeit mit Eddy ĂŒber seine Ninja und wir begafften zusammen
fachmÀnnisch andere MÀdchen.

Irgendwer bemerkte irgendwann zu mir: „Wo ist eigentlich deine Mutter?“

„Meine Stiefmutter!“ verbesserte ich, suchte den Horizont bis zum
gegenĂŒberliegenden Ufer ab. Wir sahen weit draussen einen Schwimmer,
waren uns nicht sicher. Gingen zum Bademeister auf dem Hochstuhl. Ob
ihm eine kleine Frau aufgefallen ist? Wir vermissen jemand.

„Ja, die ist mir lĂ€nger schon aufgefallen,“ er fĂŒhrte sein Fernglas
nach, „die schwimmt da draußen. Aber kein Grund zur Sorge, das sieht
bei der absolut professionell aus, die zieht voll durch und macht sowas
anscheinend öfters. Wenn sie MĂŒde ist wird sie schon wieder kommen.“

So war es dann auch. Nach zwei Stunden. Und vier Runden um den
kompletten See. Die Frau war ein Konditionswunder. Joggen,
Mountainbike, jetzt war der Triathlon komplett. Wenn ich nur ein
viertel ihrer Energie hĂ€tte….

Viel beachtet dann ihr wackeliges verlassen des Wassers auf dem
steinigen Grund. Ihre kleinen harten Muskeln vom kalten Wasser und der
vielen Bewegung stark konturiert, die langen Haare klebten am Körper.
Die winzigen Brustwarzen wollten durch den dĂŒnnen Stoff stanzen, der
SchamhĂŒgel erhob sich gut sichtbar unterhalb des flachen Bauch.

Keine Ahnung ob ihr das bewusst war, aber der Badeanzug war an den
wichtigen Stellen leidlich Transparent, das heisst man sah die dunklen
Brustwarzen leicht durchschimmern und obwohl im Schritt aufgedoppelt
blieb es so durchsichtig dass Schamhaare eben nicht erkennbar wurden.
DafĂŒr zog es das elastische Gewebe etwas in die kleine Pflaume.

Obwohl sie ziemlich klein ist erschienen ihre schlanken Beine mit diesem
hoch ausgeschnittenen Badeanzug im VerhÀltnis zum Körper ellenlang.
Seitlich am Brustkorb durch die Ausschnitte der Brustansatz zu
Vermuten. Sie ging langsam und andÀchtig, legte sich auf ihr Handtuch.
Und drei Jungs legten sich plötzlich auf den Bauch.

Wie immer machten wir, oder besser die Anderen spÀter am See Blödsinn,
vor allem nachdem paar Bierdosen geleert waren. Diesmal vielleicht
sogar etwas mehr Unfug wie sonst, der Eine oder Andere musste sich wohl
vor der schönen Frau profilieren. Ich hielt mich zurĂŒck, wollte nicht
unangenehm auffallen, keine Ahnung ob oder was sie Dad erzĂ€hlen wĂŒrde.

Die ZurĂŒckhaltung wurde dann zu meinem Nachteil, denn ich holte mir eine
Verletzung an der Hand beim toben der Anderen, irgend ein Trottel trat
drauf als ich in der Sonne döste. Die Schwellung ging trotz kĂŒhlen im
See bis zum Abend nicht zurĂŒck. Heimfahren damit schwer möglich. Misaki
sah sich das genau an, sagte dann: Sie fÀhrt!

„Also Misaki, das ist ein echtes Motorrad, kein 400-er Moped.“ Sagte ich
etwas Überheblich.

„Ich weiß.“ Sie lĂ€chelte milde. „Wir können ja aber auch mit dem Bus
heimfahren und dein Moped inzwischen hier stehen lassen?“

Volltreffer. Sie wusste das kĂ€me niemals fĂŒr mich in Frage. Also saurer
Apfel und unter den spöttischen Blicken der Kumpels hinten drauf
klettern. Misaki kam mit den Zehenspitzen gerade eben so auf den Boden,
musste sich weit an die Stummellenker strecken, wir mussten im Stand
sehr vorsichtig balancieren. Als die Fuhre dann mal rollte ging es
halbwegs. Sie machte mehrere Bremsproben und Einlenkversuche, fuhr
einen kurzen imaginÀren Slalom, probierte etwas mit Hebeln und
Bedienelementen. Schon nach wenigen Kilometern war sie im Element, sie
muss wohl Zuhause recht viel gefahren sein, so fÀhrt keine AnfÀngerin.

Die Kumpels wollten sie anscheinend testen, fuhren fast genauso schnell
wie sonst auch. Schon nach 50 Kilometern blieb Misaki eng hintendran.
Nach einer Stunde wurde sie mit den Drehzahlen mutiger, vor allem beim
Überholen. In den Kurven ließ sie stehen, paarmal flitzten
Begrenzungspfosten in Kopfhöhe an mir VorĂŒber. Ich bekam echt Angst.

Das letzte StĂŒck bog sie plötzlich zackig auf die Autobahn ab, ließ die
anderen auf der Landstraße davon ziehen, ich schiss mir fast in die
Hose. Was hat sie vor? Das heisst Autobahn, mein Moped war noch nie da
drauf. Wenn man dort mit dem Motorrad was zu suchen hĂ€tte hieße es auch
Mopedbahn? Was sagte Misaki noch? Hier darf man so schnell fahren wie
man will? Erst wollte ich noch lautstark protestieren. Wollte.

Denn sie zog noch in der Auffahrt den Hahn voll auf. Zweiter Gang fast
ausgedreht um die Kurve, die Fußraste kratzte Leicht am Boden, die
Drehzahl schwankte UnregelmÀssig, das heisst das Hinterrad hatte
Schlupf. Beim dritten Gang voll wurde das Vorderrad noch etwas leicht.
Ist die Bescheuert? Am Ende der Beschleunigungsspur kam der vierte und
Misaki zog durch.

Klar, mein Moped ist komplett entdrosselt, auch die Leistungsbegrenzung
in den ersten drei GĂ€ngen. Aber noch nicht eingefahren. Ich hatte bis
dahin ehrlich keine Ahnung was geht, war selber Überrascht…..
nicht….. Ich hatte nackte blanke Angst.

Die Autobahn hat zwei Spuren. Eigentlich, dachte ich. Und mein Moped hat
hervorragende Bremsen. Verflucht, warum benutzt sie die dann nicht? Sie
war im sechsten Gang, voll ausgedreht. Der lĂ€rmende Fahrtwind riß an
meinem Kopf, Misaki war klein genug dass sie komplett hinter der
schlanken Verkleidung verschwand. Festkrallen mit einer gesunden Hand,
die Bauchmuskeln schmerzhaft angespannt vom reinstemmen in die hohen
Fußrasten.

Zwei Spuren? Anscheinend hatte ich in der Fahrschule etwas versÀumt oder
in Japan ist die Standpur zum Überholen da und der Meter Bahn vom
Mittelstreifen bis zur Leitplanke extra fĂŒr die schnellen Mopeds
freigehalten? Hupen hörte ich niemand, zu schnell flitzten die Autos an
uns vorbei. Von Vorne nach Hinten. Dann wurde der Fahrtwind endlich
wieder leise und kurze Zeit spÀter waren wir Zuhause.

Ich war nicht mal mehr wĂŒtend, sondern nur noch geschockt und tief
erleichtert.

„Frau, bist du bescheuert? Hast du Kamikaze-Gene im Blut?“ meine Stimme
klang sicher nicht sehr freundlich.

Misaki grinste nur fröhlich. „Geht echt gut, dein Moped. Habe ich
vergessen zu erzÀhlen dass ich in Japan unter anderem den Sonda
Markenpokal auf einer RS 400 mitgefahren bin?“

Jetzt wurde mir so einiges klar, aber in Ordnung war das sicher nicht.

„Trotzdem gelten bei uns noch Verkehrsregeln!“

Wahrscheinlich war ich mehr wĂŒtend ĂŒber mich selber dass ich mir von
einer Frau den Schneid hatte abkaufen lassen.

Die Frau grinste immer noch in sich hinein, schien komplett Entspannt.
„Danke fĂŒr den schönen Tag, hoffentlich nimmst du mich mal wieder mit?“

„Gute Nacht!“

Meine Wut verrauchte langsam. Nochmal mitnehmen? So sicher war ich mir
da nicht. Nicht nochmal so einen kriminellen Stunt! Aber eigentlich war
sie echt ganz in Ordnung, ich hatte sie nur völlig UnterschÀtzt, begann
sie in einem ganz anderen Licht zu sehen.

Mit schlurfenden Schritten in den schweren Stiefeln und mit
quietschender Lederkombi ging sie zum Haus, nahm unterwegs ihren Helm
ab und schĂŒttelte die langen Haare aus. Ein schöner Anblick.

Unter der Woche sah ich sie manchmal wenn sie mit ihren hautengen
Gymnastikhosen vom Joggen kam oder in ihrer klassischen Bekleidung zum
Einkaufen. Immer öfters entspann sich ein kurzer oberflÀchlicher
Plausch, ich begann sie in meinem Umfeld zu Akzeptieren. Ertappte mich
manchmal dabei ihre Gesellschaft zu Genießen.

So unternahmen wir dann doch noch öfters was zusammen, so schnell können
VorsÀtze kippen. Frauen machen eigene Regeln denen ich noch nicht
gewachsen war. Misaki kam nun auch Abends gelegentlich mit an die
Eisdiele, zur Freude meiner Kumpels. Der lockere unkomplizierte Kontakt
zu meinen Freunden ließ sie aufblĂŒhen, trotzdem hatte sie strikte
Grenzen was baggern betraf. Ab einem bestimmten Zeitpunkt blieb sie
total Altmodisch und Konservativ. Mein Dad war zu der Zeit kaum noch
Zuhause.

„Mike, du arbeitest doch in einer Spedition?“ fing sie eines Abends mal
an.

„Ja, warum?“

„Dann könnte ich mir mein Motorrad von daheim schicken lassen und du
hast dein Moped wieder fĂŒr dich alleine? Doppelten Spaß fĂŒr uns Beide?“

„Klar, gute Idee! Ich frag gleich morgen mal meinen Vorarbeiter.“
Innerlich zweifelte ich ob die Idee tatsÀchlich so gut war, ich hatte
mich mittlerweile an das schöne GefĂŒhl mit ihr hinten drauf durchaus
gewöhnt. In meiner Ansicht waren Frauen als Zierde fĂŒr den RĂŒcksitz
wesentlich geeigneter, noch dazu wenn wie bei Misaki die langen Haare
sorgsam zu einem Zopf gewunden am RĂŒcken baumelten.

So stand also drei Wochen spÀter eine Holzkiste im Hof vor der Garage.
Mit zwei großen Schraubendrehern begannen wir die Holzplatten
aufzuhebeln. Langsam wurde ein Motorrad sichtbar auf einem
provisorischen Lattengestell, wild in Luftpolsterfolie eingewickelt.
Auch diese wich dem Teppichmesser.

„Mensch, das ist ja eine echte RS 400!“

„Sagte ich doch.“

„Schon! Replika’s gibt’s viele. Aber die ist Original! Eine V4!“

„Ja, eine von vielleicht 80 StĂŒck.“

„Wo hast du die Kohle her? Die kostet minimum 90.ooo Euro?“

Misaki zuckte nur lĂ€ssig mit den Schultern. „Ich hab sie so bekommen,
das ist eine lange Geschichte.“

Ich begann zu suchen. „Wie willst du die auf der Straße fahren? Die hat
ja weder Licht, noch Blinker oder Spiegel. Und Slikreifen! Gut, Reifen
mit Profil können wir hier besorgen, aber das andere?“

„Schau mal in dem Karton da, ich sagte sie sollen mir alles mitschicken
was man fĂŒr die Straße braucht. Wir mĂŒssen nur noch montieren. Hilfst
du mir, Mike?“

Ich wĂŒhlte in einer großen Schachtel. „Hier ist ja sogar ein
Nummernschild mit dabei! Original Japan, das versteht hier garantiert
keiner. Und ein kompletter Kabelbaum, eine kleine Batterie,
Lichtanlage. Das wird ziemlich Arbeit. Wir warten bis Konrad heute
Abend kommt, der ist Elektriker und kennt sich aus mit sowas.“

Wir bastelten noch bis spÀt in die Nacht. Dann der Moment der
Probefahrt. Kanister Sprit in den Tank. ZĂŒndschlĂŒssel oder gar
Lenkschloss war nicht, nur ein mit einer roten Klappe abgedeckter
Schalter, wie bei einem Kampfjet.

>>>Klak<<<

Die Lichter des kleinen zentralen Instruments gingen an. Kein Tacho,
kein Drehzahlmesser, nur ein kleines LCD-Display und mehrere farbige
Lampen, wahrscheinlich ein Schaltblitz. Ich suchte den Starterknopf.

Misaki grinste: „Da kannst du lange suchen. Das ist eine originale RS,
die hat keinen Starter. Schieben bitte!“

Sie setzte sich auf den schlanken Sitz, drĂŒckte einen Gang rein, zog die
Kupplung. Konrad schob sie paar Schritte an, die profillosen weichen
Sliks schmatzten klebrig auf der Straße. Misaki hĂŒpfte auf den Sitz und
ließ gleichzeitig die Kupplung kommen. Keine Frage, die weiß wie sowas
geht!

Sofort bellte der V4 seine unregelmĂ€ssige ZĂŒndfolge in die laue Nacht.
Wow! Sowas von Sound! Nicht ĂŒbertrieben Laut, keine Lichter gingen in
der Nachbarschaft an. Es war mehr wie das aggressive Fauchen einer
Wildkatze. Gierig drehte der kleine Motor blitzartig bei jedem Gasstoß
hoch, es dauerte etwas bis die Vergaser ohne Kaltstartanreicherung
einen stabilen Leerlauf ermöglichten. Misaki fuhr paarmal leise die
Straße auf und ab, wechselte in die Seitenstraßen. Hinter den HĂ€usern
hörte man sie kaum. Unglaublich dass dies ein hochgezĂŒchtetes
Rennmotorrad sein soll.

Als sie wieder kam sah man zuerst ihre ZĂ€hne vor dem Scheinwerfer. Sie
grinste bis zu den Ohren.

„Können wir morgen noch normale Reifen beschaffen? Denn ich denke dass
diese hier nicht mal bis zum Stausee halten werden.“

„Klar Misaki, können wir. Du wĂŒrdest mit diesen Schlappen auch nicht die
erste Verkehrskontrolle ĂŒberstehen.“ Sie ging absolut davon aus uns auf
der nÀchsten Tour auf eigenen RÀdern zu begleiten.

So hatten wir immer mehr BerĂŒhrungspunkte im Alltag, immer mehr
gemeinsam zu Reden, zu Beschaffen, zu Planen. Plötzlich merkte ich wie
nah mir Misaki geworden ist. Klar habe ich viele Kumpels und auch paar
gute Freunde. Sie jedoch ist mehr als Freund. Misaki ist genau die
Mutter oder der Vater, die ich mir so sehnlich wĂŒnschte. Immer ein
offenes Ohr, fĂŒr alles einen guten Rat. Trotzdem total Cool und
unkompliziert, oft etwas durchgeknallt.

Auf einmal tat es mir Leid wenn ich mich Abends von ihr verabschiedete,
auch wenn ich sie am nÀchsten Tag wiedersehen sollte. Ertappte mich
sogar hÀufiger dabei des Nachts ins Haus hinein zu Lauschen ob mein Dad
sie vielleicht poppt. Ich mein sie sind Verheiratet, es wÀre sein gutes
Recht. Trotzdem hÀtte es mich gestört. Mein alter gelangweilter Dad und
diese Gottheit von Frau. Eigentlich mĂŒsste Misaki unbefleckt bleiben.
Ich weiß, das klingt jetzt voll bescheuert. Aber ich empfand es eben
so.

Mein Dad zog sich in dieser Zeit immer mehr zurĂŒck. Ich vermute er hat
sich mit dieser neuen Ehe psychisch etwas ĂŒbernommen. Zu verlockend war
fĂŒr ihn die junge schöne Frau. Er ĂŒbersah dabei jedoch seinen
EinzelgÀnger-Charakter. Den kann man vielleicht eine Zeit lang
unterdrĂŒcken, jedoch niemals ganz Ablegen.

Und Misaki ist schön. Unglaublich schön. Exotisch schön. Sie zieht sich
immer Flott, trotzdem irgendwie konservativ an, niemals Nuttig oder so.
Der Rock immer lang genug, Blusen nie durchsichtig, Hosen nicht
Hauteng. Aber sie hat was. Man sieht sie gerne an. Ihre höfliche
ZurĂŒckhaltung, sie drĂ€ngt sich niemals in den Mittelpunkt, auch wenn
sie das eigentlich in einer Horde spÀtpubertierender Jungs eigentlich
wÀre.

Die erste grĂ¶ĂŸere Ausfahrt ging dann von Freitag bis Sonntag wohin? Na
Klar, klassisch an den Gardasee zum Pizza-Essen. Am Freitag nachmittag
Sechs Stunden Fahrt, durch das kleine Volk der Raubritter hindurch und
schon ist man im Land der TrÀume. La dolce Vita. Coole Stimmung, guter
Wein, leckerstes Essen, entspannte Leute und unzÀhlige verschlungene
kleine Passstraßen. Die Jungs gingen auf den Campingplatz, Misaki kann
außer einem kleinen Rucksack sonst keinerlei GepĂ€ck auf ihrem Moped
mitnehmen, suchte sich deshalb eine einfache Pension gleich in der
NĂ€he.

Ich selber war etwas unentschlossen, wollte einerseits mit den Jungs im
Zelt bleiben um nicht als Muttersöhnchen verschrien zu werden, MÀnner
in diesem Alter können bei sowas grausam und penetrant sein sein.
Andererseits, eine Toilette und Dusche im Zimmer, ein brauchbares Bett
und wenn es nur das Sofa wĂ€re…. Beide Optionen ließ ich mir offen,
wollte eben kurzfristig nach Situation entscheiden, deponierte meinen
Tankrucksack einstweilen bei Konrad im Zelt. Die erste Nacht schlief
ich dann auch im Zelt.

Die mopedfreie Zeit am Samstag verbrachten wir alle zusammen am
Campingplatz, misstrauisch beÀugt vom rastlosen Platzwart, der stÀndig
seine Runden mit dem alten Klapprad drehte. Aber die meiste Zeit waren
wir eh unterwegs. Misaki war jetzt nicht mehr zu bremsen. Am Tag zuvor
bei der Hinfahrt noch mitleidig belÀchelt wegen ihrer kleinen 400-er
zeigte sie bald wo der Hammer hÀngt. Bei der Anreise wollte sie
offensichtlich einfach noch ihr Material schonen oder den Motor
einfahren, nicht jeder erkennt so etwas, viele pubertierende Jungs
deuten sowas als Feigheit oder als Sonntagsfahrerin.

In den Bergen selbst sah man sie nur kurz noch von Hinten, Misaki kam
erst wieder in Sicht als sie an der nÀchsten Kreuzung wartete weil sie
den Weg nicht weiter wusste. Die Jungs waren irritiert. Das soll eine
400-er sein? Ok, von der GrĂ¶ĂŸe her und vom Klang ist es ein kleines
Moped. Aber warum kamen sie mit ihren 1000-ern einfach nicht ran? Auf
den kurzen Geraden fuhren sie manchmal noch nebenauf. Zwei Kurven
spÀter war sie weg. Was zum Teufel hat dieses kleine Ding eigentlich
Leistung? Wieviel dreht die? 18.ooo Umdrehungen? Und das blitzartig.
Der anfÀngliche Spott wich Ehrfurcht.

Armin wollte es nicht glauben, bat Misaki beim Mittagessen ob sie
nichtmal fĂŒr eine Stunde die Mopeds tauschen könnten. 400-er gegen
Feuerklinge. Misaki willigte ein. Die Folge war dass Armin wegen dem
wendigeren und leichteren Moped nun auch etwas flotter wurde, an Misaki
kam trotzdem keiner mehr heran. Man sah jetzt nur besser wo sie lang
gefahren war, in nahezu jeder Kurve waren tiefschwarze Striche vom
Driften und Beschleunigen, Armin begann zu Bereuen und hoffte dass er
mit diesen Gummis noch bis Deutschland kam. Irgendwann gaben sie es
kollektiv auf ihr auch nur Ansatzweise folgen zu wollen.

Gegen Einbruch der Dunkelheit kamen wir zurĂŒck an den Campingplatz.
Zuerst Misaki, fĂŒnf Minuten spĂ€ter die Jungs mit mir, zwei Minuten
dahinter ein lilafarbener Alfa Romeo mit weisser Aufschrift: Polizia
Municipale. Die beiden Sherriff’s sprangen aufgebracht heraus, schrien
aufgeregt:

„This is Italy. Not Amerika. No Superbike!“ wild fuchtelte der Polizist
aufgebracht mit seinen weissen Handschuhen und einem weissen
Schlagstock. Energisch wollen beide wissen wer wie ein geisteskranker
mit diesem Motorrad da (dabei deuteten sie auf die Feuerklinge) ĂŒber
einen halben Kilometer auf dem Hinterrad ĂŒber die Landstraße fuhr. Sie
wollten den Fahrer direkt aufhalten, sind aber nicht nachgekommen. Die
Jungs grinsten, so erging es ihnen schon den ganzen Tag.

Misaki meldet sich. „Sorry Sir, i was!“

Signore Polizia zweifelt. Sie soll niemanden schĂŒtzen, sie soll sagen
wer wirklich gefahren ist.

„Ich!“ sagte Misaki.

Weiteres Zweifeln. Wenn sie jetzt weiter lĂŒgt dann bekommt sie eine
Strafe wegen Behinderung der Justiz und Falschaussage. Wem gehört
dieses Motorrad da? Armin trat vor.

„Das macht dann 250 € Penalty! Oder wir beschlagnahmen das Motorrad!“

Eilig holte Misaki ihre Brieftasche aus dem Rucksack und bezahlte die
geforderte Summe. Quittung bekam sie keine, bestimmt hatten die das vor
lauter Aufregung „vergessen“.

„Ihr Deutsche seid so Helden, mĂŒsst euch hinter einer Frau verstecken!“
Àtzte der Àltere der Polizisten auf Englisch, wie er das Geld in seiner
weissen UmhÀngetasche verstaute.

„Wir haben wenigstens keinen BungaBunga als PrĂ€sidenten und unsere
Soldaten haben die AbsĂ€tze nicht an der Stiefelspitze.“ den letzten
Einwand auf Deutsch aus dem Hintergrund verstanden sie entweder nicht
oder ignorierten es. Vielleicht besser so.

Der Abend verging dann mit Àusserst ausgelassener Stimmung in der
Pizzeria des Campingplatzes. Misaki saß neben mir, wirkte ausgesprochen
GlĂŒcklich. Scherzte, Blödelte. Hauptthema waren natĂŒrlich die zwei
Polizia’s. Der Spruch: „This is Italy. Not Amerika. No Superbike!“ wird
wohl in die Analen eingehen.

Das Verhalten der Jungs gegenĂŒber Misaki verĂ€nderte sich Deutlich. Sie
war nicht mehr nur das hĂŒbsche Beiwerk, die zum Anglotzen geduldete
Sozia. Sie hatten echte Ehrfurcht vor ihr. Misaki bog immer wieder vom
Thema ab und nahm sich aus dem Mittelpunkt heraus wenn die Jungs sie
neugierig nach ihrer Vergangenheit befragen wollten.
„Ich bin eben ein Naturtalent und bin in meiner Jugend mal den
Sonda-Markenpokal zur Nachwuchsförderung mitgefahren.“ der Versuch
einer bescheidenen ErklÀrung. Nur warum glaubte ihr das Niemand? Warum
war ihre 400-er fast schneller wie eine serienmÀssige 600-er? Warum
waren die Reifen so breit wie bei einer 750-er, die Bremsscheiben aus
Keramik so groß wie Kanaldeckel und die Einarmschwinge war dick wie ein
Unterarm? Schnellwechsler an den Radnaben? Carbonverkleidung?
Alurahmen? Vergaser so dick wie Dachrinnen? Zweifel ĂŒber Zweifel und
keine plausiblen Antworten.

Die anderen Jungs genossen den Wein, hatten kaum Hemmungen wegen dem
kurzen Heimweg ans Zelt. Ich mag Wein nicht ganz so gerne, hielt mich
auch wegen meiner Stiefmutter etwas zurĂŒck. Mein Vater muss ja nicht
alles Erfahren. Bald zogen sich alle zurĂŒck. Fast alle. Nur Misaki war
noch munter.

„Was machen wir jetzt? Zum schlafen ist es noch viel zu FrĂŒh.“ Die Frau
ist voller Energie.

„Hmm, keine Ahnung?“

„WĂŒrdest du noch mitkommen zum Tanzen? Ich dachte am Ortseingang direkt
unten am See eine Disco gesehen zu haben?“

Eigentlich war ich wenig begeistert, wollte Misaki aber auch nicht
alleine auf die italian Stallion loslassen. Sagte zögerlich zu.

„Gut, ich gehe kurz ins Zimmer zum Umziehen. Treffen wir uns in 20
Minuten vorne bei der kleinen Kirche?“

Zustimmendes Nicken. Das Moped ließ sie im Pulk bei den Jungs stehen.

Ich war schnell umgezogen, eine kurze Dusche im SanitÀrhÀuschen. Konrad
schnarchte im Zelt Laut vom vielen Wein, nicht sehr einladend. Langsam
schlenderte ich die Hauptstraße entlang, viele junge Leute kamen mir
ausgehfertig entgegen. Komischerweise interessierten mich die anderen
MĂ€dchen kaum, obwohl diese sehr sommerlich gekleidet waren.

DafĂŒr interessierte mich Misaki, welche soeben im dichten Verkehr die
Straße ĂŒberqueren wollte. Aber bei so einer Signorina halten
selbstverstÀndlich alle Italiener. Misaki war ebenfalls sehr sommerlich
gekleidet. Gut, sie hatte ja nicht mehr Platz in ihrem kleinen Rucksack
als fĂŒr ZahnbĂŒrste und fĂŒr dieses Bisschen von Klamotten, versuchte ich
mich zu Beruhigen. Boahhh, einfach Boaahhhh!

Sonst immer mit ihrer Garderobe so dezent auf Understatement bedacht
stand sie vor mir, ich musste im Laternenlicht mit Gewalt meinen Blick
in ihr Gesicht zwingen. Sie trug nun einen ziemlich engen schwarzen
Minirock, ein knappes weisses Top mit zierlichen TrÀgern und Bauchfrei.
Über UnterwĂ€sche kann ich jetzt nicht spekulieren, zumindest zeichnete
sich nichts durch die engen Stoffe durch. Dazu ziemlich hohe weisse
Sandaletten, nur ein schmales Riemchen ĂŒber die Zehen und ein
Fesselriemchen mit kleiner Schnalle. Trotzdem konnte sie Halbwegs damit
laufen.

Die Jungs hÀtten bei diesem Anblick wohl zu sabbern begonnen. Ich hatte
etwas EinschrÀnkungen beim gehen, denn meine Aufmerksamkeit galt mehr
meiner Stiefmutter als dem etwas unebenen Untergrund des Fußweges.

Nach ein paar Minuten passierten wir eine Steinmauer, Misaki regte an
uns etwas zu setzen. Wir liessen die Beine und die Seelen auf der
Seeseite baumeln. Meine Stiefmutter sah SehnsĂŒchtig ĂŒber den dunklen
See und auf die Schatten der Berge gegenĂŒber, der Mond ließ die kleinen
Wellen im Wasser Lichtreflexe zaubern.

Ich sah gierig möglichst unauffĂ€llig auf ihre Beine und FĂŒsse. Die
strammen Rundungen der Beine, der viele Sport formte eine knackige
Figur aus. Ihre kleinen FĂŒĂŸchen mit den filigranen Knabberzehchen, die
NĂ€gel mit einem Zartrosa lackiert. Die zierlichen hellen Schuhe in
starkem Kontrast zu ihrer leicht dunkleren Hautfarbe.

Misaki sinnierte laut vor sich hin, ich hörte nur auf ihre schöne
Stimme, der Inhalt ging irgendwie an mir VorĂŒber. Sie erzĂ€hlte
irgendwas ĂŒber den Tag, wie Wohl sie sich gefĂŒhlt hĂ€tte. Die Jungs
seien echt in Ordnung und ich behandle sie mit soviel Respekt. Wenn nur
mein Vater ihr auch so viel Aufmerksamkeit schenken könnte. Irgendwann
lehnte sie ihren Kopf an meine Schulter, ich wurde noch Nervöser.

„Sag mal Misaki, wie hast du meinen Vater eigentlich genau
kennengelernt? Ihr seid ja schon ziemlich Unterschiedlich?“

„Interessiert dich das wirklich?“

„Sonst hĂ€tte ich nicht gefragt. Vielleicht will ich auch mal so eine
Frau kennenlernen?“

Misaki lÀchelte, sah zu mir auf.

„Deinen Vater lernte ich kennen weil dieser GPS Systeme vertreibt, zur
genauesten Zeitmessung und als Tracking-system. Ich war beeindruckt
ĂŒber die leichte sorglose Lebenseinstellung deines Vaters, amĂŒsierte
mich weil dein Vater keinerlei falschen Respekt vor meinem Vater, dem
großen tollen Team-Manager zeigte. Dein Vater war Höflich aber kein
Kriecher. Sprach auch mal dagegen wenn es schlicht geboten war. Das
vertrug mein Vater am allerwenigsten, wenn seine AutoritÀt öffentlich
in Frage gestellt wurde. Aber er konnte nichts dagegen machen, sogar
seinem Verlangen den ungeliebten Mitarbeiter abzulösen wurde von der
Zentrale nicht nachgekommen.“

„Aha, jetzt weiß ich auch mal wie mein Alter sein Geld verdient.“

„Ich hatte mich dann ein klein wenig verschaut in den so
unkonventionellen Mann aus Europa, der schien sehr viel freier und
fröhlicher zu Leben, ohne Zwang, wenig Druck. Er schien so unbefangen
und Frei. Ich wollte auch nach Europa, dort wo mich niemand kannte,
endlich mal richtig Leben. Damals hatte ich eine sehr schwierige Zeit,
dein Vater half mir aus einer Krise.“

„Misaki, du sagtest irgendwann mal du hĂ€ttest Schuld auf dich geladen.
Hat es damit zu Tun?“

Sie zögerte lange. Sehr lange. Ein kritischer fragender Blick zu mir.

„Bleibt es unter uns?“

„Alles was wir reden bleibt unter uns. Außer deinen Eskapaden mit der
örtlichen Polizia.“

Misaki kicherte, dann besann sie sich wieder. „Willst du alles hören?“

„Alles was du von dir aus willst. Es interessiert mich.“

„Ich hatte frĂŒher einen Bruder. Haruto.“

„Das hörte ich schon mal Irgendwann.“

„Wir waren eineiige Zwillinge, Ă€hnelten uns ziemlich. Viele gleiche
Interessen, mein Vater erzog uns auch beide absolut gleich, mich mehr
wie einen Jungen. So kamen wir beide auch frĂŒh zum Motorradrennsport.
Zuerst Motocross auf Juniorbikes. Das mit dem 400-er Markenpokal
stimmt, das war unser Einstieg auf die Rundstrecke und wir waren damals
14. SpĂ€ter fuhren wir Superbike und Langstreckenrennen.“

„Die ganz fetten Dinger?“ ich war Erstaunt.

„Ja. Seriennahe 1000cc MotorrĂ€der. NatĂŒrlich Modifiziert aber keine
reinen Prototypen wie die MotoGP. NatĂŒrlich mit ordentlich Dampf.“

„Jetzt wird mir so einiges klar. Meine 750-er ist also nur ein Spielzeug
fĂŒr dich?“

„Nein, das macht mir durchaus Spaß, genauso wie die 400-er heute. Das
war Fun ohne Ende.“

„Weil du mich und die Jungs verblasen hattest.“

„Ja, das auch.“ sie grinste.

„Haruto und ich standen uns sehr nahe. Deutlich unterschied uns
eigentlich nur unser Fahrstil. Bei Haruto ist es kurz Beschrieben: Sieg
oder Sanka. Ein zweiter Platz war eine Niederlage. Ich hingegen wollte
Spaß am fahren, wollte nur ein möglichst fehlerfreies Rennen abliefern.
Je weniger Fehler man machte umso schneller ist man. Ankommen ist
wichtig, vor allem Gesund! AusfÀlle vermeiden. Lieber ein 8.Platz und
die Punkte mitnehmen als Verletzt oder mit Defekt ausscheiden. Haruto
machte spektakulĂ€re Siege oder haarstrĂ€ubende AbflĂŒge. Trotzdem war ich
in den Einzelwertungen bei Meisterschaften oft vor ihm obwohl mir die
Siege fehlten. Ich punktete BestÀndig auf den vordersten PlÀtzen, hatte
kaum AusfĂ€lle oder Verletzungspausen. Mein Material hielt.“

„Warum redest du immer in der Vergangenheit?“

„Ich habe Schuld auf mich geladen weil mein Bruder Haruto tödlich
verunglĂŒckte und ich selbst und vor allem mein Vater gaben Mir die
Schuld dafĂŒr. Das Team fuhr damals ausfĂŒhrliche geheime Probefahrten,
sogenannte Longruns unter Rennbedingungen um das Material unter
Wettkampfbedingungen zu Testen, um Wartungsintervalle festzulegen und
die Crew auf den Rennstress vorzubereiten. Eben hÀtte ich den Stint
ĂŒbernehmen sollen, die nĂ€chsten etwa 2 Stunden fahren. Aus irgendeinem
Grunde fuhr jedoch Haruto statt mir, man weiß nichtmal genau warum. Es
gab gerade an der unpassendsten Stelle einen Bremsdefekt, das Versagen
irgendeines lÀcherlichen Pfennigartikels, einen Impact an einer
Hochgeschwindigkeitsstelle. Just an dieser Stelle kein Kiesbett, nur
hier eine Mauer – mit schrecklichen Folgen.“

Misaki senkte traurig den Kopf.

„Manche nennen so etwas Schicksal oder Bestimmung. Mein Vater war
anderer Meinung: Die Schwester hatte den Bruder geopfert, sie wÀre an
dessen Stelle gewesen. Der Vorfall wurde zwar offiziell Untersucht,
jedoch niemandem konnte irgendein VersÀumnis nachgewiesen werden. So
hielt man den Unfall bedeckt um keinesfalls einen Schatten auf das Team
fallen zu Lassen. Hohe Sponsorengelder stehen auf dem Spiel. Ich fuhr
die Saison unbemerkt fĂŒr Haruto zu Ende. Bei Mannschaftsrennen fuhr ich
Doppelstints, bei den Einzelrennen fuhr ich an seiner Stelle.
Eigentlich recht erfolgreich nach Punkten. Niemand merkte es oder
wollte es merken weil die großartigen Siege ausblieben. Am Ende der
Saison hatte das Team trotzdem die Meisterschaft und damit den neuen
Werksvertrag in der Tasche. Ich zerbrach unter dem Druck, genau in
dieser Zeit lernte ich deinen Vater kennen.“

„Das ist ja krass! Wie fĂŒhlst du dich heute damit?“

„Noch nie habe ich so offen mit jemandem darĂŒber gesprochen. Bei dir
Miky habe ich das GefĂŒhl dass ich offen sein kann. Deinen Vater
interessierte das nie wirklich.“ Misaki tĂ€tschelte meinen Oberarm.

„Ja, du kannst absolut sicher bei mir sein, ich schĂ€tze dich als
Menschen sehr!“

„Jetzt wo alles auch rĂ€umlich weiter Weg ist geht es leichter. Ich
erkenne dass es damals nicht mein Fehler war. Endlich kann ich wieder
Leben. Niemand kennt mich, alle gehen mit mir offen um. Es ist sogar
leichter als AuslÀnder gemieden zu werden als stÀndig an eine
vermeintliche Schuld erinnert zu werden. Nur die Jungs waren heute ein
wenig in ihrem Stolz gekrĂ€nkt. Aber ich wollte einfach etwas Spaß
haben, mich nicht wieder verstecken mĂŒssen.“

Jetzt grinste ich. „Sie werden es ĂŒberleben. Vielleicht senden sie dir
ihre Psychiater-Rechnungen. Oder sie schrauben dir zwei ZĂŒndkerzen aus
deiner 400-er raus zum Bremsen. Die Feuerklinge von Armin wirst du
sicher auch nicht mehr bekommen, da stehen die Drahtfetzen seitlich aus
dem Hinterreifen. Aber sonst bewundern sie dich eher.“

„Du bewunderst mich auch? Das merke ich an deinen Blicken.“

„Ja, du bist eine tolle Mischung. Eine echt schöne Frau und gleichzeitig
der beste Kumpel. Wann hat man so etwas?“

„Miky, lass uns gehen, ich werde Sentimental!“

Interessiert sah ich zu wie Misaki ihre Beine mit dem engen Rock ĂŒber
die Mauer schwang und wieder Schritt aufnahm, als ich neben ihr lief
hakte sie sich bei mir unter. Sie brauchte anscheinend jetzt den
Kontakt, sie wollte nicht alleine sein.

Ebenfalls ungewohnt wie schnell man in Begleitung einer Frau wie Misaki
in eine Disco eingelassen wird. Gucken können die Italiener. Wir
tranken ein paar Cocktails, zum weiteren Reden mussten wir unsere Köpfe
in der LautstÀrke ziemlich eng aneinander halten. Dabei war ich leider
immer wieder gezwungen in ihren von zwei harten BrĂŒsten offen
gehaltenen Ausschnitt zu schielen, was mich sehr beunruhigte.

Danach tanzten wir sehr lange. Sonst kĂŒmmert sich kaum ein MĂ€dchen um
mich. Wenn du mit einer solchen Frau am tanzen bist sehen dich
plötzlich alle an. So nach dem Motto: Hey, was hat dieser Typ dass er
ein solches Bunny bei sich hat? Nun, in meinem Falle ist es der
Trauschein meines Vaters.

Mit fortschreitender Stunde wurde die Musik ruhiger, es wurden richtige
PaartÀnze gespielt. Ein klein wenig war noch von meinen Tanzkursen in
der Realschule im Hinterkopf, ich zeigte Misaki was ich noch
zusammenkratzen konnte. Sie scheute keinerlei Körperkontakt. Es war
einfach nur schön! Die HÀnde verschrÀnkt, der andauernde Körperkontakt,
das mit seinem gegenĂŒber beschĂ€ftigen mĂŒssen, in ihren Ausschnitt
schielen. Ehrlich, ich wollte das nicht! Etwas ĂŒbersinnliches zwang
mich stÀndig dazu!

Dazu ihre schönen HÀnde mit den langen gepflegten FingernÀgeln in meiner
Hand und die schlanke HĂŒfte in der Anderen, neidische und bewundernde
Blicke von anderen GÀsten. Wegen mir hÀtte das noch ewig so weiter
gehen können!

Irgendwann muss Misaki kurz auf Toilette. Der Discjockey hatte uns die
ganze Zeit ĂŒber schon beobachtet, winkte mich nun zu sich heran,
quatschte mich mit erhobener Stimme gegen die LautstÀrke auf
italienisch an. Als er merkte dass ich ihn nicht verstand probierte er
es mit Deutsch:

„Gratuliere Kleiner! Ich hab ja schon viel gesehen hier, aber deine Alte
ist echt Rattenscharf. Die tropft wie ein Kieslaster. Wenn du die heute
nicht knallst dann kannst du nur noch schwul werden.“

Ich war etwas Beleidigt wie abfĂ€llig er ĂŒber Misaki sprach. Entgegnete
trotzig:

„Das ist meine Stiefmutter!“

Der DJ lachte laut auf. „Offensichtlich nicht sehr ausgelastet die
Arme?“ Dann klopfte er mir beruhigend auf den Arm. „Nimm’s leicht
Junge, dann bleibt es ja in der Familie!“ Sein fieses Lachen verdarb
mir die Stimmung, ich drÀngelte mich durch die etwas statisch tanzende
Masse wieder vom Tresen weg. Ein verstohlener Blick zum DJ, der typisch
italienische Macho kicherte sich immer noch eins.

Dann kam Misaki auch schon wieder, die langen Haare sorgsam gerichtet
und die Augen nachgezogen. Aber etwas war anders. Eigentlich die ganze
Zeit hier drin schon. Ich konnte mir nicht erklÀren was genau, es
schien als wÀre eine Schranke zwischen mir und Misaki gefallen, eine
neue QualitÀt der Beziehung erwacht. Alles wegen Vertrauen? Ohne Scheu
hÀngte sie sich erneut um meinen Nacken und nahm den langsamen Tanz
wieder auf, die Musik blieb zu dieser fortgeschrittenen Stunde ziemlich
ruhig.

Der DJ machte in die Musik hinein eine Ansage: „Und hier liebe GĂ€ste
mein absoluter Lieblingssong fĂŒr meine deutschen und thailĂ€ndischen
GĂ€ste….“ Ich sah nochmal erschreckt zum Mischpult, er winkte mir und
grinste dreckig…. Thailand…. woher sollte er es denn wissen….?
Ein ziemlich ruhiges, klassisch geprÀgtes Lied begann:

Mit einer wehmĂŒtig anklagenden Violine. Dieses ging weit unter die Haut,
da in der Disco auch die entsprechende Anlage die KlĂ€nge tief ins GemĂŒt
torpedierte. Misaki sah mich an, ganz anders wie sonst. Sie sah mich
nicht mehr als Stiefsohn an, sondern wie eine Frau einen Mann ansieht.
Fordernd, frech, forschend.

Sie zog sich noch nĂ€her an mich, ihre harten BrĂŒste drĂŒckten nun
ziemlich fest gegen meine Rippen. Auch den letzten Sicherheitsabstand
damit aufgegeben. Ihr Blick…. ich konnte nicht ausweichen. Wir
drehten uns langsam, sortierten eng am Boden unsere Beine, sie drĂŒckte
ihr Becken fest gegen meine garnicht mehr so weichen Weichteile.
Weglaufen? Nein. Bremsen? Warum? Sie wollte es so.

Meine Stiefmutter zog meinen Kopf nach unten, unendlich zĂ€rtlich drĂŒckte
sie ihre Lippen auf meine. Ich erschrak zuerst furchtbar, erwiderte
danach Scheu und Vorsichtig, wollte nur nichts Falsch machen. Mir wurde
schwindelig.

Mein erster richtiger Kuß. Flaschendrehen auf Party’s zĂ€hlt nicht, das
ist was anderes. Dann noch mit so einer Frau. Unter diesen etwas
komplizierten familiÀren VerhÀltnissen. Wie sagte der Frechdachs: Es
bleibt ja in der Familie! Und trotzdem: Es war unendlich schön, es ging
tief ins Herz. Wenn ich vorher vielleicht schon immer etwas in Misaki
verknallt war, mit diesem Moment war es anders. Ich liebte sie
wirklich!

Der Kuß nahm kein Ende solange der schöne Song dauerte. Danach wurden
wir etwas jÀh erweckt, der DJ legte wieder flottere Musik auf.

„Miky, gehen wir? Ich bin MĂŒde. Und morgen wollen wir frĂŒh los, wir
mĂŒssen noch ĂŒber die Alpen.“

„Ja Misaki, lass uns gehen.“

Sie nahm meine Hand und fĂŒhrte mich durch die nun wieder hopsende Menge,
nochmal mussten wir am DJ vorbei. Misaki beachtete ihn nicht, ich sah
verstohlen zum Tresen. Er applaudierte mir symbolisch, dazu wieder das
teuflische Grinsen. Egal, wahrscheinlich sehe ich den eh nicht mehr
wieder.

Wir gingen an der Seepromenade bei spÀrlicher Beleuchtung entlang zur
Pension, laut tackerten ihre hohen spitzen AbsÀtze in die Nacht. Meine
Hand ließ sie nicht los, wir sprachen nicht. Ein warmer Wind
umschmeichelte unsere durchgeschwitzten Leiber. Keinerlei Diskussion ob
ich mit in ihr Zimmer kÀme, es war klar. Sie hÀtte wahrscheinlich auch
meine Hand garnicht losgelassen?

Erst im Zimmer etwas Verunsicherung, der Mond drang ĂŒber den Balkon ins
Zimmer, niemand getraute sich das Licht anzuschalten. Wegen den MĂŒcken.
Alles klar????

„Was war das zum Schluß fĂŒr ein schönes Lied?“ fing Misaki mit leiser
weicher Stimme zum reden an.

„Keine Ahnung. Das ist was ziemlich Bekanntes aus einem Kinofilm mit
Belmondo.“

Misaki nahm ihr hochmodernes Mobilphone vom Tisch auf, dieses riesen
Teil hÀtte niemals in ihrer kleinen Handtasche Platz gefunden. Sie
tippte etwas darauf herum, stellte den Lautsprecher auf voll. Sofort
erklang die wehmĂŒtige Violine wieder.

„Ist es das?“

„Scheint so.“

Misaki legte das Teil wieder am Tisch ab.

„Vorhin war es schöner.“

„Wie meinst du?“

Ohne weiter zu Fragen hÀngte sie sich wieder an meinen Hals. Mit noch
mehr Druck ihrer harten Höcker gegen meine Brust. Ich sah sie etwas
erstaunt an, legte dann meine HĂ€nde auf ihren schmalen HĂŒften ab. Sie
bewegte sich vor mir, weniger zum Tanzen, mehr um sich an mir zu
reiben, ihr Becken wieder gegen meinen Pimmel zu pressen. Sie sah mich
provokativ an, diesmal begann ich den Kuss. So eine Einladung verstand
sogar ich nun.

Es wurde ein ziemlich heftiger Kuss. Nass, aggressiv, fordernd. Das Lied
begann von vorne, anscheinend hatte sie Endlos-Schleife aktiviert. Und
nochmal. Und nochmal. Egal, ich wollte dass dieser Moment nicht mehr
aufhört. Zungen wĂŒhlen rabiat, ZĂ€hne klacken aufeinander. Trotz ihrer
wirklich hohen Schuhe ist noch ein erheblicher GrĂ¶ĂŸenunterschied, sie
zog mich rabiat zu sich hinab, ihre Zunge drang energisch in meinen
Mund. Erheblich Speichel floß, welcher sich natĂŒrlich in ihrem Mund
sammelte, den sie mehrmals wegschluckte. Wahnsinn!

Mit einer Hand hielt sie mich im Nacken, die andere Hand zog mein Shirt
aus der Hose, sie schlĂŒpfte darunter und kratzte mich ziemlich grob mit
ihren langen NĂ€geln an der Brust. Der undefinierbare Schmerz wandelte
sich unmittelbar in Lust. Meine HĂ€nde hielten ihre kleinen
Beckenschaufeln wie ein Schraubstock, ich parierte damit den Druck
ihres Beckens und des strammen Bauches gegen meine Keule.

Noch vor wenigen Tagen waren MĂ€dchen oder Frauen bei mir dermaßen von
weit weg. Sicher schwÀrmte man etwas, war manchmal etwas verliebt. Aber
Mopeds waren stets wichtiger, die MĂ€dchen in meinem Alter hatten dafĂŒr
sowas von garkeinem VerstÀndnis. Sie wollen tolle wichtige MÀnner. Mit
Limousine, Klimaanlage oder noch besser ein schickes Cabrio. Motorrad
versaut nur die Frisur und die Bekleidung dazu ist auch mehr als
prollig. Das Gegenteil bei Misaki.

Sie hatte nicht nur VerstĂ€ndnis. FĂŒr sie war das ein sehr wichtiger Teil
des Lebens, sie duldete es nicht nur, sie lebte es noch weit mehr als
ich selber. So was ich inzwischen ahnte hatte sie sogar mal ihren
Lebensunterhalt damit verdient. Auch wenn sie mir sicher noch nicht
alles erzÀhlt hatte.

Genauso dieser Kuß. Das ist keine schĂŒchterne Frau die mal irgendwas
probieren will. Es ist der Kuß einer begehrenden Frau die genau weiß
was sie möchte. Jetzt! Sie kennt die Wirkung, sie weiß um ihre Reize.
Und spĂŒrt dass ich ein inzwischen williges und hilfloses Opfer bin. Mit
dem Druck ihres Beckens wurde es mittlerweile ziemlich eng in der Hose.
Das merkt sie und das provoziert sie. Eindeutig!

Zur Musik imitierte sie bald eine tanzÀhnliche Bewegung, so kamen wir
allmĂ€hlich dem Bett etwas nĂ€her. Als sie die Matratze am Bein fĂŒhlte
zog sie mich im Fallen neben sich, wir lagen seitlich zueinander, die
Köpfe nun gleichauf. Besser zum KĂŒssen. Mit Gewalt drĂ€ngelte sie ein
Bein zwischen meine, ihr Oberschenkel ĂŒbte erheblich Druck auf meinen
Schwanz aus, ihre spitzen hohen AbsÀtze schrammten meine Unterschenkel.
War das nun mehr Schmerz oder mehr Aufregung? Auf jeden Fall niemals
fĂŒr möglich gehaltene Sinnesfluten. Sie musste nun ganz genau wissen
wie es um mich stand. Misaki ist keine unerfahrene Frau, das wurde
spÀtestens jetzt sogar mir deutlich.

KĂŒssen, streicheln, fummeln. Irgendwann traute ich mich ihren Po zu
befĂŒhlen, durch den elastischen Stoff war darunter weiter nichts zu
ertasten. Vielleicht ein String? Sie zerkratzte mir den ganzen
Brustkorb und maltrÀtierte mit zwei Fingern meine Brustwarzen. Ich
dachte nur Frauen empfinden dort? KĂŒssen und nasses knutschen ohne
Ende.

Wir gaben uns lange diesem sinnlichen Spiel hin. Wir schwitzten wie beim
Joggen. Nach ewigen Zeiten verhielten wir in unserem Treiben, sahen uns
nur noch an. Der VerkehrslĂ€rm von der Hauptstraße verebbte ganz, wohl
schon ziemlich spĂ€t. Oder frĂŒh.

So lagen wir eine ganze Zeit etwas unschlĂŒssig nebeneinander auf dem
Bett, ich streichelte sie so zart wie mir möglich im Gesicht. FĂŒr mich
war es bis dahin schon in Ordnung, es war traumhaft schön. Bis dahin
wÀre es als Versehen durchgegangen, als Flirt oder was auch immer.
Nichts was ich meinem Dad irgendwie gebeichtet hÀtte. Misaki sah mir
tief in die Augen, knetete leicht durch den Hosenstoff an meiner
steifen Stange, ĂŒberlegte sichtbar ihre nĂ€chsten Worte:

„Miky, du hast mich immer so genommen wie ich eben bin. Du verlangst
nichts und erwartest nichts. Bist einfach glĂŒcklich, manchmal sogar
Stolz in meiner Gesellschaft. Hast nur Fragen gestellt wenn dich
wirklich etwas interessiert hat. Du hast dich fĂŒr mich interessiert als
Mensch und Kumpel. Und seit einiger Zeit fĂŒr meinen Körper – als Frau.
Ich bemerke sehr wohl deine Blicke, denke du liebst mich. Dann sollst
du mich jetzt auch haben. Ganz!“

Sie drehte mich an den Schultern auf den RĂŒcken, flink öffnete sie meine
Hose, zerrte ungeduldig daran. Es dauerte etwas bis ich begriff den Po
heben zu mĂŒssen, schlicht einfach weil ich’s so nicht erwartet hatte.
Hose ans Knie, Unterhose am Oberschenkel. Meine Stange stand hart etwas
ĂŒber dem Bauch.

Mit den Fingern nahm sie etwas Speichel vom Mund ab, verteilte diesen
Geschickt auf meiner blanken Eichel. Rollte sich selber den engen
kurzen Rock auf ihren flachen Bauch. Entblösste damit prÀchtige
schlanke Oberschenkel und eine haarlose kleine Pflaume, welche ich in
der Dunkelheit kaum erahnen konnte. Aber keine UnterwÀsche! Den ganzen
Abend schon! Das, wo sie Zuhause immer so konservativ gekleidet war.

Misaki hockte sich flink ĂŒber mich, nahm den Pimmel auf und hielt diesen
in die richtige Position. Sie wird jetzt doch nicht etwa
tatsĂ€chlich…….? UnglĂ€ubig starrte ich meinen Bauch hinab auf das
was in der Dunkelheit eben so zu sehen war. Deutlicher war es zu
FĂŒhlen. Ihre kleine krĂ€ftige Hand am Schaft, die scharfen FingernĂ€gel
gruben sich etwas ins empfindliche Fleisch. Misaki machte
tatsĂ€chlich…..! Sie zog meine Eichel paarmal durch ihre winzige
Pflaume, die sogar in dieser Hockstellung noch fast geschlossen blieb.
Verteilte damit ihren klebrigen Schleim neben dem Speichel auf meinem
Pimmel, setzte sich dann behutsam ab.

Die Eichel verdrĂ€ngte spĂŒrbar etwas Fleisch, bei weitem aber nicht
genug. Irgendwann siegte die Reibung. Sie stöhnte leise, musste noch
mehrmals ihren Po anheben und wieder absenken, der Schaft wurde etwas
gebogen, die erhebliche Reibung schmerzte etwas am empfindlichen
KĂ€ppchen, die Vorhaut wurde ziemlich unsanft zurĂŒck gestreift. Jedesmal
beim Absenken verdrÀngte mein Schwanz etwas mehr weiches Fleisch und
ich kam ein klein wenig tiefer, dann plötzlich wurde es ganz warm und
schlĂŒpfrig, sie stöhnte sehr laut auf, warf ihren Kopf in den Nacken
dass die langen Haare wirbelten, ließ ihr Becken ganz sinken bis der
kleine harte Po auf meinen Oberschenkeln auflag.

Dann hielt sie still. Wir beide atmeten Heftig. Mein Schwanz wurde fest
umschlossen, fast wie von einer Hand, nur ungleich weicher und
samtiger. Booaahh, ich war drin! Unerwartet, heimlich erhofft, real und
jetzt. Drin! In Misaki! Der schönsten Frau die mir je begegnete, bei
der ich das am wenigsten erwartet hÀtte. Was ist mein Dad doch ein
Trottel, so einen Traum von Frau so strÀflich zu VernachlÀssigen.

Der kurze Hauch von schlechtem Gewissen wurde hinweggefegt als sich
Misaki nach vorne beugte, sie ihren Oberkörper mit den harten Titten
auf meiner Brust ablegte, ihr Kopf unterhalb meinem Kinn, ich konnte
sie nun zÀrtlich Umarmen und im Nacken kraulen. Wir waren vereint, sie
flĂŒsterte irgendetwas in ihrer eignen Sprache, es klang irgendwie
schön. Keine Ahnung wie lange wir so statisch lagen, jede allerkleinste
Bewegung ihres Beckens erzeugte einen Strudel von Wohllust. So fĂŒhlt
sich also eine echte Muschi an! Irgendwie hatte ich’s mir beim wichsen
anders vorgestellt, ich kenne ja nur die eigene Hand mit Speichel oder
auch mal etwas Salatöl.

Das jetzt aber war der Wahnsinn. Nicht nur die Muschi selbst, sondern
auch das GefĂŒhl dazu, das in einer schönen Frau zu stecken, ihre warme
Haut zu fĂŒhlen, ihren hektischen Atem an meinem Hals. Das höchst
AnrĂŒchige dabei: das Verbotene! Misaki ist meine Stiefmutter! Die Frau
von meinem Dad! Und ich stecke jetzt in ihr drin.

Erst nach scheinbar endloser Zeit begann Misaki ganz vorsichtig mit
ihrem Becken zu kreisen. Ihr Herz trommelte wild auf meinen Brustkorb,
ihre Atmung ĂŒberschlug sich fast. Genau wie meine auch. Ein unglaublich
intensives GefĂŒhl schwappte durch meinen Schwanz, das unglaublich
intensive reiben der samtigen schleimigen Haut ĂŒber meine Eichel. Schon
das war zuviel fĂŒr mich! Den ganzen Abend schon irgendwie stĂ€ndig unter
Druck, dazu jetzt das kreisende Becken…..

Ohhh Misaki, ooooooohhhhhh Misaki, waaaaahhnsinn! Mein Schwanz pochte
und zuckte, als sie merkte dass ich Abschoß zwickte sie ihren Unterleib
mehrmals fest zusammen, als wenn ich selber meine Hand beim wichsen
enger ziehen wĂŒrde. Das Frauen so etwas können?

Mein Orgasmus war nicht sehr Intensiv, aber unglaublich erlösend. Ich
schloß meine Arme um den schlanken Oberkörper. Jetzt erst merkte ich
wie sehr ich unbewusst die ganze Zeit im Streß war. Misaki kicherte
leise.

„Miky, das war aber ein Jumpstart!“

„Sorry, ich weiß…..“ flĂŒsterte ich leise.

„Macht nichts. Schieb zurĂŒck hinter die Linie und warte auf die neue
Ampel.“ Ich fand ihre Vergleiche mit dem Motorsport irgendwie witzig.
Sie ist einfach voll Cool! Die Endlosschleife mit dem Lied verstummte
mit einem pieeep, der Akku war wohl leer.

Mein Pimmel wurde nicht mal richtig weich. Sogar im einschrumpfen wurde
er noch von der megaengen Muschi stimuliert, Misaki griff mit ihren
Unterleibsmuskeln energisch an meinen Schaft, als wenn eine Hand dran
kneten wĂŒrde. Nicht sehr krĂ€ftig, jedoch deutlich fĂŒhlbar!

Ich wusste vom Onanieren dass wenn meine Wixvorlage scharf genug war ich
nochmal könnte. So war es auch da, langsam kÀmpfte sich der kleine Mike
wieder in die Aufrechte, was gleichzeitig auch den Reiz an der Stange
intensiver werden ließ. Bald konnte Misaki ihr aufregendes Kreisen
wieder Aufnehmen. Spannend, wie unterschiedlich sich das anfĂŒhlen
konnte wenn sie ihr gelenkiges Becken verkantete und verdrehte.

Irgendwann begann sie auf mir zu reiten. Ganz langsam, ĂŒber die ganze
LĂ€nge. Sie musste dazu ihren Arsch immer ziemlich weit nach vorne
nehmen, kippte mit dem Becken dabei etwas ab so dass gegen Ende meine
Spitze etwas verkantet wurde. Woooaaaaahhhhhh war das schön! Der Druck
von der Pfeife war weg, ich konnte da ohne Vorbehalte aufmerksam
genießen. Klar dachte ich das Ficken schön sein kann, aber soo? Ich
verfolgte gespannt absolut jede kleinste Bewegung der Frau auf mir.

Sie richtete ihren Oberkörper auf, stĂŒtzte sich mit den Armen auf meinen
Schultern ab, wohl um mehr Druck auf ihr Becken geben zu können. Ihre
langen Haare wirbelten durch mein Gesicht. Viel erreichen von ihr
konnte ich nicht, das Becken turnte immer wilder auf mir, so fanden
sich meine HĂ€nde plötzlich auf ihren harten Höckerli’s. Der Stoff des
knappen engen Top betonte mehr als es verhĂŒllte, erstaunlich wie hart
die kleinen Kugeln unter dem dĂŒnnen glatten Stoff waren. Die
Brustwarzen winzig klein, dafĂŒr hart wie ein Meissel.

Misaki schmiegte ihre Titten fordernd in meine HĂ€nde, ich gab mein
bestes um sie zu Verwöhnen. Eigentlich trieb mich mehr meine eigene
Neugierde. Unter den Top zu schlĂŒpfen traute ich mich dann
seltsamerweise doch nicht, jedoch schien auch mein Àusserliches Spiel
gute Wirkung auf die Frau zu Hinterlassen.

Ich schloß das daraus weil ihr Ritt immer wilder wurde. Und sie ihre
Muschi immer enger zuzog. Von einem Orgasmus war ich weit weg, war
total abgelenkt, echt fasziniert was da auf mir drauf so abging.
Beobachtete gespannt, vergaß darĂŒber meine eigenen BedĂŒrfnisse. Die ich
ja ehrlich gesagt selber noch nicht richtig kannte. Sollte die Frau nur
machen, die weiß offensichtlich was gut fĂŒr sie ist?

Der Höllenritt dauerte eine erstaunliche Zeit auf mir, die Frau ist
wirklich ein Konditionswunder. Der Schleim in der Gruft wurde immer
zÀher, die Reibung langsam zunehmend weniger. Die ansteigende Wirkung
erzielte Misaki durch steigend rabiateres reinrammen des Kolbens in die
Buchse, um in ihrer Sprache zu Bleiben. Das Bett knarzte laut, die
Federn der Matratze quietschten, der Rahmen rumpelte deutlich
vernehmlich rhythmisch gegen die Wand.

Irgendwie schien Misaki das Atmen zu vergessen, langsam tat ihre rabiate
Behandlung auch weh, der harte Steiß maltrĂ€tierte meine Oberschenkel,
ich nahm die Beine etwas weiter auseinander, soweit es eben die Hose an
den Knien eben zuließ. Und Misaki ritt, rammte, fickte. Immer öfters
laut schmatzende GerÀusche aus der schleimigen Gruft. Ich achtete auf
jede Regung, merkte plötzlich einen Unterschied: Alles in und an Misaki
verkrampfte. Wie ein Anfall.

Plötzlich Schreien, zappeln, wie ein abgestochenes Schwein qiekte die
sonst so kultivierte Frau. HĂŒpfte entrĂŒckt auf meiner Lanze, es zischte
etwas und ein warmer Strom spritzte pulsierend ĂŒber meine Bauchdecke
und rann seitlich hinab in die Matratze, je nachdem ihr Becken gerade
etwas höher war oder ganz auf mir auflag. Ich roch. Ganz klar, Urin!
Misaki hat jede Kontrolle ĂŒber sich Verloren, anscheinend auch ĂŒber
ihre Blase. Mich wunderte eh wo in diesem schlanken Becken ein ganzer
Schwanz Platz hatte, der musste ja irgendwo in den Innereien anstehen
und was VerdrÀngen.

Ich staunte. Sie hatte einen völlig irren Gesichtsausdruck, starrte mich
wie eine Geisteskranke an, hĂŒpfte wie ferngesteuert auf mir herum, an
der Eichel spĂŒrte ich etwas rauhes scheuern, ich stand irgendwo tief in
ihr an. Keine Ahnung was bei einer Frau da innen als nÀchstes kommt.
Mich interessierte eigentlich nur die erste SchwanzlÀnge.

Mir fehlte jeder Bezug zur Zeit, keine Ahnung wie lange ihr Höhepunkt
dauerte. Sie genoß es ganz Offensichtlich, immer wieder flammte es neu
auf, immer wieder wurde sie lauter und wilder im HĂŒpfen. Ließ ihren
kleinen harten Po immer wieder schmerzhaft mit Wucht fallen, dass sie
fast gepfÀhlt wurde. Das ganze war so seltsam, so absonderlich dass ich
echt einen Moment dachte dass ich was kaputt gemacht habe! Ohne Witz
jetzt! Mein Schwanz schrumpfte ein, vor Unsicherheit, vor Angst, vor
was auch immer. Hey, das war mein erstes Mal! Woher sollte ich wissen
dass eine Frau so abartig abgehen kann?

Durch das Einschrumpfen wurde ihr die Stimulationsquelle genommen und
Misaki brach erschöpft auf mir zusammen. RĂŒhrte sich keinen Millimeter
mehr. Ihre paar Kilo Gewicht spĂŒrte ich kaum auf meinem Körper. Nur
seitlich an meinen Knien etwa brannte was heftig, das waren wohl ihre
scheuernden scharfkantigen AbsÀtze? Unsicher kraulte ich in ihren
langen verschwitzten Haaren.

„Bist du ok, Misaki?“

„Klar!“

„Nur weil du grad so komisch warst?“

Sie kicherte. „Du hast echt noch nicht viel Ahnung, was? Das war eben
ein bombenmĂ€ssiger Höhepunkt!“ Sowas hatte ich noch nie. Vielleicht
weil ich mich noch nie einem Mann so vorbehaltlos hingeben konnte?“

Dann schwiegen wir wieder und ich kraulte, streichelte die kleine Frau
auf mir. Ihr weisses Top war klitschnass durchgeschwitzt, im Hellen
wÀre das bestimmt ein interessanter Wet-Shirt Contest gewesen. Ihre
weiche samtige Haut an Armen, Schultern und am freien Bauch fĂŒhlte sich
grandios an. Wie bei einer jungen Frau. Dachte ich, Vergleich gab’s ja
keinen.

Den Rest der kurzen Nacht schliefen wir kaum, lagen erst noch eine ganze
Zeit aufeinander, spÀter dann nebeneinander auf der zerknödelten
Zudecke, an Po und RĂŒcken fĂŒhlbar nasse Flecken von Schweiß, Sperma,
Muschisaft und was weiß ich noch fĂŒr KörperflĂŒssigkeiten. Wir schmorten
sozusagen im eigenen Saft. Egal. Wir streichelten und kraulten uns
wieder gegenseitig als Misaki erneut etwas Kraft fand, keiner wollte
den Stecker ziehen. GrĂŒbelten insgeheim wohl um die Wette. Ich wollte
eigentlich GlĂŒcklich sein, getraute mich aber nicht. Was nun? Wie geht
es weiter? Kann es – darf es weiter gehen?

Der nÀchste Morgen war etwas seltsam. Beide waren wir reichlich
ĂŒbermĂŒdet. Mieden unsere Blicke. Misaki blieb so….. Neutral zu mir.
Bereute sie etwa? Wir gingen abwechselnd Duschen, als ich das Zimmer
wieder betrat war sie angekleidet mit der unromantischen Lederkombi,
ihre traumhafte Figur nur noch zu erahnen. Als wir beide zusammen an
den Campingplatz kamen saßen die Jungs bereits zum FrĂŒhstĂŒck im
Ristaurante. Sie musterten uns Interessiert. Ich trug Misaki’s
Rucksack, sie war schon im quietschenden Leder. Ich spĂŒrte meine Ohren
etwas rot werden. Merkte man etwas? Ahnten sie etwas? Ach Quatsch,
beruhigte ich mich.

Sie ist ganz offiziell meine Stiefmutter, es ist normal wenn ich in
ihrem Zimmer ĂŒbernachte. Die Jungs hĂ€tten sicher gerne mit mir
getauscht – wahrscheinlich war es das warum sie uns so ansahen. Misaki
lÀchelte nur etwas, ansonsten blieb ihr Gesichtsausdruck nichtssagend
neutral. Neutral kann sie, sehr gut sogar.

Auf der Heimfahrt dann eine zweigeteilte Mannschaft. Die Hirntoten im
Tiefflug vorne weg, wir zu dritt Schneckentempo hinterher. Armin mit
der Feuerklinge bremste uns ein weil die Fetzen von seinem Hinterreifen
hingen. Misaki blieb aus schlechtem Gewissen und aus SolidaritÀt bei
Armin, ich war einfach froh dass es mal etwas ruhiger anging.

Wir trafen die Jungs dann unterwegs eh noch paarmal, sie spielten
unfreiwillig die „Ausputzer“ auf der Strecke, vor allem im Alpenland,
wo immer Horden von Gendarmen lauern. Das war praktisch fĂŒr Armin, denn
die Gendarmen blieben in dem Moment so beschÀftigt mit den Jungs, dass
wir leise und langsam unbehelligt passieren durften.

Misaki sah ich danach die ganze Woche nicht mehr. Keine Ahnung ob sie
unsere gemeinsame Nacht bereute, ob sie mir deshalb aus dem Weg ging?
Ich hingegen dachte die ganze Zeit unentwegt an sie, an das romantische
Erlebnis, an ihren traumhaften Körper, mein erstes Mal. Diese Tage
schlief ich Nachts wie ein Moped – die ganze Zeit auf dem StĂ€nder.
Obwohl ich stÀndig Onanierte, mit ihrem Bild und dem Erlebnis vor den
Augen. Langsam heilten auch die Absatz-Verletzungen an meinen Beinen
wieder ab.

Erst wieder Freitag Abend liefen wir uns ĂŒber den Weg, da war sie
freundlich und neutral wie immer, wir sitzen paar Mann wie so oft
gelangweilt vor der Eisdiele auf der Mauer, wie die HĂŒhner auf der
Stange. Leute gucken, sehen und gesehen werden. Ein kommen und gehen,
Donut’s, Stoppie’s und Wheelie’s mit den Moped’s zum Posen. Man
ĂŒberlegt was man tun soll, die Jungs wollen wieder in die Disco im
Nachbarort. Misaki wollte mitfahren. Ich hatte keinen Bock, sie dann
erst auch nicht. Keine Ahnung warum, sie hÀtte ruhig mitgehen können.

Sie senkte etwas die Stimme: „Wir können gleich morgen frĂŒh etwas
anderes machen wenn du magst?“

Anscheinend sollten es die Jungs nicht mitbekommen. „Was hast du vor?“
fragte ich leise.

„Wir fahren nach Österreich, das Moriwaki-Team ist dort zu offiziellen
Probefahrten.“ Misaki meinte dann könne ich mal ein paar Leute aus
ihrer Vergangenheit kennenlernen. Vielleicht gibt es auch Gelegenheit
ein wenig auf dem Ring zu ĂŒben, denn mein Fahrstil sei so schrecklich.
Misaki sagte wirklich schrecklich.

„Ja, klar bin ich bei sowas dabei! Dann geh ich jetzt ins Bett, damit
ich morgen fit bin und richte davor noch mein Zeugs!“

Sie dachte kurz nach. „Zum Schlafen ist es noch viel zu frĂŒh, dein Dad
ist auch wiedermal nicht da. Ich geh noch mit den Jungs bisschen
tanzen! Gute Nacht!“

„Viel Spaß und mache keinen Blödsinn!“ Den letzten Satz hĂ€tte ich mir
sparen können, Misaki ist Erwachsen. Mit etwas Wehmut sah ich ihr zu
wie sie den Helm aufsetzte und alleine mit paar Schritten gekonnt,
lÀssig und elegant selber ihr Moped anschob, davon fuhr, im Gegensatz
zu den Jungs ganz leise und unauffÀllig. Mit japanischem Nummernschild.

Irgendwann wachte ich mitten in der Nacht nur ganz kurz auf, vom
heiseren Bellen eines drehzahlgierigen V4 und dem quietschen des
Garagentores.

Kurz nach Sonnenaufgang trafen wir uns vor der Garage, die Frau sah
absolut Fit aus. Sowas könnte ich nicht. Nach Österreich wĂ€hlten wir
viele kleine Nebenstrecken in gemĂ€ĂŸigtem Tempo, was soll ich mit dieser
Frau eins Ausfahren, die deklassiert mich eh auf beschÀmende Weise. Wir
stehen also etwa um 9 am Tor, das bunte Logo eines bekannten
Brauseherstellers in Sichtweite, das aggressive Schreien von offenen
Sportmotoren in Hörweite und ein Security wollte uns gelangweilt
abwimmeln. So voll der typische Disco-TĂŒrsteher: Du kimmst do ned rei,
du kimmst do ned rei, du kimmst do ned rei, heute nur StammgÀste!

Sie fragte: „Können sie bitte beim Moriwaki-Team anrufen und Misaki
anmelden?“

Widerwillig und provozierend zögerlich wÀhlte er eine Nummer in seinem
WachhÀuschen, hatte es dann aber doch plötzlich ziemlich Eilig das Tor
zu öffnen. Wie immer im Leben oder in einer Disco: Mit dem richtigen
Namen öffnen sich TĂŒren. Schnell und Weit.

Mit dem Helm lÀssig am Unterarm fuhren wir Schrittempo durch das
weitlÀufige Areal bis ins heiligste, die Boxengasse. Alleine schon das
beeindruckte mich schwer. FĂŒr Misaki schien das normal.

Sie wurde sowas von freudig, fast euphorisch begrĂŒĂŸt. Auf Japanisch.
Jeder, absolut jeder kam vorbei und machte seine Aufwartung. Fast nur
kleine dĂŒnne Menschen mit schmalen Augen wuselten wie die Ameisen um
uns herum, dazwischen ein paar EuropÀer. Briten und Italiener, wie sich
herausstellte.

Nur ein Mann ignorierte sie, strafte sie mit Mißachtung, ging ihr sogar
aus dem Weg. Der große SilberrĂŒcken. Der Boss. Der Chef. Ihr Vater? Ich
wollte höflich grĂŒĂŸen, aber er sah gleichgĂŒltig durch mich hindurch.
Dann eben nicht….

Meine Huzuki erntete angesichts der zuhauf umherstehenden Edeltechnik
sofort unerwartetes Interesse. Ich musste mich erst etwas an die
ungewohnte Umgangssprache gewöhnen: Englisch. GlĂŒcklicherweise war ich
auf der Realschule da nicht so schlecht.

„Ist diese Huzuki das aktuelle Standardmodell?“

„Klar, dieses Modelljahr, absolut SerienmĂ€ssig. Nur die
Leistungsbegrenzungen aus dem SteuergerÀt rausprogrammiert (Bei
grĂ¶ĂŸeren MotorrĂ€dern wird fĂŒr die Straßenzulassung in den ersten 2-3
GĂ€ngen oft eine Leistungsbegrenzung auf etwa 100-120 PS
einprogrammiert, denn schneller als 3 Sekunden auf 100 geht mit
Straßenreifen physikalisch eh nicht, damit beim starken Beschleunigen
ungeĂŒbte Fahrer nicht hinten abgeworfen werden). Sonst Nichts.“

„Wir haben einen Testingenieur vom japanischen Sonda-Werk bei uns.
Könnte unser Testingenieur vielleicht ein paar Proberunden damit
fahren? Dann brauchen wir kein Motorrad kaufen?“

Ich grinste. „Werksspionage?“

„Nein, einfach nur Probefahrt. Das machen alle so. Man will schließlich
wissen was die Konkurrenz so baut.“

Sie bieten mir im Gegenzug die Probefahrt mit einer Supersport an. Ich
rĂŒmpfte etwas die Nase. Supersport ist 600-er. Ich hoffte eher auf
einen ritt mit einer richtigen Kanonenkugel, einem Superbike.

Der Ingenieur und Misaki lÀchelten milde, VerstÀndnisvoll. Wenn ich die
Supersport wieder Heil zurĂŒck bringe und dabei eine vernĂŒnftige Zeit
fahre, also schneller wie die Moto3 (=250-er) dann bekomme ich eine
Fahrt auf dem Superbike.

Hochmotiviert stieg ich auf die 600-er. Fuhr wohl so insgesamt 45 Runden
bis der Sprit aus war. Beim Rennen reicht das Benzin höchstens fĂŒr 24
Runden, schon das hĂ€tte mir zu Denken geben sollen. Und meine Slik’s
waren fast Neuwertig. Um es kurz zu machen: Ich fuhr dann kein
Superbike. Die vereinzelten 250-er an der Strecke waren schneller als
ich. Alle!

Trotzdem war ich schwer Beeindruckt. Also mein Moped ist ja ein
Supersportler. Mit Dampf und richtig gutem Fahrwerk absolut auf Höhe
der Zeit. Dennoch lagen Welten dazwischen. Wie leicht die Supersport
war, wie spielerisch es fuhr, wie Zielgenau es die Spur hielt. Die
Bremsen brutal, mit zwei Fingern am Hebel schafft man einen Überschlag.
Die grĂ¶ĂŸte Überraschung der Motor. Wie kultiviert und seidenweich der
lief. Wie eine Turbine, auch von den Drehzahlen her. Kein ruppiger
hemdsÀrmelig frisierter Motor. Nennen wir es Triebwerk, dass trifft es
besser.

Das Ding war eindeutig schneller als meine 750-er. Antritt und
Endgeschwindigkeit. Keine Ahnung wie schnell genau, Tacho gibt’s
keinen. Drehzahlmesser sind nur 10 farbige Lampen. Bei gelb schalten,
bei Rot kommt der Begrenzer. Der Testingenieur fuhr gleichzeitig. Auf
der Geraden ĂŒberholte ich spielend leicht mein eigenes Moped. Beim
Bremsen dann die erste Frustration: Der Kerl fing mit meinem Moped erst
zum Bremsen an als ich mit der 600-er schon von der Bremse runter war.
Er hat mich mehrfach Überrundet, in der Kurve ĂŒberholt. Aussen! Es
schmerzte etwas Funken von meinen Fußrasten oder dem SeitenstĂ€nder ĂŒber
den Asphalt sprĂŒhen zu sehen. Gleichzeitig Interessant fĂŒr mich was mit
meinem Moped wirklich ginge. Wenn man es kann.

Mittag winkten sie mich raus. Es muss jetzt Ruhe sein wegen den
Anwohnern. Ich total fertig und ausgebrannt. Die Telemetrie sagte dass
nur noch 2 Liter im Tank sind. Mein eigenes Moped war wohl schon nach
der HĂ€lfte der Zeit leer. Misaki grinste nur.

„Und, wie war es?“

„Beeindruckend und Lehrreich. In jeder Hinsicht.“

„Sorry, deine Reifen auf der Huzuki haben es nicht ĂŒberlebt. Wir gehen
kurz zum Renndienst vor und holen neue, die Mechaniker montieren sie
dir dann schnell.“

Kurz darauf standen wir vor einem riesigen Sattelschlepper, lackiert in
den Farben einer bekannten Marke, die mit den schönen Kalendern. Misaki
wurde auch hier wieder achtungsvoll BegrĂŒĂŸt. Wer war diese Frau nur,
dass jeder, absolut jeder Wichtige hier sie kannte und schÀtzte? Sie
fragte am Tresen nach meiner GrĂ¶ĂŸe.

„Ist das ein Straßenbike? Wir haben heute eigentlich nur Slikreifen
dabei, wir mĂŒssen sehen ob hinten drin noch was Street-legal lagert.“
Der eine verschwand in den dunklen Tiefen der schwarzen Ringe, man
hörte ihn rumoren und wĂŒhlen. Der andere begann mit Misaki zu shakern.
Wollte er zumindest, sie bremste ihn distanziert ein. Klingt lustig
wenn Italiener auf Englisch galant sein wollen.

Der zweite Mann erschien bepackt: „Ihr habt GlĂŒck. Zwei SĂ€tze noch.
Weiche Mischung. Vom letzten Sicherheitstraining.“

Pfflapp. Er warf die 4 schwarzen Ringe von der LadeflÀche auf den Boden
vor uns.

„Thank you Ernesto! Schreib es auf’s Team bitte.“

Zögernd hob ich meine Beute vom Boden, sah Misaki unsicher an. „Was ist
mit Bezahlen?“

Wieder dieses milde mitleidige LĂ€cheln von ihr, gerade noch nicht
ĂŒberheblich. „Siehst du all die Reifen in diesem Truck?“

„Ja klar.“

„Die HĂ€lfte davon wird dieses Wochenende runter radiert. Das ist
Mengenverbrauchsgut wie Öl oder Benzin und Putzlappen. Deine zwei SĂ€tze
sind Portokasse.“

Na Toll. Ich bezahle normal dafĂŒr 430€ je Satz. Bei anderen Menschen ist
das Portokasse. Ist das so wirklich gerecht? Ich schleppte die 4 Gummis
zurĂŒck, Misaki war nur beschĂ€ftigt hier wen und dort wen zu grĂŒĂŸen.
Insgesamt war sie sonst den Tag ĂŒber zu mir recht geschĂ€ftig und
neutral. Du weisst ja, das kann sie sehr gut, das Neutrale. Sie blieb
in meiner NĂ€he wie es die Höflichkeit gebot, kĂŒmmerte sich aber auch so
weit als Möglich um ihre alten WeggefÀhrten.

In der Box schĂ€lte ich mich mĂŒhsam aus der verschwitzten Lederkombi,
verschwand kurz fĂŒr kleine Jungs, bekam dann eine Dose der bekannten
Brause und eine lauwarme Pizza im Pappkarton in die Hand gedrĂŒckt. Noch
bevor ich zu Essen begann sah ich mein Moped auf einem MontagestÀnder,
wie eben das Hinterrad wieder eingesetzt wurde. Wow. Reifen wechseln
und wuchten schneller als ich Pissen kann. Essen, dann dösten alle
irgendwo in einer ruhigen Ecke ’ne Stunde vor sich hin. Der allgemeine
Weckruf war dann Stilecht das infernalische BrĂŒllen eines Superbikes
aus der Nachbarbox.

An diesem Nachmittag bekam ich dann ein privates Training.
Theoriestunden an einer Tafel mit bunten Filzstiften. Die Praxisstunden
fuhr Misaki mit ihrer RS400, ich auf meiner eigenen 7œ-er. Immer
zwischendurch, wenn der LĂ€rm der Boliden mal etwas abklang und die
Strecke kurz frei war. Misaki klemmte einen Kopfhörer in meinen Helm
und steckte einen kleinen EmpfÀnger in die Tasche meiner Lederjacke,
sie selber bekam ein Mikrofon mit Sender.

Ich war echt dankbar die Thematik mal so von der ganz anderen Seite
dargestellt zu bekommen. Von einer kompetenten Lehrerin, zwischendurch
mal von Testfahrern und richtigen Rennpiloten. Die kannte ich leider
vom Namen alle nicht. Vielleicht gut so, sonst wÀre ich wahrscheinlich
vor Ehrfurcht erstarrt. So waren alle nur ganz Freundlich und
Kumpelhaft zu mir. Geduldet in ihren Reihen, der Stiefsohn von Misaki,
ein harmloser Mopedfreak wie sie selbst eben auch.

Misaki musste bei mir fast von 0 anfangen: „Weißt du, die Moped’s fĂ€hrt
man je nach Hubraum recht unterschiedlich. Moto3 und 400-er fÀhrt man
mit einer langen weichen Linie. Möglichst wenig bremsen, lange am Gas,
viel Schwung mitnehmen. Das Àndert sich dann schrittweise bei den
Supersport und Moto2. Dein Moped und die Superbike fÀhrt man dann schon
Digital, d.h. mit Dampf, man nutzt die brachiale Beschleunigung. Also
möglichst SpÀt bremsen bis weit in die SchrÀglage hinein, tiefe kurze
SchrĂ€glage, frĂŒh aufrichten und hart ins Gas. Man lenkt viel mit dem
Hinterrad, mit Wheelspin und Drift. Dazu kommt eine ziemlich fiese
Nebenerscheinung: Highsider! Das ist wenn die Fahrer so spektakulÀr von
ihren rodeoartig bockenden Mopeds in hohem Bogen abgeworfen werden.“

Klar, das kannte ich schon aus dem Fernseher. Sieht schmerzhaft aus.
Nickte zustimmend.

„Du darfst bei einem so starken Motorrad nie – und damit meine ich
niemals in der Kurve bei einem Drift oder Slide das Gas aprupt
zumachen. Der breite warme Reifen bekommt ruckartig Seitenhalt und
Schwuuuups – bist du auf der Trage. Das sind die schmerzhaftesten
UnfÀlle. Verlierst du eines der RÀder in der Kurve dann fÀllst du aus
einem halben Meter oder weniger schrÀg auf den Asphalt, die Energie
wird beim Rutschen aufgezehrt, du rutscht raus aus der gefÀhrlichen
Zone und hast eben paar Brandflecken und Prellungen auf der Haut. Bei
einem Highsider hingegen knallst du aus 3 Metern Höhe senkrecht auf die
harte Bahn und bleibst mitten im Verkehr liegen. Glaube mir, das willst
du nicht wirklich. Deshalb: Wenn es hinten rutscht um Himmels willen
vorsichtig am Gas bleiben, nur mit Gewichtsverlagerung die Kurve
beenden.“

Ein seltsames GefĂŒhl solche Worte aus dem Munde einer Frau zu hören.
Einer Frau! Meiner Stiefmutter! Und ich dachte Anfangs echt sie wÀre
ein gewöhnlicher Thailand-Import eines alternden Mannes. Begann mich ob
meiner anfĂ€nglichen Überheblichkeit etwas zu SchĂ€men. Jetzt waren wir
in ihrer Welt und sie ließ sich das kein bisschen heraushĂ€ngen. Sie
meinte es Ernst was sie mir da Vermittelte, sie wollte mein Bestes.

Der Nachmittag begann dann erstmal nur wieder Frustrierend. Wir machten
praktische FahrĂŒbungen. Misaki zeigte mir alles auf der Strecke,
wĂ€hrend sie mir ĂŒber Funk Anweisungen erteilte. Mal war sie vor mir um
zu demonstrieren, mal hinter mir um zu Beobachten. Ich hatte auf dem
Papier nahezu doppelte Motorleistung und Misaki fuhr mĂŒhelos Kreise um
mich herum.

Überholte außen, innen, auf der Bremse. Nicht mal auf der Geraden kam
ich wirklich davon, sie hielt sich einfach im Windschatten um mich dann
beim Bremsen wieder als Trottel dastehen zu lassen. Was muss diese
RS400 wohl wirklich Dampf haben? Die Mechaniker klopften mir in den
Pausen nur Aufmunternd und Mitleidig auf die Schultern. Und ich dachte
immer ich kann fahren?

Der Tag neigte sich dem Ende zu, die Sonne wanderte langsam hinter die
Berge. Wir saßen auf einer Mauer mit reichlich Gummi- und Farbantrag
und sahen den japanischen Ameisen beim aufrÀumen zu, wie die teuren
technischen GerÀte in diversen Sattelschleppern verstaut wurden.

„Was machen wir jetzt, Miky?“

„Keine Ahnung. Heimfahren?“

„Oder magst du noch bleiben bis morgen?“

„Suchen wir uns ein Hotel?“

„Nein. Wir essen mit den Anderen im Hospitality-Zelt und schlafen im
Mobilhome. Nahezu jeder Sattelzug hat eine große Schlafkabine fĂŒr die
Crew, mĂŒssen die Mechaniker halt mal ausnahmsweise vorne im FĂŒhrerhaus
auf den Pritschen schlafen. Die sind solche FĂ€lle gewöhnt.“

Ich dachte mir weiter nichts dabei, ein verlockender Gedanke mal alles
an eigener Haut zu erleben was Eurosport niemals ĂŒbertrug. Zudem ein
weiterer Tag auf der Strecke und in dieser spannenden AtmosphÀre.
Jedoch der Abend war kurz, alle gingen nach dem Essen erstaunlich frĂŒh
und unspektakulÀr zu Bett. An einem Rennwochenende hÀtten sie jetzt
noch ziemlich viel zu Tun gehabt, vor allem wenn Defekte einen Start in
Frage stellen. Mich wunderte nur kurz dass Misaki nicht bei ihrem Vater
im großen bequemen Mobilhome ĂŒbernachten wollte, wo doch Familie so
wichtig schien?

Zwei Mechaniker waren so freundlich uns ihre Kojen anzubieten. Sie
schliefen vorne in der Zugmaschine. Wobei fĂŒr die kleinen Ameisen die
Kojen im Truck eh schon King-Size bedeuten. In der Spitze der
Sattelauflieger sind wie kleine Appartements, mit 2 bis 4 Kojen, einer
kleinen KĂŒche, Klo und Dusche.

Misaki kam mit zwei verpackten Einweg-ZahnbĂŒsten daher mit dem Logo
einer anderen Reifenmarke. Anscheinend sind ĂŒberraschende
Übernachtungen in dieser Branche ĂŒblich? Die Einrichtung des
Wohnabteiles war vergleichsweise Luxuriös fĂŒr die beengten
VerhÀltnisse. Klar. Die Leute wohnen hier drin viele Wochen im Jahr.
FĂŒr Misaki schien das alles Normal.

Ich stand Anfangs etwas unschlĂŒssig herum, wartete geduldig auf
Anweisungen, sah aufmerksam zu. Es gibt kein richtiges Bad, die ZĂ€hne
werden an der KĂŒchenspĂŒle geputzt, einmĂŒtig standen wir nebeneinander
und fuchtelten in den Gosche. Das Chemiekloo steht in der Duschkabine,
die Dusche funktionierte jedoch nicht.

„Haben sie wieder vergessen den Schlauch anzuschliessen oder irgendein
Spaßvogel hat den Schlauch fĂŒr sich selber abgezweigt. Das passiert
auch stĂ€ndig.“

„Und jetzt?“

Misaki begann in den StauschrĂ€nken zu wĂŒhlen. „Ah, hier! Notdusche!“
DrĂŒckte mir eine Packung mit feuchten TĂŒchern in die Hand, auch mit
Sponsorenaufdruck. SchÀlte sich vor mir aus der engen Lederkombi,
darunter trug sie nur einen leichten weissen Seidenoverall, sichtlich
durchgeschwitzt klebte dieser an den entsprechenden Stellen. Auch
diesen zog Misaki völlig vorbehaltlos vor mir aus. Stand tatsÀchlich
Nackt vor mir, nahm nacheinander mehrere TĂŒcher aus der Packung und
rieb sich vor mir ab.

„Was ist Miky (Keine Ahnung warum sie mich jetzt immer Miky nennt), so
stinkend kommst du mir nicht ins Bett!“

Hmm, abgesehen davon sah ich hinten eh nur zwei Stockbetten. UnschlĂŒssig
begann ich mich auch zu entkleiden. Seltsam, obwohl ich meinen Schwanz
schon in dieser Frau drin hatte hinderte mich mein SchamgefĂŒhl am
natĂŒrlichen Verhalten.

Misaki hatte offensichtlich keinerlei Vorbehalte. Sogar ihre intimsten
Stellen reinigte sie gewissenhaft auch vor mir, so dass ich alles genau
sehen konnte. Ging mir zugewandt etwas in die Hocke, spreizte mit zwei
Fingern die enge Pflaume und schrubberte an den winzigen Schamlippen
herum. Ging noch tiefer in die Hocke, nahm zwei weitere TĂŒcher und
reinigte ihren Anus.

Diesmal waren wir in keinem dunklen Pensionszimmer, der Trailer war
durchaus hell erleuchtet und diesmal sah ich alle ihre anatomischen
Details außerordentlich deutlich. Sowas von Appetitlich aber auch!

„Mensch Miky, du zierst dich wie ein kleines MĂ€dchen! Meinst du ich weiß
nicht wie ein Mann aussieht?“

Ungeduldig half sie mir. Mit reichlich feuchten TĂŒchern rieb sie mich
ab, die Lotion der TĂŒcher hinterließ ein frisches GefĂŒhl auf der Haut.
Auch vor meinen anatomischen Details machte sie nicht halt, reinigte
mit zwei TĂŒchern meine Kimme, mit 4 TĂŒchern auch die letzte Hautfalte
meines Pimmels. Etwas unterstĂŒtzte sie dabei wie durch die Manipulation
sich der kleine Mike langsam begann aufzurichten.

Was spielt sie so interessiert an meinem Schwanz herum? Der war auch
lÀngst Sauber? Trotzdem wollte ich sie nicht daran hindern, obwohl es
mich mehr Ă€ngstigte als erregte. Dann fĂŒhrte sie mich tatsĂ€chlich mit
der Hand fest und bestimmt am Pimmelchen in den Bereich mit den Betten.
Den ganzen Tag kannte sie mich kaum, war wie eine fast Fremde zu mir,
jetzt sowas Intimes. Verstehe mal einer die Frauen?

„Was ziehen wir dann heute Nacht an?“

„Ich weiß nicht ob du mit deiner Lederkombi schlafen willst, ich werde
zumindest bei dieser Hitze unbekleidet schlafen.“ Misaki kicherte. „Wo
schlĂ€fst du, Miky?“

Unsicher sah ich mich um. „Vielleicht da unten?“

„Gut, dann schlafe ich auch da unten.“

Verdutzt sah ich Misaki an. „Nicht etwas eng fĂŒr zwei?“

„Was ist, stört es dich?“

„Nein, natĂŒrlich nicht.“ ich kletterte vorsichtig in die Koje, Misaki
folgte. Kuschelte sich sofort eng an mich um nicht die Holzkante ins
GesĂ€ĂŸ gedrĂŒckt zu Bekommen. Um meine Arme besser zu Verstauen umarmte
ich Misaki etwas unsicher. Sie nahm ihre Arme zwischen uns, spielte
sofort an meinem halbsteifen Pimmel herum.

„Du hast einen ziemlich großen Schwanz, Miky!“

Etwas ĂŒberrascht Antwortete ich: „Was dir alles auffĂ€llt? Keine Ahnung,
ich dachte der ist ganz normal. Soviel steife SchwÀnze sah ich in
Original noch nicht? Mir fehlt dazu auch etwas die Motivation.“

Misaki kicherte. „Mag sein dass es in Europa normal ist. In Japan sind
die viel kleiner. Der von deinem Vater ist auch nicht so groß, er
trinkt und raucht vielleicht dazu bisschen viel, da lÀsst das etwas mit
der Spannkraft nach?“

Irgendwie wollte ich den Gedanken an den Schwanz von meinem Dad jetzt
unbedingt vermeiden. Auch den Gedanken dass mein etwas
schwergewichtiger Dad diesen göttlichen Körper besteigen wĂŒrde. „Auf
was du alles Achtest, Misaki?“

„Na ja, ich hab’s in Italien schmerzhaft gespĂŒrt.“

„Und warum hast du nicht einfach weniger tief genommen? Du warst doch
oben?“

Nun lĂ€chelte Misaki lĂŒstern: „Weil’s echt Geil war. Ab einem bestimmten
Zeitpunkt wandelt sich der Schmerz in ziemlich heftige Lust. Ich wusste
vorher auch nicht wie sich das anfĂŒhlt, hatte noch nie ein Ding so tief
in mir. Aber war schon echt gut……“ sie grinste in sich hinein. Und
griff fester an meinen Pimmel.

„Du bist ein schöner Mann, Miky. Du gefĂ€llst mit echt gut.“

„Das spĂŒrt man! Und das Ding da hat es dir wohl auch angetan?“

Misaki kicherte. „Miky, ich hab echt schon wieder Lust auf dich. Können
wir nicht ein bisschen…. du weisst schon, ein Betthupferl…..?“ Zur
Verdeutlichung knetete sie ziemlich Eindeutig an meinem Schaft zwischen
unseren Körpern, ein schönes GefĂŒhl die geschickten Finger in einer Art
Wellenbewegung am Schaft zu spĂŒren, gelegentlich ergĂ€nzt durch das
Kratzen mit ihren langen FingernÀgeln.

Ich hĂ€tte es ewig aushalten können, also so vom schönen GefĂŒhl und von
der frivolen Situation her. Nicht jedoch mein Pimmel, der diese
ungewohnte Behandlung auf seine eigene Art quittierte. Mit einem
spektakulĂ€ren Abschuß. Etwas zucken mit wenig Vorwarnzeit und ein
gigantischer Schwall auf Misaki’s Bauch. Kein Höhepunkt, einfach eine
Eruption. Als hÀtte ein Sicherheitsventil am Wurstkessel geöffnet.

Misaki kicherte wieder. Ich liebe das kindliche Lachen an ihr, mit dem
sie einem jeden Fehltritt verzieh. „Miky, wenn du auf der Strecke nur
halb so schnell wĂ€rst dann hĂ€ttest du Rundenrekord!“ dann verrieb sie
sich mein reichlich Sperma auf dem Bauch bis unter die BrĂŒste hoch.

„Sorry Misaki, aber deine HĂ€nde sind einfach zu gut!“

Sie molk mir den restlichen Saft aus dem Schaft, wie schon in Italien
wurde mein Pimmel nicht richtig weich und stand unter den liebevollen
Kosungen recht bald wieder auf. Nur, wie soll man in dieser
Konservendose ficken? Denn jetzt hatte ich auch Bock. Bisher hatte ich
es erst einmal in Italien, das jedoch war so traumhaft schön dass es
nach Mehr rief. Mein Po stand hinten an der Wand an, Misaki eingeklemmt
halb unter, halb neben mir.

„Miky, ich brauch dich jetzt. Wirklich! Den ganzen Tag muss ich so
abweisend zu dir sein obwohl ich so gerne mehr NĂ€he zeigen wĂŒrde. Das
foltert. Und staut Hormone auf.“

„Warum warst du so kĂŒhl zu mir?“

„Einerseits wegen meinem Vater. Er mag keine EuropĂ€er, fĂŒr ihn seid ihr
nur undisziplinierte Weicheier und Unkultiviert. Andererseits wegen den
Kameras. Überall lungern Fotoreporter mit Teleobjektiven herum, die
lauern nur auf das eine sensationelle Foto. Was meinst du wie das in
Japan rumgeht wenn ich mit dir HĂ€ndchenhaltend spazieren wĂŒrde?“

DafĂŒr knetete sie inbrĂŒnstig an meinem Pimmel rum, gut geschmiert noch
vom eigenen Sperma.

„Bist du dort so eine Nummer?“

„Heute vielleicht nicht mehr so. Aber ich war mal ziemlich bekannt, ja.
Als Frau in einem solchen Sport ist man Interessant fĂŒr die
KÀseblÀtter. Auch deshalb wollte ich immer weg von dort. Einfach
unbeobachtet leben. Aber jetzt brauch ich erstmal deinen Schwanz! Ich
will dich in mir drin haben. Jetzt!“

Misaki zog und zerrte etwas an mir, es dauerte bis ich begriff was sie
von mir erwartete. Ich stemmte mich mit dem Po an den Lattenrost der
oberen Koje, Misaki wand sich unter mich hinein, ich kam durch den
Trichter ihrer schlanken Beine genau vor das Dreieck gefĂŒhrt auf ihrem
zarten Körper zu liegen. Nur auf Ellenbogen und Knie gestĂŒtzt.
Ungeduldig zerrte sie mit einer Hand an meiner Latte herum, zeigte mir
deutlich den Eingang. Mit der anderen Hand nahm sie von ihrem reichlich
raussickernden Saft auf und verteilte diesen am engen Eingang zur
Gruft. Ich brauchte noch etwas um mich zu orientieren, auch beim
zweiten Fick im Leben ist man noch kein Profi, egal wie Geil man
inzwischen ist.

Die kleine krÀftige Hand zog den Schwanz genau zwischen die engen
Labien, sie bog das Teil etwas und zog mehrmals die freiliegende Eichel
durch die kleine Pflaume. Nicht ein einziges Haar, nicht mal ein
Haarstoppel störte das seidenweiche Erlebnis. Zu dem Zeitpunkt wusste
ich noch nicht dass sich viele asiatische Frauen dort und unter den
Achseln die Haare einfach ausreissen.

Dann merkte ich wie meine Eichel schon fest umschlossen, regelrecht
zentriert war. Misaki griff grob mit einer Hand an meinen Po, die
FingernÀgel schnitten sich tief ins Fleisch. Sie hatte es tatsÀchlich
recht eilig, ich hĂ€tte gerne vorher noch etwas gekuschelt um mich fĂŒr
die Situation einzustimmen. Der falsche Zeitpunkt um so etwas
auszudiskutieren. Die Hand an meinem Po zerrte, ich ließ mein Gewicht
fallen, drang ziemlich hart tief in den schlanken Unterleib.

Diesmal Reibungslos, reichlich mit Schleim geschmiert, nur das feste
Fleisch der Muschi wurde fĂŒhlbar verdrĂ€ngt. Misaki stöhnte ordinĂ€r auf.
Ich lag nur auf ihr, wollte mich dem wohligen Schauer des Eindringens
hingeben. Misaki begann unter mir irgendwie ungeduldig zu hippeln.
KĂŒssen konnten wir uns so leider nicht, zu groß ist der tatsĂ€chliche
LĂ€ngenunterschied zwischen uns. Hohe Schuhe im Alltag kaschieren eben
nur Optisch.

„Was ist Miky, worauf wartest du?“ Zur BestĂ€tigung ruckelte sie mit
ihrem Becken unter mir, soweit es ihr eben unter meinem vollen Gewicht
so möglich war. Ich verstand, der Moment des Geniessens, des inneren
Einstimmens war vorbei. Sie wollte Bumsen.

Unglaublich wie eng diese Frau ist, so wĂŒrde ich mir mangels Erfahrung
ein ganz junges MĂ€dchen vorstellen. An Misaki ist alles ein Muskel.
Sogar da. Ich musste mit ziemlich Kraft immer wieder in sie
reindrĂŒcken, die Vorhaut wurde dabei recht grob zurĂŒck gerollt, durch
reichlich Schleim und ausgesprochen weiche Haut innen drin jedoch
lieblich Umschmeichelt. Man ist das schööön!

Etwas ungelenkig stocherte ich in Misaki herum, musste ja erst lernen
was ein richtiger Fick ist. Sie schien das nicht weiter zu Stören, es
bewegte sich etwas in ihr drin, etwas fĂŒllte sie auf und weitete sie.
Ihre ordinÀren GerÀusche jedenfalls liessen soweit auf Zustimmung
deuten.

Der Unterschied ist faszinierend. Im Alltag so die zurĂŒckhaltende
diskrete anstÀndige Frau. Im Bett wird sie voll zur hemmungslosen
Furie. Bis jetzt zumindest. Ich drĂŒckte also meinen harten Schwanz
immer wieder langsam in meine Stiefmutter hinein, laute schmatzende
furzÀhnliche GerÀusche liessen erahnen was da unten so VerdrÀngt wurde
und welche Mengen SĂ€fte herausgedrĂŒckt wurden.

Was sagte der DJ am Gardasee noch? Die tropft wie ein Kieslaster! Der
Vergleich ist derbe, aber irgendwie passend. Ein erfahrener Mann. Durch
mein langsames Bumsen wurde der Reiz an der Pfeife trotz der
unheimlichen Enge nicht zu stark, ich wollte unbedingt vermeiden dass
ich schon wieder zu frĂŒh abschoss.

Meinem Eindruck nach schien das fĂŒr den Moment ganz in Ordnung zu sein.
Misaki wand sich unter mir, gab beĂ€ngstigende GerĂ€usche von sich, riß
mit ihren HÀnden an meinem Kopf herum. So schön wie ihre langen
schlanken FingernÀgel im Alltag aussahen, so unangenehme Waffen können
die beim Sex werden, wenn sie unkonzentriert ihrer Lust nachgeht.

Bald erkannte ich ein gewisses Schema in ihren unflĂ€tigen Äusserungen,
sie hat im Kopf anscheinend komplett abgeschalten, ihr wimmern und
stöhnen orientierte sich nur noch an meinem Eindringen, wenn ich meinen
Körper mit ganzem Gewicht auf sie niedersinken ließ und mein Pimmel
ihre Gruft spaltete.

Was soll ich sagen? Misaki quietschte doch tatsÀchlich genauso wie die
Asiatinnen in den Pornofilmen. Einfach Geil. So langsam konnte ich auch
etwas abschalten, beobachtete Misaki nicht mehr so ganz genau, meine
eigene Lust trat in den Vordergrund. Mein Tempo stieg, die IntensivitÀt
der StĂ¶ĂŸe damit auch, in gleichem Maße ihre LautstĂ€rke und das reißen
an meiner Kopfhaut. Wollte sie als TrophÀe meinen Skalp?

Irgendwann war ich im Kopf frei. Jetzt wollte ich auch was davon haben.
Ich bumste so vom Tempo her dass ich meine Erregung langsam steigen
fĂŒhlte. Misaki wurde mir etwas Egal, mit zunehmender Dauer weitete sich
auch die Muschi etwas, der Reiz an der Eichel war nicht mehr ganz so
Brutal. Ich verlor jeden Bezug zur Zeit, das laute stöhnen treib mich
weiter. Tiefer, fester. Misaki zog ihr Becken etwas anders unter mir,
damit plötzlich wieder das rauhe kratzen an der Eichel zu spĂŒren. Ich
stand innen an! Das innen drin war irgend ein anatomischer Anschlag,
wie immer der Aussehen möge. Misaki jedoch wurde nochmal lauter, schrie
sich mit schriller wimmernder Stimme die Geilheit aus dem Leib. Keine
Ahnung wie gut so Kabinen isoliert sind?

Als sie plötzlich leiser wurde fiel mir das auf. Ich wollte sie aber
wieder lauter hören und fickte noch fester in sie. Stattdessen wurde
sie noch leiser. Nahm den Kopf weit zurĂŒck, röchelte nur noch.
Wenigstens hatte meine Kopfhaut jetzt wieder eine reelle Chance. Hat
sie keinen Spaß mehr jetzt? Warum wird sie plötzlich so leise bei dem
Radau davor? Ich war ratlos, drĂŒckte meinen Pimmel mit voller Wucht in
das schmale Becken, welches wegen der harten Matratze kaum nach unten
ausweichen konnte. Sie musste meine StĂ¶ĂŸe voll nehmen. Wurde immer noch
leiser. Ihr harter ausgeprĂ€gter SchamhĂŒgel schlug bei jedem Stoß
schmerzhaft ĂŒber der Schaftwurzel auf.

Mit einem mal fing sie unkoordiniert zum Zappeln an, die Bauchdecke
zuckte wild, sie biss sich in meine Schulter fest, was wohl einen
ziemlich heftigen Urschrei notdĂŒrftig unterdrĂŒckte. Die Muschi zog sie
krampfartig fest zusammen, ich musste meine Stange mit ziemlichen Druck
in den Unterleib reindrÀngeln. Der Reiz dabei war heftigst, ihr
entrĂŒcktes zappeln, ihre ordinĂ€ren Laute lösten etwas aus in mir. Ich
kam auch! Heftig, Gewaltig. Nun zappelte ich auch, mein Schwanz pumpte
seine warme Ladung in die Gruft, Misaki fĂŒhlte es wohl und zappelte
noch mehr.

Das war nicht zu Vergleichen mit den Orgasmen beim wixen. Das war ein
unglaublich emotionales Erlebnis. Die Frau dabei zu spĂŒren, ihre
Geilheit. Meinen Samen einfach so reinzupumpen, ohne Angst dabei den
Laptop zu versauen. Abgemolken zu werden. Ihre schwitzige weiche Haut,
der perverse Geruch nach diversen KörperflĂŒssigkeiten. Das
Hemmungslose, a****lische. Ich brach erschöpft auf Misaki zusammen.
Ufffff!

So lagen wir beide wohl eine ganze Zeit, Misaki streichelte meinen
Hinterkopf, sie kann also auch zÀrtlich. Ich war nur platt. Wobei sie
immer wieder weg nickte und aufschreckte. Wir blieben in der
verschachtelten Körperhaltung zueinander, ließ meinen Pimmel in ihr
stecken, die enge Pflaume hielt den ganz fest. Misaki schlang ihre
Beine um mein Becken, wir rollten nur leicht auf die Seite um mein
volles Gewicht von ihr zu Nehmen. So schliefen wir ein, ließen uns
wirklich MĂŒde wegdĂ€mmern. Genauso wachten wir auch wieder auf. Mit
meinem Schwanz in ihr drin und eng umschlungen.

Der Sonntag Morgen weckte uns mit einem lauten prasseln auf das Blech,
ein kurzer heftiger Gebirgsregen. Irgendwer hatte Unmengen von
Croissant und sĂŒĂŸen Teilen beschafft, machte sich lautstark draussen an
der TrailertĂŒre bemerkbar. WĂŒrde ich auch wenn ich im Platzregen stehe
mĂŒsste. Also nichts mehr mit Good-Mornig-Misaki-Fuck. Obwohl mein
Pimmel sich gerade eben wieder rĂŒhren wollte wurde er unsanft und
verschmiert ans Tageslicht gezerrt. Die Morgentoilette nur mit Unmengen
der gesponsorten FeuchttĂŒcher. Das durchtrĂ€nkte Laken zog Misaki ab und
ließ es in einer MĂŒlltonne unter Öldosen und Pizzakarton verschwinden.

Dann saßen wir nun schon in den Lederkombi’s mit den zwei Mechanikern in
der Dinette und FrĂŒhstĂŒckten. Die drei Reisleute unterhielten sich
ziemlich fröhlich auf Japanisch. Ich denke Misaki genoß den eigenen
Sprachgebrauch mal wieder.

SpÀter leckte die krÀftige Sonne schnell das Wasser von der Strecke und
das Programm des Vortages wiederholte sich. Verschiedene Rennmopeds
heizten um die Strecke, kamen in die Box, ein Laptop wurde
angeschlossen und neue Reifen montiert. In diesen Pausen bekam ich
meine Nachhilfe von Misaki. Mit jeder Trainingseinheit merkte man einen
kleinen Fortschritt. Vor allem mein Hochmut wurde gedÀmpft, ich konnte
jetzt erkennen was ich frĂŒher alles falsch machte.

Die letzten Runden des Tages fuhr ich alleine fĂŒr mich. Das Vertrauen in
mein Moped und die HaftfÀhigkeit der Sport-Reifen war gestiegen. Nun
konnte ich sogar gerade eben so mit den Moto3 mithalten, ich
orientierte mich von hinten an deren Linie und konnte auf den Geraden
wegen dreifacher Leistung wieder etwas aufholen. LĂ€cherlich, mit einer
750-er. Aber fĂŒr mich eine enorme Steigerung zum Vortag. Misaki’s
400-er stand in der Box, wurde von den Mechanikern gewartet. Statt
dessen testete sie das aktuelle Superbike. Das war fĂŒr mich als wenn
mich ein DĂŒsenjĂ€ger ĂŒberholte. Obwohl ich auf der langen Geraden fast
270 Klamotten auf der Uhr hatte stand ich im Weg herum. Keine Ahnung
wie oft ich genau ĂŒberrundet wurde.

Jetzt sah ich auch was sie meinte >mit dem Hinterrad lenken<. Vor jeder
Kurve stieg ihr Hinterrad schwÀnzelnd auf, echt spektakulÀr das mal so
aus der NĂ€he zu sehen. In jeder Kurve zog sie lange schwarze Striche
auf den Asphalt, hatte beim Beschleunigen MĂŒhe das Vorderrad am Boden
zu behalten, kÀmpfte wie mit einem Rodeopferd. Aber sie ritt die
Kanonenkugel voll am Limit.

Mir wurde verdeutlicht was sie wirklich drauf hatte, sie kratzte auf
Anhieb nur 2 Sekunden unter den offiziellen Rennzeiten, war nicht
signifikant langsamer wie die regulÀren Rennpiloten beim Test. Sie
konnte ihren Stolz und die Anerkennung der Mannschaft nicht verhehlen,
der Tag endete mit einem breiten Grinsen von Misaki und einem
emotionalen Abschied von der Crew. Nur ihr Vater ging ihr immer noch
aus dem Weg.

Sonntag Abend die Heimfahrt war trotz all der neu gewonnenen
rennsportlichen Erkenntnisse dann ziemlich langsam und etwas
unkomfortabel, da ich den zweiten neuen Reifensatz um den Bauch herum
liegen hatte. Dieser rutschte bei jedem Bremsen und Beschleunigen
umher, glĂŒcklicherweise hatten die Mechaniker mir den in
Luftpolsterfolie eingewickelt. Egal, so preiswert werde ich wohl nie
wieder zu Nachschub kommen.

Mein Dad war wie immer nicht Zuhause. Niemand wusste wann er kam und wo
er war. Misaki zog sich unten kurz aus, holte von unten aus der Wohnung
nur eine neue ZahnbĂŒrste und ihr Nachthemd, kam in ein langes Handtuch
eingewickelt zu mir unter’s Dach. Sie fragte nichtmal ob ich den Abend
gerne alleine verbringen möchte oder etwas anderes vor hatte. Sie
wusste die Antwort anscheinend eh.

Ich hÀtte nichts mehr ohne sie gemacht und ihre Gesellschaft war mir so
unendlich wertvoll geworden. Ihr Anblick sowieso. Wie schnell man sich
an einen Menschen gewöhnen kann? Vor allem wenn man solch tolle
Erlebnisse zusammen verbrachte? Wahrscheinlich wollte sie auch nicht
alleine sein. Auf einen Ehemann warten der eh nicht kam. Irgendwie
schien sie zunehmend den Respekt vor meinem Dad zu verlieren, wenn sie
einfach so zu mir in die Bude kam, wenn ihr schon sein eventuell
mögliches Heimkommen gleichgĂŒltig ist.

„Duschen wir zusammen?“ war alles was sie sagte, womit sie sich selber
einlud. Welcher Mann wĂŒrde da ernsthaft widersprechen? Warf das
Nachthemd mit einer lÀssigen Handbewegung auf mein Bett, stellte die
zweite ZahnbĂŒrste in den Becher neben meine.

Gut dass Misaki so dĂŒnn ist, sonst wĂ€re es zu Eng in der Duschkabine
geworden, welche auch noch etwas durch die DachschrÀge begrenzt ist.
Egal, viel Platz brauchten wir eh nicht. Wir standen die meiste Zeit
Arm in Arm ganz eng aneinander gekuschelt, ließen das Wasser ĂŒber die
Köpfe prasseln, zwischen die Körper kam eh kaum etwas hindurch.
Bestenfalls in die Kuhle zwischen ihren harten BrĂŒsten konnte etwas
Wasser rinnen.

Mein Schwanz wurde schon wieder hart, stand an ihrem Bauch und
SchamhĂŒgel an, wurde unangenehm nach unten gebogen. Misaki erkannte
meinen Notstand, klappte das Ding nach oben, bettete es zwischen meinem
Bauch unter ihren BrĂŒsten ein. DrĂŒckte fest dagegen, rieb sich etwas an
mir. Das reizte ihre BrĂŒste und knetete meinen Schaft. Ein schönes
GefĂŒhl: Oben liebevoll kuscheln, unten von ihren festen Bauchmuskeln
die Nudel geknetet bekommen.

„Schnell fahren hast du dieses Wochenende gelernt. Nur bei uns Beiden
mĂŒssen wir jetzt ĂŒben dass du etwas langsamer wirst.“ Sie sah nach
oben, lÀchelte mich an.

„Das Problem ist wohl dass du so unglaublich eng bist und ich vielleicht
in Zukunft öfters ausleeren muss, bevor ich auf dich treffe. Ich wusste
ja nicht dass wir wieder miteinander schlafen, ich dachte das am
Gardasee war von dir nur Versehen, eine Laune oder eine hormonelle
Notlage? Mit letzter Nacht hĂ€tte ich nicht gerechnet.“

„Du willst ausleeren? Vielleicht kann ich dir dabei helfen? So wie das
aussieht hast du im Moment eher eine Notlage?“ Schielte damit
provozierend auf meine Latte.

Noch ehe ich antworten konnte ging sie in die Hocke und schnappte mit
dem Mund meinen harten Pimmel, saugte sich krÀftig daran fest, knetete
mit einer Hand vorsichtig mein Beutelchen, mit der anderen Hand griff
sie grob in meine Pobacke und grub tief ihre langen FingernÀgel ins
Fleisch.

„Jaaaaaaaaa, sooo geht ausleeren!“ mehr fiel mir fĂŒr den Moment nicht
ein. Zu ĂŒberwĂ€ltigend war die Reizflut. Sie neigte den Kopf etwas nach
hinten, nahm meine Eichel tief in den Rachen, ließ ihre schönen Lippen
immer wieder ĂŒber die gesamte LĂ€nge des Schaftes gleiten. Zweimal Reiz
an der Stange: Vorne an den Lippen, welche sie mit Kraft zu einem engen
Ring formte und tief hinten drin, als die Eichel am engen glitschigen
Rachen leicht deformiert wurde. Ich hÀtte mich niemals getraut ihr den
Schwanz so tief in die Kehle zu treiben, sogar ein Blowjob war bisher
ausser jeder Reichweite, hÀtte ich Misaki so nicht zugetraut.

Schööön, sowas von schöön! Ich massierte zaghaft ihre Kopfhaut, das
warme Wasser rann ĂŒber unsere Körper. Jetzt hielt ich mich nicht
zurĂŒck, sie wollte nur ausleeren. Obwohl ich nach der letzten Nacht
eigentlich leer war. Misaki wollte es, wollte mir etwas sehr schönes
zukommen lassen. FĂŒr mich war es auch ein Vertrauensbeweis, wie
Vorbehaltlos sie zu mir stand. Ich denke ein Schwanz im Mund einer Frau
ist entweder eine emotionslose abgezockte berechnende Handlung oder ein
unendlicher Beweis von Liebe. So wie es Misaki machte war es eindeutig
echte Zuneigung.

Sie verlor etwas ihren Atem, nahm den Pimmel nicht mehr ganz so tief.
Saugte sich statt dessen an der Eichel fest, lutschte heftig daran.
Eine Hand massierte den harten Schaft, die andere kraulte inzwischen
mein haariges Beutelchen. Das war so intensiv, so liebevoll. Ich ließ
mich einfach gehen, musste ja keine Frau befriedigen. Sie wollte mich
befriedigen. Sie nuckelte regelrecht an der Eichel. Mit heftigen
Folgen.

Mein Schwanz zuckte, ich wollte es garnicht zurĂŒckhalten oder
hinauszögern. Alles an dieser Aktion war auf schnelles Ergebnis
ausgelegt. Als Misaki das pochen und pulsieren spĂŒrte wichste sie nur
noch grob an der Stange, sah direkt auf die Nille vor ihrem Gesicht.
Sah nicht mal weg als der Samen aus der kleinen Öffnung schoß. Nahm
alles regungslos mit offenen Augen voll ins Gesicht. Jaaaaaaaaa, DAS
ist ausleeren!

Sie kÀmpfte sich in der engen Kabine ins stehen, wusch sich das Gesicht
und anschließend die langen Haare, als wenn ĂŒberhaupt nichts gewesen
wĂ€re. Sah mich mit ihrem berĂŒchtigten Neutralen Gesichtsausdruck an.

„Danke Misaki, das war sehr schön!“ mehr fiel mir leider nicht dazu ein.

Sie grinste nur kurz. Aber ich hatte auch nicht den Eindruck als wenn
sie bereute, sie wirkte einfach etwas geschÀftig nun, mit der
Körperhygiene beschĂ€ftigt. Ich drĂŒckte mich in eine Ecke, sah ihr
interessiert zu, wie sie sich abseifte, ihre harten kleinen BrĂŒste
durch die HĂ€nde gleiten ließ, wie sich dabei die winzigen Brustwarzen
verhÀrteten. Alles an dieser Frau ist einfach nur Lust!

Meine Dusche musste warten bis Misaki aus der Kabine war, ging dann
zweckmĂ€ĂŸig in zwei Minuten. Nach dem Duschen rubbelten wir uns mit
HandtĂŒchern gegenseitig ab, dann zog Misaki ihr Nachthemdchen an.
Obwohl, das hÀtte sie sich auch sparen können, das Nichts von Stoff,
der Hauch von Gewebe betonte eher als er verbarg, mir blieb schon
wieder die Luft weg. Misaki genoss ganz offensichtlich meine
Verlegenheit, sonnte sich in meiner schĂŒchternen Bewunderung. Es
verunsicherte mich eher als es mich Aufgeilte. Trotzdem ein traumhafter
Anblick an dem Man(n) sich schwer satt sehen wird. Ich blieb
unbekleidet.

Wir gingen zu Bett, obwohl es noch garnicht so spÀt war. Misaki
kuschelte sich an mich, streichelte mich im Gesicht. Ihre nassen langen
Haare klebten am Kopfkissen. Ich fĂŒhlte zögerlich die aufregenden
Rundungen unter dem glatten knisternden Stoff. Sie war dĂŒnn und
schlank, aber die Proportionen an ihrem Körper stimmten in sich wieder.
Die BrĂŒste absolut gesehen eher klein und dafĂŒr ziemlich fest, wegen
den schmalen Schultern wirkten sie wieder grĂ¶ĂŸer.

Wohin ich an ihrem Körper auch sah, alles wirkte jugendlich und schön.
Ich drĂŒckte Misaki auf den RĂŒcken, wollte sie noch genauer erforschen.
Begann mich vom Bauch aus ĂŒber den ganzen Körper zu KĂŒssen, erst noch
auf dem Nachthemd. Wobei der Hauch von Stoff keine Barriere bildete.
Zuerst wanderte ich nach unten ĂŒber den Bauch bis zum ausgeprĂ€gten
harten SchamhĂŒgel, mit dem ich schon schmerzhafte Erfahrungen machte.
Auch dieser intensive Geruch kam mir bekannt vor. Sie wird doch nicht
schon wieder nass sein?

Um die zarten Beckenschaufeln mit meinen KĂŒssen zu erreichen hob ich
etwas den Spitzenrand des Nachthemdchens an. Saugte mich an der straff
gespannten Haut fest, folgte der Kontur des Knochens darunter. Diese
Frau hat sicher keine 45 Kilo, wo nahm sie nur immer die immense
Energie her? Misaki stöhnte ganz leise.

Die schlanken Oberschenkel sind im Vergleich zum zierlichen Körperbau
schön fraulich geformt, auch wenn man die harten Muskeln deutlich durch
die Haut durchfĂŒhlt. Jede kleinste Bewegung lĂ€sst das Muskelspiel durch
die glatte Haut scheinen. Die kleinen Knie mit ein paar Narben, die man
wegen der gleichmÀssig dunkleren Haut kaum sah. Weiter unten die
kleinen neckischen weichen FĂŒĂŸchen, vielleicht GrĂ¶ĂŸe 35, höchstens 36.
Sorgsam gepflegte NĂ€gel, liebliche Knabberzehchen.

Am anderen Bein kĂŒsste ich mich langsam nach oben, nahm auf halbem Weg
das weite Nachthemdchen weiter mit hoch. Diese wunderschönen BrĂŒste
wollte ich schon lÀnger mal ausgiebig inspizieren. Sie hat eigentlich
winzige Brustwarzen wie ein Mann, nur mit sehr aktivem Eigenleben.
Stöhnte Misaki leise dabei oder war es nur ein lautes Atmen? Sie
drĂ€ngte jedoch ganz deutlich ihre harten BrĂŒste gegen meinen Mund. Ich
saugte, leckte, spielte abwechselnd mit flinker Zunge an den schwarzen
Spitzen des Genusses.

Mit einem Ruck drehte ich Misaki auf den Bauch, zog dabei das
Nachthemdchen bis an die Schultern, dann begann die komplette
liebevolle Erkundung mit meinem forschenden Mund auf der RĂŒckseite. Die
WirbelsÀule, der kleine steinharte Po, der auf so begeisternde Weise
einen Badeanzug fressen kann. Die weissen Kniekehlchen, die grazilen
Fesseln, wieder die zarten weichen FĂŒsschen. An so einer Frau kann man
sich nicht satt sehen!

Auf dem Weg mit dem kĂŒssenden Mund nach oben blieb ich von einem
magischen Geruch zwischen den Beinen Gefangen. Ohne Zweifel, das ist
ihr Saft! Soweit kenne ich das schon. Sie geniesst also meinen Mund?
Ich knetete etwas fester die harten Pobacken, bei Misaki muss man da
etwas rustikaler hingreifen, möchte man einen Blick in ihre Kimme
erhaschen.

Als ich mit den HĂ€nden die Backen etwas entzweite kam ein winziges
blasses Kringelchen ans Licht, weil der Po so klein war konnte ich das
mĂŒhelos mit der Zunge erreichen, spielte ein bisschen daran. Sie
öffnete wie auf Kommando darauf ihre Beine etwas weiter. Also mochte
sie das! Keine Ahnung warum, so eigentlich war das nicht mein Ding. Nur
bei der zarten und sauberen Misaki zog mich das magisch an. Ich spielte
lange und ausdauernd, leckte, kein unangenehmer Geschmack oder Geruch
trĂŒbte mein Erlebnis, das Kringelchen war bisschen Rauh. Rauh wurde
auch ihre Stimme beim Stöhnen. Erhebliche Mengen von Speichel rannen
von mir in Misakis Kimme hinab, fing sich an der Pflaume und tropfte
dann ins Laken ab. Irgendwie schafften wir bisher noch keine trockenen
Betten?

Immer weiter drÀngte sie mir ihren Po entgehen. Immer deutlicher auch
ihre blanke Ritze zu sehen, die vom meinem reichlich Speichel einladend
glÀnzte. War das schon wieder eine Einladung, eine Aufforderung von
Misaki? Kurz drĂŒckte ich meinen Pimmel gegen die Matratze, er war hart!
Sowas von appetitlich aber auch der Anblick. Sowas von hoffnungsvoll
auch die Erinnerungen der Erlebnisse mit dieser sagenhaften Muschi. In
mir keimte ein Trieb. Lieber spÀter um Entschuldigung bitten als um
Erlaubnis.

Ich kniete mich beidseitig ihrer schlanken Beine hin, hob ihr Becken
etwas grob weiter an, sie streckte es mir bereitwillig entgegen. Bog
meinen Schwanz etwas nach unten und fÀdelte in die Kimme, Misaki hob
ihr Becken so dass die Spitze meines Pimmels genau vor dem Eingang lag,
ich musste nur noch reindrĂŒcken. Kam vielleicht bis zur HĂ€lfte rein,
Misaki umschloß mit ihren Muskeln meinen Schwanz feste, ließ ihr Becken
auf die Matratze sinken.

Dort drĂŒckte ich meinen Schwanz ganz in sie. Nicht ganz reibungslos,
aber mit paarmal zurĂŒckziehen war ich dann in der Muschi drin. Die
festen Pobacken deutlich fĂŒhlbar an meinem Becken. Diesmal durfte ich
das Eindringen, das Verharren feierlich genießen. Es dauerte eine ganze
Weile bis mich Misaki mit einem kreisenden Becken an den Zweck des
Besuches meines Pimmels in ihr drin erinnerte. Ach ja, ficken war auch
noch!

Meine Matratzen sind etwas weicher, ihr Becken federte bei jedem Stoß
etwas nach unten weg, was den Reiz in der engen Gruft nicht ganz so
heftig wirken liess. Misaki nahm einen Arm unter ihren Körper, dieser
zuckte dann etwas und ich fĂŒhlte leichte Vibrationen, ein schwaches
RĂŒtteln am Pimmel. Offensichtlich stimulierte sie sich zusĂ€tzlich
selber, war ihr der Pimmel in dieser Stellung nicht strong genug?

Trotzdem wieder das quietschige Stöhnen und Wimmern. Als wenn man bei
ihr was kaputt machen wĂŒrde. Dennoch die kreisenden anfeuernden
Bewegungen ihres Beckens, das Quietschen hing eindeutig mit den StĂ¶ĂŸen
zusammen. Es war wohl gut fĂŒr sie. FĂŒr mich auch. Weil meine Beine die
Öffnung ihrer Beine begrenzten blieb ihre Muschi recht eng. Mit
entsprechend starkem Reiz fĂŒr mich. In dieser Position konnte ich auch
recht genau steuern wie schnell oder wie tief ich in sie rein wollte.

ÜberflĂŒssig. Denn ich wollte rein. Tief, schnell, oft. Ficken eben. So
zierlich wie die Frau gebaut war so heftig konnte sie es auch
vertragen, sie machte nicht den Eindruck von Zerbrechlichkeit. Ihre
stimulierende Hand unter dem Körper wurde fleißiger, das RĂŒtteln der
Fotze spĂŒrte ich mittlerweile ganz deutlich im Schwanz. Auch das Zucken
ihres Unterleibs kam mir in dieser Weise bekannt vor. Ich musste mich,
wollte mich nicht mehr zurĂŒckhalten. HĂ€mmerte mit aller Kraft in die
Frau hinein, merkte ein pochen im Schwanz, ein zucken im Beutel, ein
krampfen in der ganzen Leistengegend.

Ja, Jaaaaa, Jaaaaaa, Jaaaaaaaaaaa……. wooooosch…… wieder schoß
ich meinen warmen Saft in ihre Körperhöhle, kaum zu glauben dass nach
diesen Wochenende ĂŒberhaupt noch was kommen konnte. In diesem Moment
kam auch Misaki. Sie riß ihren Arm unter dem Körper hervor, es warf sie
unkontrolliert auf der Matratze umher soweit es mein Pfahl in ihr und
das Gewicht meines Körpers eben zuliess. Ihr Orgasmus war leise, denn
sie brĂŒllte alles ins Kopfkissen hinein. Gut so, denn ich weiß ja nicht
ob mein Dad inzwischen Zuhause war. So wie ich ihn hörte wĂŒrde er mich
auch hören. So derbe muss es ja dann doch nicht sein.

Ich brach einfach auf der Frau zusammen, die sich ihrerseits ermattet in
die Matratze sinken ließ. Sie zwickte Muschi und Beine fest zusammen um
mich nicht aus sich heraus zu verlieren. Unsere Herzen rasten, wir
pumpten wild um Luft. Ich drehte mich zur Seite, zog Misaki Löffelchen
mit mir, sie kuschelte sich an mich. So lagen wir dann also atemlos,
ich begann ihre festen BrĂŒste und ihr Gesicht etwas zu streicheln.

Sie fand als erstes ihre Worte wieder: „So habe ich mir das mit dir
immer vorgestellt, Miky! Einfach liebevoller körperbetonter Sex.“

„Keine Ahnung, ich kenne nur das was du mir zeigst?“

„Japanische MĂ€nner haben oft einen Drang zum Perversen, sie meinen immer
mit irgendwelchen hochtechnischen Spielzeugen punkten zu mĂŒssen.
Stochern mit irgendwelchem Zeugs in dir herum. Dabei gerÀt der
eigentlich Sinn der Begattung völlig in den Hintergrund. Liebe machen.
Das vereinigen, das verschmelzen miteinander.“

„Ganz einfach Misaki. Ich bin ein völlig unbeschriebenes weisses Blatt,
es liegt nur an dir was du mir zeigen magst, ich passe mich gerne an
dich an. Das was bisher war fand ich einfach nur schön!“

„Miky, vielleicht waren das alles bisher keine Launen oder nur ein
dicker Hals bei mir. Es ist die Hoffnung auf ein anderes Leben.
Vielleicht liebe ich dich inzwischen tatsÀchlich? Konnte mir nur nicht
so schnell klar ĂŒber meine – oder unsere GefĂŒhle werden? Immerhin steht
dein Vater und ein Trauschein zwischen uns, nicht irgendeine
bedeutungslose AffĂ€re, den man auf die schnelle Ablegen kann.“

„Echt, du liebst mich auch?“

„Ja Miky, ich kann nicht mehr dagegen ankĂ€mpfen. Ich hatte frĂŒher immer
reifere MĂ€nner, in Japan ist das Normal. Japanische MĂ€nner sind jedoch
auch oft etwas Roh und Grob beim Sex. Deine erfrischende Jugendlichkeit
inspiriert mich sehr, ich fĂŒhle mich auch wieder jung, kann mit dir
einen Teil meiner Sturm- und Drangzeit nachholen. Das Erleben der
ersten Male, das gemeinsame forschen und entdecken. Du behandelst mich
wie deinen wertvollsten Schatz! Außerdem kann ich mich in der
Öffentlichkeit absolut mit dir sehen lassen, ich denke wir sind ein
hĂŒbsches PĂ€rchen.“

Darauf wollte ich nichts mehr sagen. Ich kĂŒsste Misaki zĂ€rtlich, sie
kuschelte sich in meine Arme und wir schliefen langsam ein. Das selbe
immer öfters die folgenden Wochen. Unser VerhÀltnis zueinander
intensivierte sich immer mehr. Wir mussten uns selber mahnen in der
Öffentlichkeit vorsichtiger zu sein. Sie legte schon großen Wert darauf
in meiner Gesellschaft gesehen zu werden, dass die Leute merken wir
gehören irgendwie zusammen. Nur den letzten kleinen Zweifel ließ sie
bestehen: Ist das nun ihr Stiefsohn oder der Freund?

Wir verbrachten im Grunde schon jede freie Minute zusammen, jede
Mahlzeit, jeden Einkauf, jeden Ausflug. Da wird der Umgang immer
SelbstverstÀndlicher. Aufmerksame Beobachter erkennen bald die
ZusammenhÀnge. Es ist ein Unterschied zwischen Stiefmutter und
Geliebter. Die Art wie man miteinander spricht, wie man sich unbedacht
berĂŒhrt, wie man sich ansieht, wie sie sich fĂŒr mich anzieht. Mehrmals
ertappten wir uns dabei wie wir fast in der Öffentlichkeit HĂ€ndchen
gehalten hÀtten. Sowas ginge schnell rum in so einem kleinen Ort, wo
Misaki eh durch ihre exotische Andersartigkeit auffÀllt.

Die Jungs ahnten wahrscheinlich schon was war. Sie fragten nie genauer
nach. Baggerten aber auch nicht mehr bei Misaki. Mein Dad war nie ein
Hindernis, dem hÀtten sie die Frau jederzeit ausgespannt. Bei ihrem
Kumpel war das etwas anderes. Anscheinend respektierten sie unsere mehr
oder weniger heimliche Beziehung. Und beneideten mich insgeheim. Misaki
zog sich nun meist etwas jugendlicher an, trug fast immer ziemlich hohe
Schuhe, lachte viel und oft. Neben mir fiel der Altersunterschied kaum
noch auf. Wohl auch weil mich die Leute kaum beachteten und nur Augen
fĂŒr Misaki haben.

Es ging sogar so weit dass wir regelmÀssig im Alltag nur noch mit einem
Moped fuhren. Manchmal mit der 750-er, oft mit dem Roller, ich
freiwillig hinten drauf. Dann konnte ich mich an ihren RĂŒcken kuscheln,
hatte mal den Blick frei fĂŒr die Umgebung. Ich genoß die
traumwandlerische Sicherheit wie sie absolut jedes Zweirad bewegt.
Flott, ZĂŒgig, mit einem guten Auge fĂŒr’s Verkehrsgeschehen, immer
rechtzeitig auf der Bremse und einem Blick fĂŒr NotausgĂ€nge.

Eines Samstag Morgens kam Misaki mit frischen Brötchen zur mir hoch
unter das Dach. Sie schien etwas bedrĂŒckt. Ich setzte Teewasser auf,
deckte den Tisch, Misaki saß am Sofa, beobachtete aufmerksam.

„Bald musst du vielleicht fĂŒr drei aufdecken?“

„Warum, kommt Dad auch zum FrĂŒhstĂŒck?“

„Nein. Vielleicht verschieben sich die Rollen im Haus und jemand anderes
wird auch Dad?“

Ich stand echt auf der Leitung. „Verstehe ich nicht. Wer soll das sein?“

Misaki legte sich zurĂŒck im Sofa, streichelte ihren Bauch. Ich verstand
immer noch nicht. „Was ist los? Hast du Bauchschmerzen? Hast du deine
Tage?“

„Ich werde fĂŒr etwa ein Jahr keine Menstruation mehr haben.“

Immer noch verstand ich nicht. Misaki setzte sich an den gedeckten Tisch
und köpfte ein Brötchen. Ich kam von der Kochnische mit der Teekanne,
setzte mich daneben. „Wieso solltest du keine Menstruation haben?“ Das
geht erst wenn du in die Wechseljahre kommst.“

„Oder?“ ergĂ€nzte sie misstrauisch, lauernd.

„Wenn du Schwanger wĂ€rst.“

„Oder Schwanger bin?“

Meine Augen wurden groß. Sehr groß! „Bist du?“

Abwartendes vorsichtiges Nicken.

„Wow!“ war alles was mir dazu einfiel. Etwas spĂ€ter: „Und wie sagen wir
es Dad?“

„Du gehst also davon aus dass es von dir ist?“

„Schon……., ja! Wir waren wohl etwas leichtsinnig?“

Intuitiv stand ich auf, stellte mich hinter Misaki. Sie lehnte ihren
Kopf zurĂŒck an meinen Bauch, ich begann zĂ€rtlich ihren Kopf und die
Öhrchen zu kraulen.

„Was sagst du dazu?“ bohrte Misaki nach.

„Ich find’s gut……. Irgendwie…… jetzt so langsam keimt eher
Freude auf.“

„Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Wenn ein Kind dann jetzt, ich
werde nicht jĂŒnger. Es sollte wohl so sein. Ich mag dich auch echt
gerne, du bist sehr sensibel, Miky. Ich kann mir gut vorstellen dass
wir das zusammen durchziehen.“

„In einem halben Jahr habe ich ausgelernt, dann wird es auch mit der
Kohle leichter. Mit paar Überstunden, wenn wir sparsam sind kann es
reichen.“

Misaki griff nach meinen HĂ€nden. „Lieb von dir Miky, an deiner Reaktion
sehe ich du akzeptierst es?“

„Akzeptieren? Nein, es wird immer mehr Freude! Vor allem wenn du dann
fest mit mir zusammen bleiben willst?“

„Klar, wenn dann machen wir das richtig! Jetzt mĂŒssen wir das nur noch
mit deinem Dad irgendwie regeln. Nicht sofort, nicht morgen. Aber in
drei Monaten wird das nicht mehr zu ĂŒbersehen sein. Dann muss ich
ErklĂ€rungen liefern.“

„Wir! Wir mĂŒssen erklĂ€ren!“

Misaki stand auf, hÀngte sich an meinen Hals. Verschloss meinen
ĂŒberraschten Mund mit einem langanhaltenden zĂ€rtlichen Kuss. „Miky, ich
habe wirklich das GefĂŒhl du bist der richtige Mann fĂŒr sowas. Du hast
ein Herz und trotz deiner jungen Jahre VerantwortungsgefĂŒhl.“

„Und ich liebe dich aufrichtig!“ ErgĂ€nzte ich eilig, bevor meine Lippen
wieder von ihrem Mund verschlossen wurden.

Die nĂ€chsten Wochen wurden dann ziemlich Anstrengend fĂŒr mich.
Einerseits Geistig, wir ĂŒberlegten krampfhaft eine vertrĂ€gliche Lösung,
wussten nicht wie mein Dad reagieren wĂŒrde. Könnten wir im Haus bleiben
oder sollten wir eine Wohnung suchen? Bleiben wir in Deutschland oder
gehen nach Japan? Lauter so Sachen wurden Diskutiert. Alles hing davon
ab was mein Dad macht, eine unangenehme Aussprache stand unvermeidlich
bevor.

„Ich vermute sogar deinem Dad ist das nur Scheißegal, wie alles im
Leben?“ dachte Misaki laut. Ich konnte oder wollte ihr nicht
widersprechen.

Andererseits wurde es Körperlich anstrengend, selbst fĂŒr einen jungen
Mann wie mich. Die Hormonumstellung bei Misaki hatte heftige Folgen:
Sie wollte nun stÀndig! Nicht dass ich da prinzipiell was dagegen
hÀtte. Aber zweimal am Tag ist mörderisch. Morgens nach dem Aufwachen
und Abends vor dem Einschlafen. Ich muß ja auch noch regulĂ€r arbeiten.
Vor allem wenn kein Platz mehr fĂŒr eine Entwicklung der Situation ist,
wenn man schon weiß dass es jetzt erwartet wird, dass es gerade jetzt
sein muss.

Paarmal ertappte ich mich dabei wie ich mich mit der Zunge aus der
AffÀre zog, sie intensiv leckte. Misaki mag das gerne, ein Orgasmus
brachte sie auch wieder ein paar Stunden auf den Teppich zurĂŒck.
Wenigstens 12 Stunden, bis wir wieder irgendwie auf der Matratze oder
dem Sofa lagen.

Ihr Körper verÀnderte sich jetzt auch, was ich ziemlich interessant
fand. Ihre BrĂŒste wurden weicher und Voluminöser, die Brustwarzen etwas
grĂ¶ĂŸer. Sie bekam Akne im Gesicht und auf dem Po, was sie eher witzig
fand. In der Jugend blieb ihr das erspart, jetzt lernt sie es eben noch
auf ihre alten Tage wie das ist. Es tat ihrer AttraktivitÀt jedoch
keinen Abbruch, ich wusste ja warum das so ist, war daran nicht ganz
Unschuldig.

Wenn ihr meine Zunge eben dann nicht mehr reichte zeigte sie mir das
deutlich. FĂŒr Misaki ist die Vereinigung wichtig, das Eindringen und
verschmelzen. Flugs hatte sie meinen Schwanz im Mund und sie schaffte
es meine Bedenken zu zerstreuen. Immer! Trotz aller Vorbehalte steckte
ich dann doch irgendwann in ihr drin und fickte sie. Zu dieser Zeit war
ich ziemlich Ruhig und Ausgeglichen. Streit in der Arbeit de facto mit
mir nicht mehr möglich. Ich lÀchelte nur noch und schenkte ein
neutrales Gesicht. Vielleicht das wertvollste was ich von der Japanerin
lernte.

Misaki machte immer noch viel Sport: Joggen, schwimmen, Mountainbike.
Bis die weisse Fahne kommt. Keine Ahnung wo sie immer nur diese
Motivation und Disziplin hernahm. Wenn man aktiv Rennen fÀhrt mag ja
diese QuÀlerei in Ordnung sein. Aber doch nicht als RuhestÀndlerin? Als
„brave“ Ehefrau, als werdende Mama? Öfters begleitete ich sie dabei.
Wenn sie joggte fuhr ich mit dem Rad. Fuhr sie Rad nahm ich den Roller
und wir trafen uns im Biergarten. Ging sie schwimmen am See nahm ich
ein Ruderboot zur Miete. Welcher normale Mensch sollte diesen
exzessiven Sport sonst durchhalten?

Paar Wochen spÀter ein ungewöhnlicher Tag: Dad wollte unbedingt einen
Ausflug machen. Wir zu dritt. Ein seltsames GefĂŒhl: Mit Dad und seiner
Ehefrau zusammen einen Familientag zelebrieren, die im Grunde schon
fast meine Frau war, ein Kind von Mir im Leib trug? War jetzt der
Zeitpunkt gekommen es ihm zu Sagen? Oder einfach den Tag nur
GleichgĂŒltigkeit vorspielen und Pflichtbewusstsein? Wenigstens wollte
er nicht in den Tierpark, sondern wÀhlte eine neutrale Veranstaltung:
RasenmÀherrennen.

Und wenigstens hatte Misaki VerstĂ€ndnis fĂŒr mich und vermied jegliche
intime Geste mit meinem Vater, wie HĂ€ndchenhalten oder Bussi’s. Oder
ihr VerhĂ€ltnis zueinander war tatsĂ€chlich so abgekĂŒhlt. Überhaupt hatte
ich den Eindruck dass sie mit meinem Dad nicht mehr geschlafen hatte
seit wir damals am Stausee mit den Jungs waren. Wissen tu ich’s
natĂŒrlich nicht, gehört hatte ich aber auch nichts mehr, nur so ein
GefĂŒhl. Das traue ich ihr einfach nicht zu, dass sie sich zwei SchwĂ€nze
nacheinander reinzieht. Oder zu zwei MÀnnern zÀrtlich sein kann. Dazu
kommt die ZĂ€rtlichkeit viel zu tief aus ihrem Herzen heraus.

Mein Dad war ja selten genug Zuhause und die Wohnung unten auf 2 Etagen
groß genug um sich aus dem Weg zu Gehen. Dann war dies vielleicht von
Dad einer der letzten Versuche so etwas Àhnliches wie Familienleben zu
heucheln? Ein seltener Anfall von HarmoniebedĂŒrfnis? Sein jĂ€hrliches
Familienandenken? Na ja, war schrÀg aber noch ganz witzig. Misaki und
ich danach ganz froh dass wieder fĂŒr eine Zeit Ruhe war. Nur was machen
wir mit unserem Kind? Lange wĂŒrde sie ihren Bauch nicht mehr verbergen
können.

Es kam dann doch noch alles ganz anders, ich machte mir viel zu viele
Gedanken wie man das alles lösen könnte. Das wĂŒrde meinem Dad niemals
passieren, er lebt einfach in den Tag, in den Augenblick hinein.

Am Freitagabend paar Wochen spÀter hatte Misaki ein langes sehr heftiges
TelefongesprĂ€ch. Auf Japanisch, natĂŒrlich verstand ich nichts.
Teilweise schrie sie hysterisch. Wahrscheinlich mit ihrem Vater, dem
Tonfall nach. Wenigstens stand sie nicht stramm vor ihm. Wenn sie mit
ihrer Mutter sprach klang ihre Stimme immer ganz weich und warm. Als
Misaki auflegte wischte sie ein paar TrÀnen aus den Augen, lÀchelte
mich dann etwas gekĂŒnstelt an. Wir unterhielten uns noch recht lange,
sie wirkte aber reichlich Geistesabwesend, musste mehrmals meine
letzten Worte nachfragen. ErzÀhlen wollte sie aber auch nichts. Wir
gingen dann frĂŒh zu Bett.

Schliefen aber erst sehr viel SpÀter. Auch nicht so ungewöhnlich bei
uns, vor allem seit ihrer Schwangerschaft. An diesem Tag hatte ich eher
den Eindruck sie wolle sich mit Sex ablenken und trösten. Egal, die
letzten Monate hatte sie zweimal tĂ€glich immer eine andere BegrĂŒndung.
Selbst wenn sie auf dem RĂŒcken lag war das kleine BĂ€uchlein nun gut zu
erahnen, der kleine Babymike inside im Alltag nur noch durch weite
Bekleidung zu kaschieren.

Misaki zog mich aus, blieb selber noch angezogen. Ein weites langes
Shirt und eine enge blaue Leggin. Ich liebe diese elastischen
Gymnastikhosen, welche immer von Pflaume und Arsch gefressen werden und
damit mehr betonen als verhĂŒllen. Sie weiß das.

Ohne Umschweife beugte sie sich ĂŒber meinen Schwanz, auch das geschah
öfters so. Diesmal jedoch nicht um den bloß zu versteifen. Sondern um
mich ausgiebig zu Verwöhnen! Sie knetete mein Beutelchen, spielte mit
dem Zeigefinger und wenig Druck etwas an der Rosette. Saugte, lutschte
wie ein KÀlbchen am Euter. Mit genau den selben GerÀuschen. Reichlich
Speichel floß an der Stange hinab um von geschickten HĂ€nden am Sack
einmassiert zu werden.

Der erste Schuß mit einem relativ flachen Orgasmus ging voll in den
Mund. Misaki schluckte alles. Das tat sie vorher noch nie! Der Schwanz
wurde nichtmal weicher, sofort nachdem der letzte Tropfen Sperma
ausgesaugt war ging es weiter. Im weiteren Verlauf benutzte sie
zusÀtzlich die Hand um neben dem Saugen noch den Schaft zu wichsen. Die
Haut durchweichte langsam von dem vielen Speichel. Misaki saugte mit
einem Unterdruck in der Mundhöhle dass die Plomben rausgezogen werden
könnten. Normal kam immer spÀtestens jetzt das Ficken. Nicht diesmal.
Ihre langen Haare lagen ĂŒber den Kopf und Bauch gebreitet, ich sah also
nicht was sie da so genau machte, spĂŒrte es aber umso deutlicher. Ein
unendlich langes liebevolles, fast hingebungsvolles Blasen. Nur
anfassen durfte ich nichts.

Wieder ein Höhepunkt! Auch etwas flach, aber eben schon der zweite in
dieser kurzen Zeit. Misaki schluckte wieder. Irgendwie hÀtte ich sie
gerne ebenfalls verwöhnt aber sie wich meinen suchenden HÀnden stets
aus. DafĂŒr saugte sie weiter. Diesmal war es ein echter Kampf den
geforderten Pimmel wieder aufzurichten. Ich hÀtte die weisse Fahne
geschwenkt. Misaki begann jetzt erst richtig.

Irgendwie schaffte sie es mit enormen körperlichem Einsatz doch noch den
Pimmel hart zu bekommen. Ich schreibe das jetzt etwas lieblos, aber
genauso war es in diesem Moment. Misaki war wie eine Lustmaschine. Als
er stand zog sie Leggin und Slip etwas hinab, gerade so dass ihre
Muschi frei wurde. Hockte sich verkehrt herum auf mich, stĂŒtzte sich
mit den HĂ€nden auf meinen Knien ab. FĂŒhrte den harten Schwanz in sich
und begann vehement zu reiten. Ganz tief durfte ich in dieser Zeit
nicht mehr rein, einfach zu wenig Platz mit dem Fötus im Leib. War sie
oben konnte sie die Tiefe selber besser regulieren.

In dieser Position konnte ich wenigstens ihren knackigen Po in Ruhe
tÀtscheln, ein wenig an dem kleinen Kringelchen von Rosette spielen.
Normal mochte sie das gerne, diesmal keinerlei Regung. DafĂŒr ritt sie
mich energisch. Zog mit aller Kraft ihren Unterleib zusammen, als wolle
sie den Schwanz aus dem Unterleib herauspressen. Ging aber nicht weil
sie sich den gleichzeitig wieder reindrĂŒckte. Immer fester umgriff sie
mit ihrer engen Grotte den Eindringling, der Reiz war heftigst. Als sie
dann noch meinen Beutel massierte konnte ich nicht mehr.

Dieses mal war mein Höhepunkt ziemlich heftig. Auch wenn sicher nicht
mehr viel rausspritzen konnte. Aber ihre Muschi ist einfach Göttlich.
Diese absolute Kontrolle des Unterleibs. Keiner meiner Kumpels hatte je
etwas Àhnliches angedeutet. Wer will da nach dem Tod noch 20 Jungfrauen
wenn er im Leben sowas haben kann.

All dies ein wenig wie die Wochen vorher, nur diesmal war unser Sex
besonders körperlich und auffallend Ausdauernd, fast schon
leistungsorientiert. Misaki gab keine Ruhe, auch wenn ich sie mehr in
den Mittelpunkt nehmen wollte bog sie geschickt ab. Es ging nur um mich
und mein Erleben. Nicht mal beim Ficken kam sie. Ich wollte danach echt
kuscheln, sie jedoch hatte sofort wieder meinen schmierigen Schwanz im
gierigen Schlund. Nicht schon wieder! Bedingungslose Kapitulation!

Mal kurz ist sowas ok, aber nicht einen ganzen Abend lang. Mir ist
wichtig dass eine Partnerin was davon hat. Ich liebe ihre Reaktionen,
ich bin stolz wenn sie durch mein zutun einen Orgasmus hat. Dieses
Erfolgserlebnis ist ein wesentlicher Bestandteil meines Empfindens.

Misaki saugte erneut. Ewig lange lutschte sie an der weichen Nudel
herum, das maltrÀtierte Fleisch der Vorhaut brannte ein wenig.

„Misaki!“

„Misaki! Lass uns ein wenig kuscheln, bitte!“

Keine Reaktion, außer stĂ€rkeres saugen. Dann bot sie mir ihr entblösstes
Hinterteil zum Spielen was ich ausgiebig nutzte. Ich fÀdelte eine Hand
unter das weite Shirt, spielte an den BrĂŒsten. Ihre Brustwarzen waren
weich. Mit der anderen Hand spielte ich an der schleimigen Grotte, zog
etwas von der Pampe an den Anus hoch und massierte sanft das
Kringelchen. Die Wirkung war bei mir stÀrker als bei Misaki, langsam
erwachte mein ausgelaugter Schwanz nochmal.

Misaki wichste und sog vehement. Der Anblick ihres Hinterteils und die
zwischen den Pobacken und den Oberschenkeln rausspitzende Pflaume sind
einfach zu schön, ich konzentrierte mich mehr auf den Anblick als auf
das rabiate schaffen am Schwanz. Keine Ahnung wie Misaki das wiederholt
schaffte: Ich bekam nochmal einen Höhepunkt. Klappe runter, das war’s!

Mit der Folge: Ich absolut geplÀttet. Sowas von Ausgesaugt, im wahrsten
Sinne des Wortes. Trockengelegt, beim letzten Orgasmus kam
wahrscheinlich nur noch eine kleine Rauchwolke aus der Pfeife. Schlief
danach erschöpft sofort ein, wie im Koma.

Ich wachte morgens glĂŒcklich und fröhlich auf, den unglaublich
phÀnomenalen Beischlaf vom Vorabend noch im verschwitzten Körper. Nur
der Pimmel brannte ein wenig. Misaki neben mir war weg. Schon? Wo ist
sie hin? Was hat sie vor? Ich tappte in der kleinen Wohnung suchend
umher, nur ein Zettel lag am Schuhschrank:

>>>Lebe wohl! Bitte Entschuldige, Miky! Ich kann es nicht erklÀren!
ÜbernĂ€chsten Sonntag, 22 Uhr Eurosport. Misaki.<<<

Erst dachte ich an einen ĂŒblen Scherz. Aber Misaki wĂŒrde mit so etwas
nicht scherzen. Das gibt’s doch nicht, sie kann sich doch nicht einfach
so….. Verpissen….? Auch unten in Dad’s Wohnung waren all ihre
persönlichen Sachen verschwunden. Ich rannte in die Garage, ihr
wertvolles Motorrad stand noch drin.

Ein Zettel auf der Sitzbank: >>>FĂŒr Mike, meine große Liebe! Schenke ich
dir zum Andenken an mich. Halte es in Ehren!<<<

Mist! Sie ist Weg? Aber warum? Alles war gut, wir hatten uns doch Prima
verstanden? So viele PlÀne geschmiedet! Sie hatte nie auch nur die
kleinste Andeutung der Unzufriedenheit gemacht? Im Gegenteil, ich
dachte sie wĂ€re GlĂŒcklich? Stolz auf ihren jungen Lover? Wir freuten
uns doch so auf das Kind? An’s Mobilphone ging sie nicht. SMS wurden
nicht beantwortet. Hatte sie ĂŒberhaupt diese Nummer noch?

Ich schwankte zwischen Wut, Verzweiflung und Panik. Sie wusste es beim
letzten Fick bereits dass es unser letzter sein wĂŒrde? Sieht so ein
Abschiedsfick aus? Sie betÀubte mich um in Ruhe ihre Koffer zu packen?
GĂŒtiger, ich fasse es nicht! Die Situation ĂŒberforderte mich Emotional.
Das scheiß TelefongesprĂ€ch! Sie hat geweint und ich war nicht fĂŒr sie
Da? HĂ€tte ich noch etwas herum reißen können wenn ich die Situation
erkannt hÀtte?

Die 2 Wochen vergingen endlos Langsam bis es endlich Sonntag wurde. Mein
Dad war auch nie da, wahrscheinlich bemerkte er noch nicht mal das
Fehlen seiner Gattin. DafĂŒr fehlte sie mir umso mehr! Unglaublich,
Liebeskummer kann körperliche Schmerzen verursachen. UnzÀhlige Male
hörte ich mit Kopfhörer „unser Lied“: Chi Mai. Stellte mir wehmĂŒtig
dabei vor wie sie mich immer dazu berĂŒhrt, gestreichelt und gekĂŒsst
hatte. Sonntag schon um 9 saß ich vor dem Fernseher. Dann um 10 ging es
endlich los:

„Guten Abend sehr verehrte Zuschauer auf Eurosport, wir bringen heute
Abend eine kurze Zusammenfassung des 4.Laufes der
Langstrecken-Endurance-Meisterschaft aus Japan, wo wir ein paar
Neuigkeiten zu Vermelden haben. Das werksunterstĂŒtzte Moriwake-Team hat
fĂŒr die aktuelle komplette Saison einen neuen Fahrer nachgenannt:
Haruto! Ältere Zuseher werden ihn Kennen, er war lĂ€ngere Zeit von der
BildflÀche verschwunden. Aber nun ist er wieder da mit einem
Paukenschlag, aber sehen sie selber….“

Ins Bild kamen mehrere Fahrer nacheinander beim Zeittraining. Einer war
auffallend schmÀchtig, die Figur und der Fahrstil kam mir irgendwie
bekannt vor.

„Gleich zu Beginn des Zeittrainings zeigte der neue alte Fahrer Haruto
die viertbeste Zeit des Feldes und die Beste seines Teams, was das
Moriwake-Team mit aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen ließ, sie
blieben daher von den Wirren der ersten Kurve weitgehend verschont und
konnten sofort regelmÀssige schnelle Runden ohne bremsende ZweikÀmpfe
absolvieren…..“

Dann wurden eine Stunde lang mehrere Szenen des Langstreckenrennens
ĂŒbertragen, Fahrer- und Reifenwechsel, Druckbetankung, ZweikĂ€mpfe,
StĂŒrze…. am Ende natĂŒrlich die Siegerehrung.

Voller Erwartung stierte ich auf den Bildschirm. Die drei Fahrer des
Moriwake-Teams standen ganz oben auf dem Stockerl, jeweils drei Fahrer
auf den anderen PlÀtzen. Acht Mann freuten sich wie die Kinder, dem
Anlaß angemessen. Der kleinste Fahrer des Moriwake-Team hielt sich
auffallend im Hintergrund. Versteinerte Miene, unfokussierter Blick,
Kamerascheu. Sie zoomten ganz auf den Fahrer, voll ins Gesicht.

BÀÀÀÀng!

Es traf mich wie ein Faustschlag an’s Kinn. Misaki! Eindeutig! Der Mund,
die Lippen, die Augen, das Kinn! Hier im Bild nur zur verbissenen
Fratze verkniffen. Die Haare ganz kurz rasiert, Ungeschminkt. Ohne
Bauch! Warum ohne Bauch, den sah man doch schon ganz deutlich? 4.Monat
bei einer so schlanken Frau?

Oh Gott, Nein! Sie muß es weg gemacht haben! Mein Kind! Ein tiefer
Schmerz drang in mein Herz. Warum nannten sie Sie immer Haruto? Das war
doch ihr Bruder? Dann zoomten sie auf ihren Helm, den sie unter den Arm
geklemmt hielt….

Der Kommentator gab zu allem seinen Senf ab: „Haruto scheint sich nicht
sonderlich ĂŒber den Sieg zu Freuen, obwohl er es durch sein gelungenes
Comeback dem Team erst ermöglichte. Wahrscheinlich ist er wie frĂŒher
nur enttÀuscht dass es nicht mit Rundenrekord geschah. Dort ist ein
ungewöhnlicher deutscher Schriftzug mit Edding auf den Helm
geschrieben: >>>Bitte verzeih mir Miky!<<< Wir wissen leider nicht was
das zu Bedeuten hat, vielleicht erzÀhlte Haruto beim Interview den
Kollegen vom japanischen Fernsehen etwas oder wir fragen beim nÀchsten
Rennen in vier Wochen selbst mal nach und berichten ihnen sofort wenn
es etwas neues gibt…..“

Alle spritzten mit Sekt umher. Misaki ĂŒbergab ihren Pokal dem seitlich
stehenden Teamchef (= ihrem Vater), kletterte die Treppe hinab und
schlich möglichst unauffÀllig hinten durch die Werbeplakate von der
BĂŒhne. Wurde wohl nichts mit Interview….

Ich saß immer noch Fassungslos vor dem Bildschirm, den TrĂ€nen nahe. Die
Siegerinterviews interessierten mich nicht, eh alleweil das selbe
Geschwafel. Das also bedeutet in Japan Disziplin. Das also ist der
Druck vor dem sie immer fliehen wollte. Das bedeutet in Japan
Familienbund. Was ist nur aus dieser liebenswerten Frau geworden? Aus
meiner großen Liebe? Was haben sie aus ihr gemacht?

Kalt, Emotionslos, Roboterartig: Einen Sportsoldaten.

Ich konnte das alles nicht glauben, trug immer noch unendlich Hoffnung
in mir. Wie lange kann sie das machen? Welche Chancen habe ich sie
wieder zu sehen? Wann wird das System sie wieder freigeben, sie
ausspucken? Egal, ich habe Zeit! So einen wunderbaren Menschen treffe
ich mein Leben nicht mehr, diese Frau kann und will ich nicht
vergessen.

Mit einem Mal verstand ich: Ihr maskulines Aussehen, ihr mÀnnliches
Auftreten, der verhÀrtete Gesichtsausdruck, das ablegen aller Dinge die
ihre IdentitÀt ausmachten. Alles ergab auf einmal einen Sinn: Misaki
gab es nicht mehr! Sie hatten sie gebrochen. Misaki war fortan
tatsÀchlich Haruto, nÀmlich der Sohn den sich ihr Vater immer
erwartete, dessen Verlust ihn so sehr schmerzte, jenen Verlust den er
der jungen Frau unterschwellig immer vorhielt und nie verzieh. Sie muss
jetzt ihren Bruder buchstÀblich ersetzen.

Und trotzdem! Misaki, ich verspreche dir jetzt hier und heute: Ich werde
bis in die Ewigkeit auf dich warten!


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Jolanda

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